Luki’s Problem – Teil 1

4.6
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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Kapitel 1: Der Morgen

Es war jetzt eine Woche vergangen als mir Mama ganz liebevoll erklärt hatte, dass diese Untersuchung leider nötig sei. Sie hatte mich ganz fest in den Arm genommen und immer wieder versichert, dass ich doch trotzdem schon ein ganz großer Junge sei.

Aber trotz des längeren Gespräches verstand ich noch immer nicht warum dies denn so überaus nötig sei… Zwar hatte ich schon immer Probleme mit dem groß aufs Klo gehen aber das jetzt auch noch weiter untersuchen zu lassen war mir dann doch extrem unangenehm.

Ich weiß es nicht genau ob es an eben meinem doofen bauch oder an dem Saft den mir Mama eben vor einer Woche gab gelegen hatte aber schon seit mehreren Tagen konnte ich einfach nicht mehr AA machen. Komischerweise verspürte ich aber auch nie den Drang danach aufs Klo zu müssen.

Einen Vorteil hatte dieser Tag aber doch, ich musste heute nicht zur Schule gehen und konnte mich so vor dem blöden Mathe Test drücken.

„Mathe… wer mag den eigentlich überhaupt Mathe…“ brummelte ich so vor mich hin, als Mama mein Zimmer betrat und mich wecken wollte.

„na da ist mein Großer ja schon wach“

Als Antwort gab ich aber nur ein Gähnen zurück.

„dann mal raus raus aus dem Bett, wir haben leider nicht mehr so viel Zeit übrig.“

„Mama…. Muss das den wirklich sein?“ ich versuchte noch einmal mit allen Mitteln das ganze heute von mir abzuwenden aber an Mamas Gesichtsausdruck konnte ich sofort erkennen das ich dazu wohl keinerlei Chancen hatte.

So gab ich mich trotzig der Situation geschlagen und trottete ihr hinterher zum bereits gedeckten Frühstückstisch.

„Jaaaa Rühreiii“ schlagartig fühlte ich mich wieder besser, liebte ich doch frische Rühreier zum Frühstück.

Mama wuschelte mir liebevoll durchs Haar „na dann esse einmal rasch auf, mach dich dann im Bad frisch und komme dann wieder schnell ins Wohnzimmer.“

Das Ei schmeckte wirklich absolut wunderbar war aber leider viel zu schnell aufgegessen als ich das wollte also machte ich mich auf ins Bad.

Schrub Schrub waren auch meine Zähne strahlend glänzend und schwup schwup mein Schlafanzug durch mein Austronautenshirt, das nannte ich immer so, weil eine große Rakete darauf gedruckt war, und meine Jeans ersetzt.

„Na wo bleibst du denn?“ rief es schon von unten

„Bin jaaaaa gleich da“

Im Wohnzimmer angekommen wartete Mama auch schon ungeduldig.

„na fertig Lukas?“

Zustimmend nickte ich.

„dann mal auf ins Auto“

Auf der Fahrt versuchte ich mich etwas mit meiner Konsole abzulenken, aber meine Gedanken waren doch dann immer mehr bei dem was mich da jetzt wohl erwarten wird…

Kapitel 2: Beim Doktor

Wir parkten das Auto in der Tiefgarage und machten uns dann auf die Suche nach dem Aufzug.

nach einer kurzen Suchaktion fanden wir diesen dann auch.

Eigentlich waren wir auch mit meinem Kinderarzt sehr zufrieden doch auch er wusste nicht mehr viel weiter und verwies uns zu diesem hier.

An der Praxistüre angekommen wurde es mir doch immer mulmiger und griff reflexartig die Hand von Mama. Kurz schaute sie mich verdutzt an, lächelte dann aber direkt und betrat die Praxis.

Direkt vor uns war eine große Theke an der wir uns auch sogleich anmeldeten.

„Dann bitte noch einmal im Wartezimmer zwei Platz nehmen, wir rufen Sie dann gleich auf“

Am Ende eines kurzen Ganges befanden sich wie Warezimmer.

