Micky – Teil 4

4.8
(4)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Vorwort

Dies hier ist eine Geschichte. Sie ist frei erfunden. Außerdem sollte sie nur von Kindern gelesen werden, die den achtzehnten Geburtstag bereits hinter sich haben.

Diese Geschichte handelt von Erwachsenen, die die Gestalt von Kindern haben, jedoch nach wie vor wie Erwachsene denken und fühlen.

Die geschilderten Szenen sind frei erfunden und sollten von niemandem nachgestellt werden.

Auch ist das kein Ratgeber zur Kindererziehung.

Sollte jemand trotzdem einige Szenen nachspielen, hat der Mensch darauf zu achten, dass alle am Spiel beteiligten volljährig sind. Außerdem hat jeder Beteiligte das Recht, zu jeder Zeit aus dem Rollenspiel auszusteigen.

Geschichte

Ich begann zu zappeln und zu strampeln, spürte das Windelpaket und die eingepackten Hände.

Doch sofort waren zwei Frauen bei mir. Sybille drückte meinen Oberkörper aufs Bett, dann nahm Mama Bärbel mich auf den Arm und drückte mich sanft an ihren Körper.

„Schhhh“, machte sie und sagte sanft und leise:

„Ist alles gut.“   „Schhhh“, machte sie erneut und wiegte mich langsam in ihren Armen.

„Ist alles gut. Kein Grund zur Panik.“

Ich beruhigte mich schnell. Mama Bärbel strahlte soviel Ruhe und Vertrauen aus. Wieder fühlte ich mich ganz und gar geborgen.

Mama Bärbel nahm sich viel Zeit. Erst nach zehn Minuten schob sie meinen Kopf zurück, damit wir uns anschauen konnten.

„Na, kleiner Mann. Geht es wieder?“

Ich schaute Mama Bärbel an und nickte. Die Mütze war immer noch eng, doch es war auch sehr aufregend.

„Soll die Mütze wieder weg?“ fragte mich Mama Bärbel. Jetzt musste ich Farbe bekennen.

Ich schüttelte den Kopf.

„Du bist sicher?“ Mama Bärbel wollte es wieder ganz genau wissen. Erneut nickte ich unbeholfen.

„Okay“, sagte sie leise zu mir. Dann drehte sie den Kopf, nickte Sybille zu und Sybille bückte sich, schob einige Sachen beiseite und nahm einen Strampler vom Bett.

Fast hätte ich den Mund aufgerissen vor lauter Staunen, aber das ging ja nun nicht.

Sybille hielt dekorativ einen Overall mit Füßchen hoch, nachtblau, mit gelben Sternen und Monden darauf.

Das war doch nicht etwa der Overall, den ich mitgebracht hatte. Doch ich erkannte schnell, dass dieser Strampler kleiner war.

Der Overall, den ich gekauft hatte, war ja für Kinder von zwölf, dreizehn Monaten.

Mama Bärbel strahlte mich an.

„Du hast mir so viel davon vorgeschwärmt, da habe ich selbst im Katalog nachgeschaut und du hattest recht. Er ist wunderschön.“

Noch immer schaute ich mit großen Augen auf den Overall. Sogar Sybille, die immer ernst geguckt hatte, lachte jetzt über mein erstauntes Gesicht. Mama Bärbel drehte mein Gesicht zu ihrem und fragte:

„Magst du ihn tragen? Soll ich ihn dir anziehen?“

Immer noch baff nickte ich. Mama Bärbel legte mich aufs Bett und Sybille öffnete bereits den Reißverschluss.

Fünf Minuten später trug ich diesen himmlischen Overall. Ich lag mitten auf dem Bett und betrachtete mein Spiegelbild an der Decke. Der Overall war weit geschnitten und im Spiegelbild wirkte die Beinspreizung nicht mehr ganz so extrem. Trotzdem spürte ich natürlich den Druck des Windelpakets und der Kleidung unter dem Overall. Über dem Kopf trug ich jetzt eine weitere Kapuzenmütze, Diese hier war ganz normal gearbeitet und ich spürte sie kaum.

Mama Bärbel und Sybille räumten auf und packten die Sachen zusammen, die nicht mehr gebraucht wurden. Sybille hatte alle Sachen aus meiner Reisetasche in eine Sporttasche gepackt. Meine Tasche blieb leer bei meinen vollen Koffern.

Ich lag immer noch auf dem Bett und konnte mich im Deckenspiegel betrachten.

