Die Schulfreundin – Teil 1

3.8
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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Einleitung

Nun sitze ich endlich vor meinem neuen Computer!

Ich kann es gar nicht glauben!

Aber jetzt sitze ich vor der großen Tastatur und schreibe mit meinen kleinen Händen diese Zeilen!

Überwältigt lese ich, was ich da selbst hinein getippt habe.

Nach all der Zeit und den vielen Kämpfen mit Mama habe ich endlich einen Computer und Mama sieht mir zu, wie ich damit arbeite.

Mamas Blick ist ein wenig traurig, etwa so, wie wenn eine Mutter ihrem Kind mehr Selbstständigkeit zugestehen muß, weil es z.B. in die Schule kommt.

Aber ich bin kein Schulkind!

Wenn man allein mein Alter zu Grunde legt, bin ich schon lange kein Kind mehr.

Trotzdem sieht man mir meine Jahre nicht an. Jeder Unbeteiligte, der mich allein anträfe, würde mich als erstes fragen:

„Wo ist denn deine Mama?“

Aber ich war nicht kleinwüchsig und an meiner Größe und an meinem Aussehen war die Natur völlig unbeteiligt.

Ich war jetzt so groß, wie ein etwa zweijähriges Kind und sah auch so aus. Mama ließ mich jetzt vielleicht endlich mit dem Computer arbeiten, aber ich sollte nicht vergessen, wer ich jetzt bin!

Nämlich ihr kleines Mädchen!

Und damit ich das wirklich nicht vergessen konnte, hatte sie mich vorher dick gewickelt. Ich trug oder ertrug nicht nur eine dicke Nachtwindel, nein, Mama hatte auch so viele breite Einlagen hineingelegt, wie es möglich war, ohne das die Windel undicht wurde.

Das allein reichte ihr aber nicht und so trug ich darüber eine dicke Polsterwindel.

Eigentlich war sie als Mehrwegwindel erdacht worden und würde nur mit ein oder zwei Einlagen benutzt. Aber bei mir half sie nicht nur meinen Windelpopo besonders dick zu machen. Die Polsterwindel war im Schritt sehr breit und zwang mich meine Beinchen besonders weit zu öffnen.

Darüber hatte Mama mir eine Krabbelstrumpfhose angezogen und mich dann in ein Kleidchen gesteckt.

Das heißt, Mama nannte es Kleidchen. Aber in Wahrheit war es ein dick gefütterter Body mit einen hohen Kragen und langen Ärmeln. Über meinem dicken Popo saß der Body eng wie zu knappe Shorts. Er hatte keinen hohen Beinausschnitt, sondern wirkte unten wie eine sehr kurze Hose.

Mama nannte den Body Kleidchen, weil in Taillenhöhe ein Röckchen angenäht war. Das „Röckchen“ war aber sehr kurz und reichte nicht bis auf meine Beine.

Endlich, nach so vielen Diskussionen, von denen gerade im Anfang viele damit endeten, dass Mama mir einen großen Schnuller in den Mund steckte, den ich nicht mehr ausspucken konnte, weil sie ihn mit einem Band um meinen Kopf herum sicherte. Und auch meine Hände dann in dicken Fäustlingen landeten, mit denen ich nichts mehr greifen konnte und sie für mich völlig nutzlos waren.

Ihr seht schon, Mama hatte mich gern immer unter Kontrolle!

Aber mit der oben beschriebenen Kleidung saß ich nun in meinem Hochstuhl am Küchentisch. Das Windelpaket zwang nicht nur meine Beinchen weit auseinander, sondern kniff mich auch am Bauch. Zurückgelehnt fiel es mir nicht leicht, die Tastatur zu erreichen und die richtigen Buchstaben zu drücken.

Aber ich würde mir diesen Sieg nicht wegnehmen lassen!

Da konnte Mama mich so dick einpacken, wie sie wollte.

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie konnte das geschehen?

Was ist passiert?

Kapitel 1

Es ist schon einige Jahre her. Ich hatte es so richtig verbockt. Die dritte Ausbildung geschmissen und meine Eltern wollten mir keinen Unterhalt mehr zahlen. Das mussten sie wohl auch nicht mehr. Nicht nur, dass ich schon lange volljährig war. Irgendwann endete der Unterhaltsanspruch auch.