Wie aufgefordert gingen wir in das mit der großen „2“.

Entlang der Wände standen Stühle und in der Mitte waren zwei große Tische mit Legosteinen, wo bereits ein anderes Kind fleißig mitspielte. Zwei weitere warteten lieber neben ihren Eltern auf den Stühlen.

Auch ich setzte mich lieber neben Mama, auch wenn das Lego doch sehr verlockend aussah. Aber ich hatte zu viel Angst vor den Anderen hier im Raum als kleines Kind dazu stehen das noch mit Lego spielt. Mein Videospiel gab mir dann aber auch so genug Zeitvertreib.

Nach vielen Versuchen den Highscore zu knacken und Unterhaltungen zwischen meiner Mama und einer anderen Frau wurden wir endlich aufgerufen:

„Lukas Baum bitte in Behandlungszimmer drei“

Jetzt wurde es mir doch wieder extrem mulmig und ich versuchte mich hinter Mama zu verstecken als wir durch die Türe ins Behandlungszimmer gingen.

Dort wurden wir direkt von einem recht jungen Arzt begrüßt der einen richtig freundlichen Eindruck machte. Trotzdem traute ich mich nicht so recht aus Mamas Schatten hervorzutreten.

„na mal nicht so schüchtern Lukas, ich beiße auch nicht“

„hmm…“

Vorsichtig und langsam näherte ich mich ihm und gab ihm die Hand.

„du wirst merken, das ist weniger schlimm als du denkst und tut auch nicht weh“

„aber….“

Mama wuschelte mir wieder durchs Haar, was mich dann doch etwas beruhigen konnte.

„lege dich bitte hier einmal auf die Untersuchungsliege und schiebe dein T-Shirt nach oben das ich einmal deinen Bauch untersuchen kann“

Ich tat wie mir gesagt und legte mich auf die Liege deren weicher Bezug mit lauter Bauernhoftieren bedruckt war. Auch an den Wänden versammelten sich viele Tiere in einem künstlerischen Bauernhof.

„Kaaaalt“ schrie ich auf als er mit seinen Händen meinen Bauch untersuchte.

„Tut mir leid, meine Hände sind leider immer recht kalt“

Nach einer Weile war er fertig mit der Untersuchung.

„Lukas wann warst du denn das letzte Mal groß auf dem Klo gewesen?“

Betroffen schaute ich schüchtern zu Boden und antwortete nur zögerlich:

„müsste so vor 5 Tagen gewesen sein“

„So etwas habe ich mir schon gedacht, dein Bauch ist wirklich schon recht gut voll. Hast du denn überhaupt kein Bedürfnis aufs Klo zu gehen?“

Ich schüttelte den Kopf „Nein und wenn ich aufs Klo gehe kann ich oft pressen wie ich will da kommt einfach nichts.“

„Wenn du dann einmal kannst, ist das eher fest oder weich?“

„eher fest, denke ich“

„OK, dann gehe bitte noch einmal schnell ins Wartezimmer, ich möchte noch einmal etwas mit deiner Mutter besprechen.“

Ich nickte, zog mir mein Shirt wieder nach unten und machte mich wieder auf in Richtung Wartezimmer.

Jetzt spielten schon zwei Kinder mit dem Lego aber auch das restliche Wartezimmer war gut gefüllt, so dass ich mich neben eine Frau und ihre noch recht junge Tochter setzte.

Es dauerte nicht lange und die Frau meinte zu mir:

„Na ganz alleine hier?“

„Nein, der Doktor möchte noch etwas mit meiner Mutter besprechen“

Das Mädchen lächelte mich an und fragte ob ich den nicht eine Runde Uno mitspielen möchte.

Da mir jede Form von Ablenkung recht kam stimmte ich zu und nach einer Weile kam auch schon mein Aufruf:

„Lukas Baum bitte wieder ins Behandlungszimmer drei“

Kapitel 3: Die Behandlung

Ich verabschiedete mich von dem Mädchen und ging zögerlich wieder in Richtung des Behandlungszimmers.

Mama und der Doktor saßen sich gegenüber.