Mama Bärbel und Sybille waren mit dem aufräumen fast fertig, als es klopfte. Bevor jemand etwas sagen konnte stand Hans im Zimmer. Erschrocken lag ich steif da.

Doch ich war ja ganz verändert. Hans konnte mich nicht erkennen.

Andererseits, wo war denn jetzt Herr Müller?!

Hans wurde schon von Mama Bärbel abgelenkt.

„Warum  platzt du einfach herein? Kannst du nicht warten, bis ich dich herein bitte“, fauchte Mama Bärbel ihn an.

Hans wurde ganz klein und sagte:

„Es tut mir leid, Mama Bärbel.“

Mama Bärbel?!  Was hatte er denn damit zu tun? Das fragte ich mich, während Hans weitersprach:

„Ihr seid schon so lange hier drin und ich soll doch die Koffer hinaustragen. Seid ihr denn nicht längst fertig?“

„Du weiß doch, wie das mit neuen Babys ist. Da dauert alles viel länger. Das weißt du doch aus eigener Erfahrung“, antwortete Sybille und sah Hans schelmisch an. Und Hans blickte erschrocken zurück.

Nun ging Mama Bärbel dazwischen.

„Doch, wir sind längst fertig. Nimm diese Taschen und bring sie in den Hof. Lukas ist unten. Er soll das schon ins Auto packen.“

Sie zeigte auf mehrere Gepäckstücke, darunter die Sporttasche mit meinen Babysachen.

Hans fasste sich wieder. Geschäftsmäßig sagte er:

„Sehr wohl, Fräulein Bärbel.“

Er nahm die Taschen und verschwand.

Mama Bärbel kam auf mich zu und hatte dabei ein Kleidungsstück in der Hand.

„So, Micky. Jetzt muss ich deinen schönen Anzug verstecken.“

Das Kleidungsstück wurde neben mir ausgebreitet, anschließend nahm sie mich hoch und legte mich darauf.

Es war ein Wagensack, den sie mir nun anzog.

Mein Kopf verschwand in der großen Kapuze und die Ärmel waren so lang, dass meine eingepackten Hände nicht zu sehen waren.

Während die beiden Frauen ihre Mäntel anzogen, lag ich wieder auf dem Bett. Ich strampelte ein bisschen und spürte dabei wieder die dicke Windel und die eng anliegende Kleidung. Meine Hände waren immer noch fest eingepackt, die Finger unbeweglich. Wenn ich den Kopf drehte, drehte sich die Kapuze des Wagensacks nicht mit und so schränkte sie mein Gesichtsfeld erheblich ein. Im Deckenspiegel konnte ich aber viel vom Zimmer sehen.

Inzwischen war mir mollig warm. Mit den vielen Sachen am Körper ja auch keine Überraschung.

Es war Spätsommer, doch seit Tagen hatte es entweder geregnet oder es waren viele dunkle Wolken am Himmel. Entsprechend waren die Temperaturen draußen. Das Hotel hatte aber offenbar schon die Heizung angestellt, in meinem Zimmer war es angenehm gewesen. Doch als ich dann nackt in Mama Bärbels Zimmer lag, war es doch ziemlich kühl. Aber ich wurde ja dann schnell angezogen und jetzt mit dem Wagensack dabei wurde es sehr warm. Und außer meinem Gesicht war ich ja komplett eingepackt.

Doch nun ging es weiter. Mama Bärbel nahm mich auf ihren Arm und Sybille hängte sich die Wickeltasche um. Mama Bärbel trug mich aus dem Zimmer hinaus auf den Flur und dann die Hintertreppe hinunter. Dabei lief Sybille um uns herum, schloss die Tür hinter uns, dann lief sie voraus und öffnete die nächste Tür.

So gelangten wir schnell zum Hinterausgang des Hotels. Als wir durch die Tür traten, rief Mama Bärbel:

„Hans.“

Ich hörte Schritte auf Asphalt, dann:

„Ja, Fräulein Bärbel?“

„Sybille gibt dir unseren Zimmerschlüssel. Gib ihn bitte Roswitha. Die Rechnung überweise ich wie immer und mit dem Zimmer von Herrn Müller soll sie verfahren wie besprochen.“

„In Ordnung, Fräulein Bärbel, ich werde es ausrichten. Äh, und den Schlüssel weitergeben. Auf Wiedersehen, Fräulein Bärbel. Sybille.“

Das alles konnte ich nur hören. Gern hätte ich Hans Gesicht gesehen, wie er da so steif sprach, doch ich konnte den Kopf drehen und wenden, wie ich wollte, ich saß mit dem Rücken zu Hans auf Mama Bärbels Arm und immer war die verflixte Kapuze davor.