Jedenfalls war ich pleite und so richtig am Boden. Der Mann, mit dem ich mir die Wohnung teilte, hatte klargemacht, dass er nicht länger bereit war, meinen Anteil an der Miete mitzubezahlen. Er hätte einen anderen Kumpel gefunden und ich solle doch schnell ausziehen.

Nach langem Überlegen fiel mir eine alte Schulfreundin ein. Am Anfang genierte ich mich, doch ich schaute in meinem Handy nach und da stand die Nummer immer noch. Bei jedem Handywechsel war sie mit dem Adressbuch mitkopiert worden. Damals auf der Schule hatte sie sie mir gegeben, ja förmlich aufgedrängt. Sie war damals sehr verliebt in mich. Aber ich wollte nichts von ihr. In meinem Leben gab es so viele Mädchen, die mir ungleich hübscher vorkamen.

Nach einigen Bieren hatte ich mir Mut angetrunken und so nahm ich mein Handy, rief ihre Nummer auf und drückte nach ein paar Sekunden doch auf Wählen.

Ein paar Töne piepten in mein Ohr und ich dachte, ich erreiche sie doch nicht. Heute hat sie längst eine andere Nummer und wer weiß, wer sich da unter ihrer alten Nummer melden würde.

Nun klingelte das Telefon am anderen Ende der Leitung. Keine Mailbox, noch nicht, dachte ich und wurde wieder nervös.

„Hallo“, meldete sich dann tatsächlich eine weibliche Stimme und mir wurde ganz heiß.

Ich räusperte mich, dann sagte ich:

„Hallo, hier ist der Thomas. Ich wollte mich mal melden.“

„Thomas, Thomas, welcher Thomas denn?“,

kam es gereizt zurück.

Also sagte ich meinen vollen Namen und dachte, jetzt würde sie gleich dahinschmelzen.

Aber Pustekuchen.

„Ach nee! Der Thomas also. Dass du wirklich mal Zeit findest um mich anzurufen! Wie lange ist das jetzt her mit der Schule? Zehn Jahre?! Oder schon fünfzehn?! Zwanzig?! Und dir fällt keine passendere Tageszeit ein?! Dir ist schon klar, dass es schon nach zehn ist?! Es soll Leute geben, die stehen früh auf, um zur Arbeit zu gehen!“

Ihre Stimme klang nicht mehr verliebt. Ich würde mich mächtig ins Zeug legen müssen, um doch noch eine Chance zu bekommen. Ich redete und redete und sie hörte mir zu. Ein paar Mal unterbrach ich mich und vergewisserte mich, dass sie nicht einfach aufgelegt hatte. Schließlich stellte ich die entscheidende Frage:

„Ja so sieht‘s bei mir aus. – Und, kann ich zu dir kommen?“

Stille am anderen Ende. Sie hatte jetzt am Ende wohl nicht doch aufgelegt.

„Hallo, bist du noch da?“

Und erleichtert hörte ich:

„Ja, ja. Ich bin noch dran.“

Dann sagte sie langsam.

„Ich hätt‘ schon Platz.“

Das Aber hing deutlich in der Luft und so fragte ich:

„Aber…“

„Naja, ich wohne nicht mehr in der Stadt. Genauer gesagt, gar nicht mehr in der Gegend. Du müsstest ziemlich weit fahren!“

„Egal“, sagte ich und dachte, eine neue Stadt, weit weg von hier, das wäre gar nicht falsch.

„Gut“, sagte sie, „wenn du wirklich willst, dann sei übermorgen am Hauptbahnhof in München. Dann habe ich in der Stadt zu tun und nehme dich auf dem Rückweg mit. Es könnte aber spät werden!“

Wir verabredeten einen Treffpunkt im Bahnhof, dann legte sie kurzerhand auf.

Ich trank noch ein paar Biere, dann ging ich in meine Wohnung. Dort war mein Mitbewohner noch wach und fragte mich grimmig, wo ich denn die ganze Zeit gewesen wäre. Er benimmt sich, als wäre er meine Ehefrau, dachte ich. Als ich ihm mitteilte, dass ich am nächsten Morgen ausziehen würde und er mich dann endgültig los sei, lächelte er nicht einmal.