„Ahhh da bist du ja wieder Lukas, lege dich bitte wieder auf die Liege, ziehe aber davor deine Hose und Unterhose aus.“

Ich wusste zwar bereits durch das Gespräch mit Mama warum, trotzdem stand ich erst einmal wie angewurzelt da.

Wieder wuschelte mir Mama durchs Haar und schaute mich zustimmend an:

„Mach dir keine Sorgen Lukas das wird schnell wieder vorüber sein.“

Als ich aber noch etwas weiter zögerte öffnete sie mir meine Hose legte diese über die Stuhllehne und zog mir dann auch meine Unterhose aus.

Noch immer recht zögerlich bewegte ich mich dann aber in Richtung der Untersuchungsliege und legte mich auf diese.

„Bitte nicht erschrecken, aber ich muss mir jetzt einmal deinen Po näher anschauen“

Die Hände vom Doktor waren wieder recht kühl als er mich nun weiter unten untersuchte.

„OK, wir können dann anfangen“

Er legte eine weiche Unterlage unter meinen Po.

„bitte winkle deine Beine doch etwas an, das ich besser an deinen Po komme“

Wie mir gesagt winkelte ich meine Beine an und der Doktor schob irgendetwas mit einem Finger in meinen Po.

„Auuu“

„keine Sorge, schon vorbei“ sagte er als er auch diesen wieder herauszog.

„Soll ich dich wickeln oder soll das deine Mutter machen?“

Beschämt schaute ich zu den Tierbildern an der Wand

„Äh..m… ich… glaube lieber Mama….“

ich schnappte mir eines der Kuscheltiere die im Regal neben mir lagen und drückte mich fest an dieses.

„na dann hoffen wir einmal, dass ich das noch kann“ witzelte meine Mama.

„Achten Sie bitte darauf, dass die Bündchen hier ordentlich auseinander gefaltet sind und das sein Penis nach unten gerichtet ist bevor Sie die Windel verschließen.“

Vorsichtig schaute ich durch das Bein des Kuscheltiers nach vorne als sich Mama über mich beugte. Als ich aber die Windel erblickte verkroch ich mein Gesicht sofort wieder.

Leise hörte ich es rascheln und als Mama meine Beine leicht hoch hob und danach wieder absetzte spürte ich etwas richtig Weiches unter meinem Po.

„na verkneife deine Beine doch nicht so mein Großer“

Ohne es wirklich zu wollen musste ich wohl wirklich verkrampft dagelegen haben. Ich versuchte mich etwas zu lockern und schaffte es dann sogar meine Beine etwas auseinander zu spreizen.

Mama lächelte mir zu und zog dann die Windel mir zwischen den Beinen durch, drückte meinen Pipimann nach unten und verschloss die Windel dann gekonnt.

Schnell überprüfte sie noch die Bündchen an meinem Bein und wuschelte mir dann erneut über meinen Kopf.

„Siehst du einen Teil hast du schon einmal geschafft“

Sie gab mir ihre Hand und half mir so mich wieder zu setzten.

Ich spürte das weiche Polster deutlich unter meinem Po. Irgendwie musste ich zugeben dass es doch gar nicht einmal so unangenehm war wie ich es mir zuerst vorstellte.

„Ihr könnt euch jetzt noch ins Wartezimmer 1 begeben. Das ist eigentlich für unsere Babys und Kleinkinder gedacht aber ich denke Lukas ist da aktuell besser aufgehoben.“

Richtig erschrocken schaute ich den Doktor mit großen Augen an

„mach dir keine Sorgen, meinst du es nicht auch das du mit deiner Windel da nicht besser aufgehoben bist und so die größeren Kinder nicht störst?“

Schüchtern blickte ich nach unten und nickte nur vorsichtig

„Aber…. Darf ich nicht wenigstens meine Hose…“

„Schau mal deine Mutter muss doch sehen können ob du schon eingemacht hast, du wirst davon ja nichts spüren.“

„hmmm…“

„Achten Sie aber bitte darauf das Lukas sich nicht auf die Stühle setzten soll sondern sich am besten mit dem Spielzeug in der Mitte des Raumes ablenken soll. Wenn Sie merken das er sich schmutzig gemacht hat drücken Sie bitte diesen Knopf hier und wir rufen Sie dann als nächstes auf.“

Ich klammerte mich wieder an Mamas Hand und blickte mehrmals vorsichtig aus der Türe bevor ich den Gang betrat, so dass mich auch ja keiner so sehen konnte.