Dann hörte ich eine fröhliche Stimme:

„Guten Abend, Fräulein Bärbel, wir haben uns ja noch gar nicht gesehen.“

Die junge Frau von der Rezeption!

Offenbar stand sie Mama Bärbel jetzt direkt gegenüber.

„Sie haben ja wieder ein Baby dabei. Darf ich mal sehen?“

Auf einmal war ich ganz froh über die große Kapuze und presste mein Gesicht gegen Mama Bärbels Schulter. Natürlich würde auch sie mich nicht erkennen, doch ich wusste immer noch nicht, wie weit die Leute vom Hotel über Mama Bärbel und ihre Kinder Bescheid wussten.

Mama Bärbel hatte mich verstanden und sie lehnte ab.

„Bitte seien Sie nicht böse, aber der Kleine ist hundemüde. Wenn wir im Auto sind, schläft er hoffentlich endlich ein.“

„Ooch. Ein Junge. Und ganz müde isser.“

Ich spürte, wie mir jemand den Rücken tätschelte.

„Also dann, bis zum nächsten Mal“, sagte Mama Bärbel und ging weiter.

Von der Seite her sah ich Sybille winken, während die junge Frau uns „Auf Wiedersehen“ hinterher rief.

„Ja ja, die Meike und kleine Kinder“ sagte Sybille. „Ich glaube, sie wäre eine gute Mutter.“

„Mal abwarten, ob sie nach einer durchwachten Nacht mit einem schreienden Baby immer noch so fröhlich ist“, gab Mama Bärbel zurück.

Dann waren wir am Auto. Eine Schiebetür ging auf und ich erhaschte einen Blick auf dunkelblauen Lack, während Mama Bärbel uns ins Auto trug.

Ich wurde in einen Kindersitz gelegt.

Mama Bärbel setzte sich neben mich. Sie drückte meinen Po weiter in den Sitz, öffnete den unteren Teil des Wagensacks und fummelte das Gurtschloss durch Rücken- und Vorderteil.

Ein Gurt links über meine Schulter, ein Gurt rechts über meine Schulter, dann stellte Mama die Gurte ein und steckte sie ins Schloss.

Mama Bärbel und ich saßen in der hinteren Reihe eines Kleinbusses. Ich saß zurückgelehnt auf der linken Seite des Wagens entgegen der Fahrtrichtung. Die Scheiben waren getönt und eine dunkle Sonnenschutzmatte war am Fenster befestigt, so dass ich nicht hinaussehen konnte.

Die seitlichen Sitzränder drückten meine Knie nach oben und damit meine Oberschenkel gegen das Windelpaket, das meine Beinchen immer noch entschlossen auseinander drückte. Das war nicht unbedingt bequem. Ich war fest an den Sitz geschnallt und konnte meine Lage nicht verändern. Die Ärmel des Wagensacks wurden mit Karabinerhaken am Gurtschloss im Schritt befestigt. Jetzt konnte ich meine Hände nicht mehr an den Kopf heben, sondern musste sie in meinem Schoß liegen lassen. Zu allem Überfluss zog Mama Bärbel die Kapuze soweit wie möglich nach vorn und ich konnte sie nicht zurückstreifen.

Nach hinten gelehnt und den Kopf schwer im Kopfteil des Kindersitzes liegend konnte ich Sybille nicht sehen. In der Reihe hinter uns saß offenbar niemand.

Mama Bärbel blieb neben mir, machte ihren Sicherheitsgurt fest und rief:

„Wir sind soweit.“

Eine Männerstimme antwortete „Okay“, der Motor wurde gestartet, dann fuhren wir los.

Durch eine schmale Durchfahrt gelangten wir auf die Hauptstraße und fuhren offenbar weiter dieselbe Straße entlang, die ich heute Nachmittag verlassen hatte, um vor dem Hotel zu parken. Ich konnte zwar nicht aus dem Auto hinausschauen, aber ich hörte die Fahrgeräusche und spürte auch den Richtungswechsel. Dann ging es nach links und kurz danach nach rechts. Der Fahrer trat kräftig aufs Gas und wir fuhren schnell eine ganze Weile dieselbe Straße entlang.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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1 Antwort zu “Micky – Teil 4”

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