„Das ist auch besser so“, erklärte er nur.

Danach ging er in sein Schlafzimmer und ich haute mich ebenfalls aufs Ohr. Bevor ich einschlief, dachte ich noch, er hat nicht einmal nach der Miete gefragt und ob ich meine Schulden bei ihm auch noch bezahlen würde.


Es war dann doch vormittags, als ich aufwachte. Ich war allein in der Wohnung. Trotz einem leichten Kater stand ich auf und sprang unter die Dusche. Dann packte ich einige Sachen in einen kleinen Koffer und den Rest in einen Umzugskarton. Den wollte ich später abholen. Mein Mitbewohner könnte ihn ja in der Zwischenzeit in den Keller stellen. So lange würde es sicher nicht dauern.

Bevor ich die Wohnung verließ, frühstückte ich noch ausgiebig. Die Lebensmittel gehörten zwar nicht mir, aber ich würde recht lange unterwegs sein. Sollte mein zukünftiger Exmitbewohner es doch mit auf die Rechnung setzen.

Ein Auto hatte ich nicht und ein Bahnticket konnte ich mir nicht leisten. Ich würde per pedes reisen.

Also nein. Nicht nach München laufen, sondern an die Straße stellen, den Daumen ausstrecken und weg.

Natürlich lief es nicht so glatt, aber zwei Tage später lief ich tatsächlich durch den Münchener Hauptbahnhof. Unten gab es ein großes Geschäft mit Zeitschriften und Büchern und hinter einem Vorhang jugendgefährdende Schriften. Auf deutsch: Magazine für Erwachsene.

Aber ich kaufte nichts, sondern setzte mich an einen Tisch vor dem Café nebenan. Ich ließ es drauf ankommen und erst als die Kellnerin doch irgendwann kam, bestellte ich einen Kaffee.

Die erste Tasse brachte mich über zwei Stunden und die Zweite teilte ich mir noch besser ein. Zum Glück war nicht viel los. Erst am späten Nachmittag füllte sich der Bahnhof. Aber die meisten gingen direkt zu den Bahnsteigen und nur wenige nahmen sich die Zeit für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen.

Meine Schulfreundin hatte ja gesagt, es könne sehr spät werden, aber so langsam wurde ich doch nervös.

Vielleicht nahm sie es mir doch noch übel, dass ich mich damals während der Schulzeit nicht gemeldet hatte und nun hatte sie mir einen Streich gespielt. Vielleicht saß sie jetzt in unserer Heimatstadt vor dem Computer und sah mich auf einer Webcam hier in München sitzen.

Bei diesem Gedanken brach mir der Schweiß aus.

Plötzlich klingelte mein Handy.

Hektisch zog ich es aus der Tasche und drückte schnell den richtigen Knopf.

Bevor ich etwas sagen konnte, sprach sie bereits:

„Na, Süßer, bist du denn auch brav am Treffpunkt?“

In ihrer Stimme gab es nichts erotisches, sie klang ganz ernst.

„Schon lange“, sagte ich betont locker.

„Ja, jetzt sehe ich dich. Genauso hab ich dich mir vorgestellt.“

Nun klang sie, als amüsierte sie sich ungeheuer.

Unauffällig sah ich mich um und mein Blick blieb an der Frau ein paar Tische weiter hängen.

Dort saß eine sehr hübsche Dame. Schlank, lange blonde Haare, lange schlanke Beine, angezogen wie für ein Rendezvous.

Aha, dachte ich, das ist sie also, das ist also aus der kleinen fetten Raupe geworden: Ein wunderschöner Schmetterling nach dem sich die Männer verzehrten. Wieder wurde mir ganz heiß.

Und dazu hielt sich die Schöne ebenfalls ihr Telefon ans Ohr und ich malte mir schon unsere erste Nacht aus…

Doch sie sah mich nicht an.

Nein, Kleine, darauf würde ich nicht hereinfallen!

Plötzlich packte die Schöne ihr Handy ein, stand auf und umarmte einen jungen Mann, der herangekommen war.

Entgeistert musste ich zusehen, wie sie sich umarmten.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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