Kapitel 4: Im Wartezimmer 1

Leise, wie auf Zehenspitzen, tapste ich Mama hinterher immer auf der Hut nicht gesehen zu werden.

Aber kurz bevor wir endlich die Türe erreicht hatten verließ das Mädchen von vorhin Wartezimmer 2 und lief mir natürlich direkt über den Weg.

Sie lächelte mir direkt zu blickte dann aber sofort an mir herunter.

„Hey die trägt mein kleiner Bruder nachts auch noch“

Beschämt brachte ich kein Wort heraus.

Dann merkte das Mädchen aber gleich das sie wohl etwas falsches gesagt hatte:

„Entschuldigung, ich weiß der ist ja jünger als du. Aber das ist doch gar nicht schlimm wenn du die noch tragen musst“

jetzt brachte ich ein leises „Danke“ hervor.

„aber auch nur für diese Untersuchung hier“

„Dann hoffe ich dass es dir bald wieder besser geht.“

Wir verabschiedeten uns noch schnell und dann huschte ich endlich in das Wartezimmer 1.

Dieses war sehr farbenfroh eingerichtet und auch hier war das Bauernhof Thema aufgegriffen worden. In einer Ecke standen zwei Kuh und Schaf Schaukelpferde daneben lag ein ganzer Berg mit großen Kuscheltieren. Wie im anderen Wartezimmer waren in der Mitte Spielzeuge aufgebaut. Aber keine Tische mit Stühlen sondern weiche Matten am Boden.

Dort saßen bereits zwei Kinder, die ich so auf drei bis vier schätzte, und spielten mit Bauklötzen. Ein weiteres, wohl so einjähriges, Kind spielte zusammen mit der Mutter auf einem der Schaukelpferde.

Mama setzte sich auf eine der Stühle am Rand und ich wollte mich gleich neben sie setzten.

„Hey, du hast doch gehört was der Arzt gesagt hat“

„jaaaa…. Aber da sind doch bereits die anderen kleinen Kinder…“

„Vielleicht lassen sie dich ja mitspielen, frage doch mal nett“

Langsam näherte ich mich den zwei Kindern in der Mitte

„Hallo…“ stammelte ich

„Hallo du da“ begrüßte mich der eine Junge

„Möchtest du mitspielen, wir bauen gerade die größte Burg der Welt?“

Ich nickte leicht und sorgte mit dafür dass die Burg immer größer wurde.

Es verging einige Zeit und die beiden Kinder wurden nacheinander aufgerufen. Etwas traurig saß ich jetzt alleine vor der Burg. Mama hatte wohl auch einen Gesprächspartner gefunden und unterhielt sich angeregt mit einer anderen Mutter, aber immer ein Auge auf mich gerichtet.

Kurz überlegte ich ob ich mich zu den zwei kleineren Kindern gesellen sollte die vorhin herein kamen und jetzt mit den Kuscheltieren spielten entschied mich aber dagegen und ging Richtung Mama:

„Mama wie lange wird das den noch dauern?“ fragte ich sie leise und bedrückt

„Der Arzt meinte so irgendetwas zwischen einer halben und ganzen Stunde. Könnte also noch etwas dauern“

leicht enttäuscht ging ich zu den Bauklötzen zurück konnte aber leise hören wie sich die eine Mutter nun mit meiner unterhielt:

„Was hat ihr Kind den, normalerweise sind hier ja nur Babys“

„Er hat schon lange Probleme mit dem Stuhlgang und wir versuchen heute mal einen neuen Test“

„Ach deswegen trägt er noch eine Pampers“

„Nein, die braucht er eigentlich nur für den Test heute. Sonst gelingt ihm der Stuhlgang schon, nur eben erst nach vielen Tagen und mit mehr oder weniger starken Schmerzen zwischendurch.“

„ohh das hör sich aber gar nicht gut an, hoffentlich wird da der Test euch heute weiter helfen“

„Das hoffen wir auch. Ist irgendwie unsere letzte Hoffnung. Eigentlich wollen wir auch nur testen ob es für ihn möglich ist ohne Schmerzen sein Geschäft in die Windel zu erledigen so das er dies in Zukunft einfach Nachts im Schlaf erledigen kann.“

Als ich diese Worte wieder hörte liefen mir wieder ein paar Tränen die Wange herunter und ich begab mich instinktiv zu den vielen Kuscheltieren um mit diesen zu spielen.

So verging eine ganze Zeit bis ich merkte wie eines der kleineren Mädchen zu ihrer Mutter lief

„Mama der junge da hat in seine Windel gemacht“

Schlagartig schaute ich an mir herunter und merkte wirklich das ich total unbemerkt AA in meine Windel gemacht hatte und das nicht gerade wenig.

Sofort lief ich zu Mama:

„Mama…. Ich…“ mehr brachte ich mit Tränen in den Augen nicht heraus.

„Ist doch gut mein Großer, das habe ich bereits vor über fünf Minuten gemerkt, wir werden wohl gleich aufgerufen.“

„Aber… warum hast du mir den nichts gesagt…. Ich hab das echt nicht gemerkt“

„Wir mussten doch schauen, ob du es wirklich unbemerkt schaffst. Du kannst stolz auf dich sein endlich wieder ohne Schmerzen groß machen zu können“

Mama nahm mich direkt in den Arm und drückte mich fest. Ein erneutes durch die Haare wuscheln beruhigte mich wieder und die Tränen hörten langsam auf zu laufen.

Wir mussten wohl eine längere Zeit so in den Armen liegend verbracht haben bis wir wieder aufgerufen wurden.

„Lukas Baum bitte in Behandlungszimmer drei“

Kapitel 5: Der Erfolg

Fast wie ein Ritual griff ich erneut Mamas Hand

„Wann… darf ich… ähm… die Windel wieder ausziehen?“

„Mein Großer das weiß ich leider nicht. Ich denke der Arzt will noch ein paar Tests machen und dann können wir dich bestimmt wieder sauber machen.“

Dieses Mal begegneten wir zur meiner großen Freude keinem anderen auf dem Gang und so konnte ich ohne viel aufzufallen die Türe zum Behandlungsraum betreten.

Der Doktor begrüßte mich wieder freundlich:

„Na Lukas das hat doch gut geklappt“

Schüchtern nickte ich

„Bitte setzte dich nicht hin, sondern lege dich gleich auf die Liege“

Ohne mich auf meinen Po zu setzten versuchte ich mich auf die Liege zu legen, was mir mehr oder weniger gut gelang und meine Mama leicht zum  Schmunzeln brachte.

„Ich muss dir noch ein paar Fragen stellen bevor wir weitermachen können.“

Ich nickte zustimmend

„Als du vorhin in deine Windel gemacht hat, wann hast du das das erste Mal gemerkt“

„Eines der anderen Kinder ist zu seiner Mama gelaufen und hat dies ihr gesagt.“

„Davor hast du nichts gemerkt gehabt?“

„Nein… irgendwie überhaupt nicht…“

„Und wenn du jetzt einmal überlegst, merkst du an deinem Körper dass du eingemacht hast?“

Ich überlegte kurz und realisierte das ich es wirklich nicht spürte

„irgendwie wirklich nicht….“

Da ich etwas traurig wirkte versuchte mich der Doktor gleich wieder aufzuheitern.

„Das ist doch genau das Ergebnis das wir haben wollen. Ich überprüfe nur noch schnell ob die Windel auch ausreichend für dich ist.“

Er schaute sich meinen Schritt genau an und nickte dann zustimmend.

„Da hast du aber wirklich eigentlich dringend gemusst, so viel wie du gemacht hast. Bitte erschrecke nachher beim Saubermachen nicht aber sogar dein Penis wird mit deinem Kot bedeckt sein. Ich gebe dir jetzt ein Zäpfchen und wenn du wieder merkst das du dich schmutzig gemacht hast gibst du gleich Bescheid, das wird auch nicht lange dauern.“

Der Doktor gab mir eines der Kuscheltiere in den Arm zog sich dann Gummihandschuhe an, öffnete kurz meine Windel, gab mir das Zäpfchen und schloss diese sofort wieder.

Er notierte sich etwas auf einem Formular und Mama hielt meine Hand direkt in dem Moment als sie sah wie meine Windel von innen aussah.

In diesem Moment war ich doch froh dieses nicht gesehen zu haben und fühlte mich in der Nähe von Mama richtig behütet und wohl.

Einige Minuten vergingen bis ich erst langsam und dann wirklich deutlich den Windelinhalt an mir spürte.

Tränen kullerten meine Wange nach unten als ich versuchte ein paar Worte herauszubringen:

„Ich…. merke es glaube ich jetzt….“

Der Doktor drehte sich wieder zu uns zu:

„OK, siebeneinhalb Minuten, ein wirklich gutes Ergebnis. Draußen in einer Nische im Gang ist unser Wickeltisch, da können Sie ihr Kind wieder sauber machen. Da ist auch direkt ein Waschbecken dabei. Kommen Sie danach einfach wieder direkt herein.“

„Aber… da kann mich doch jeder sehen…. Mama…. Können wir das nicht hier machen?“

Abwechselnd schaute ich Mama und den Doktor an

„Hier ist leider kein Waschbecken mein Großer und das werden wir wohl wirklich brauchen. Komm das geht auch wirklich schnell.“

Da ich wusste dass ich wohl keine andere Wahl hatte stimmte ich schweigend zu und folgte ihr aus der Türe direkt zu der Wickelnische, die fast direkt davor stand.

Erneut vorsichtig und eher mehr wackelig als gut kletterte ich auf die Wickelmatte. Etwas verzweifelt suchte ich nach einem Kuscheltierersatz in dem ich mein Gesicht vergraben konnte fand aber absolut nichts und so blieb mir nichts anderes übrig als direkt mitanzusehen wie Mama vorsichtig die Klebestreifen löste und die Windel nach vorne klappte.

Mein ganzer Schrittbereich war wirklich schmutzig geworden. Aber scheinbar hatte ich auch irgendwie Glück den es war mehr von fester Konsistenz und so gelang es Mama mich doch recht schnell da unten wieder sauber zu bekommen.

Sie legte vorsichtig die Windel auf Seite und half mir wieder vom Wickeltisch herunter.

Da Mama mit beiden Händen die Windel hielt öffnete ich diesmal die Behandlungsraumtüre und huschte halbnackt dort hinein.

„Bitte legen Sie die Windel dort in die Schale, wir werden sie später noch vom Labor untersuchen lassen.“

Mama reichte mir wieder meine Klamotten und ich war wieder froh endlich wieder etwas um die Beine zu haben.

Als ich fertig war setzten wir uns wieder auf die Stühle vor den Schreibtisch des Doktors.

„Wie ich feststellen konnte spricht Lukas hervorragend auf das Medikament an.

Für den weiteren Verlauf empfehle ich jeden dritten bis vierten Abend Lukas vor dem zu Bett gehen ein Zäpfchen zu geben und daraufhin zu wickeln. So kann er ohne Probleme nachts sein Geschäft erledigen und hat nicht mehr die Beschwerden und Schmerzen in der Bauchgegend. Beim Saubermachen in der Früh geben Sie ihm das zweite Zäpfchen so das er wieder Kontrolle über seine Ausscheidungen hat.“

Mama nickte zustimmend und freute sich richtig endlich eine praktikable Lösung für unser Problem gefunden zu haben. Ich hingegen kämpfte innerlich noch immer mit der Überwindung dies toll zu finden.

„Einen Hacken hat das ganze leider noch, ich muss in den Unterlagen über die Entwicklung ihres Kindes den Punkt „Sauberkeit“ streichen. Damit ist ihr Sohn dann offiziell noch nicht sauber.“

„Was bedeutet das dann für uns im genauen?“

„Da dies ab einem gewissen Alter, das ihr Kind bereits erreicht hat, zu einer Entwicklungsverzögerung gehört muss Lukas ab sofort ein Tagebuch führen in dem er auflistet was er wann ist und trinkt und wann er aufs Klo gegangen ist. Das bringt in diesem Fall nichts, ist aber leider vorgeschrieben.

Manche Kindergärten und Schulen, OK Kindergärten sind ja erst einmal egal, fordern das Kinder die noch nicht sauber sind während des Besuchs Windeln tragen. Sollte dies bei Lukas Schule der Fall sein, könnte hiervon vielleicht eine Ausnahme erreicht werden da er Tagsüber ja eigentlich sauber ist. Leider macht die Einstufung hier aber keinen Unterschied.“

Mama überlegte kurz äußerte sich dann aber ganz entschlossen:

„Wenn es nur das ist, nehmen wir das natürlich in Kauf wenn wir dadurch endlich unser Problem los sind.“

„Wichtig ist nur, dass Sie sich immer über die jeweiligen Bestimmungen informieren. Viele Schwimmbäder fordern z.B. auch das Tragen einer Schwimmwindel.“

Jetzt liefen mir doch wieder die Tränen übers Gesicht

„Ich möchte aber doch nicht wieder ein Baby sein…“

„Du bist doch auch weiterhin mein Großer, das stehen wir schon gemeinsam durch. Und nur weil du vielleicht in manchen Situationen nun eine Windel tragen musst bist du doch nicht gleich ein Baby.“

Ich nickte nur traurig

„Unterschreiben Sie dann bitte einmal hier und ich stelle Ihnen dann gleich noch ein Rezept für die beiden Zäpfchen aus. Die Windeln können Sie in jeder Babyabteilung eines Drogeriemarktes finden.“

„Vielen Dank noch einmal, ich bin wirklich froh endlich eine Lösung gefunden zu haben.“

„Das freut mich doch zuhören. Einige  Punkte hätte ich abschließend noch. Auch wenn Lukas bereits groß genug ist sich selbst zu wickeln bitte ich Sie darum dies ihm nicht selbst machen zu lassen, da ein richtiger Sitz der Windel wirklich wichtig ist.

Auch darf diese in der Nacht nicht abgenommen werden, wenn Lukas Nachts aufwacht und spürt das er klein aufs Klo muss, muss er entweder bis in die Früh warten oder er macht direkt in die Windel, dann müssen wir aber auch noch seinen „Trocken“ Status im Entwicklungsausweis streichen, was aber dann auch kein größerer Akt wäre. Sollten Sie merken das die Windel einmal nass ist kommen Sie einfach noch einmal kurz vorbei und wir ergänzen dies. Ab der dritten Nassen Windel im Monat muss das nämlich unbedingt eingetragen sein das er noch nicht trocken ist.

Wie gesagt, probieren Sie einfach am Anfang die nächtlichen Abstände aus. Ideal wären alle drei bis vier Nächte. Sollte er Beschwerdefrei bleiben können Sie aber auch problemlos nur alle fünf Nächte ausprobieren. Finden Sie einfach den für euch passenden Abstand. Am besten Schrittweise um eine Nacht vergrößern und wenn er wieder Beschwerden zeigt einfach wieder um eine Nacht reduzieren.“

Mama hörte ganz aufmerksam zu wobei ich mehr versuchte mich abzulenken.

Zum Abschied gab uns der Doktor die Hand und sagte zu mir:

„Kopf hoch Lukas du wirst sehen dir geht es damit bestimmt besser“

An der Theke meldete Mama uns noch ab und holte auch meinen bereits fertigen Entwicklungsausweis ab.

Als ich mir diesen anschaute überkam mich ein komisches Gefühl da in meinem Alter keinen Haken bei „sauber“ zu sehen…

Eine Geschichte von: Wölkchen
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