Micky – Teil 8

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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Mama hatte Mitleid.

Sie schob meine Händchen beiseite und zog mir den Schnuller aus dem Mund.

„Ich wollte für deinen Papa unbedingt noch ein paar Fotos machen. Er hat bestimmt Spaß daran, spätestens wenn du wieder zuhause bist.“

Erst stutzte ich.

Wen meinte sie denn mit Papa?

Dann begriff ich und musste auch lächeln.

Mama Bärbel meinte mich. Mich als Erwachsenen mit dem sie gestern festgelegt hatte, was ich als Baby alles erleben sollte.

Mama hielt mir die Flasche immer noch hin und so trank ich.

„Ich dachte mir, mit leerem Magen Fotomodell zu spielen macht dir sicher keinen Spaß“, sagte Mama, während ich trank.

Als ich genug hatte, stellte Mama das Fläschchen weg. Dann zog sie mir die Mütze aus und ordnete meine Haare.

Nun machte sie erneut ein paar Fotos.

Jetzt zog sie mir den Schlafsack aus, legte mich wieder ins Bettchen und knipste weitere Fotos, mal mit Teddy, mal ich ganz allein.

Dann zog sie mir auch den Overall aus und knipste wieder.

Gerade als ich mich fragte, wie weit sie mich für Fotos noch ausziehen würde, machte sich die Milch bemerkbar.

Ich musste dringend aufstoßen.

Sofort legte Mama die Kamera aus der Hand und nahm mich auf den Arm.

Sie kam noch dazu, sich ein Mulltuch auf die Schulter zu werfen, als ich auch schon spuckte.

Ich musste mich nicht übergeben, doch diesmal war viel Milch mit hoch gekommen.

Mama wischte mir den Mund ab und trug mich noch ein bisschen herum.

Mit einem Bäuerchen war es diesmal nicht getan, aber bei den nächsten beiden kam keine Milch mehr heraus.

Als Mama sicher war, dass ich mit aufstoßen fertig war, legte sie mich auf den Wickeltisch und zog mich aus.

Ich trug nur noch die Windeln, da nahm Mama mich hoch und trug mich nach nebenan ins Bad.

Offenbar hatte ich mich sehr eingesaut, nachdem der gröbste Dreck weg war, wusch mich Mama von Kopf bis Fuß.

Dann ging es zurück ins Kinderzimmer.

Dort wurde ich eingecremt und wieder mit einer breiten Einlage in der Windel gewickelt.

Eine frische Strumpfhose und ein neuer Body, schließlich ein richtiges Strampelhöschen in hellblau.

Dann war ich fertig angezogen und Mama machte noch ein paar Fotos.

Schließlich steckte sie die kleine Kamera in ihre Tasche, nahm mich auf den Arm und trug mich in die Küche.

Mama Bärbel setzte mich in den Hochstuhl und diesmal hatten meine Beine genug Platz. Der Sitzverkleinerer war ausgetauscht worden und obwohl meine Beine noch stärker auseinandergedrückt wurden, konnte ich sehr gut sitzen.

Mama erriet, was ich dachte und sagte:

„Sybille hat gestern absichtlich den falschen Einsatz geholt, um dich zu piesacken.“

Ich sah auf und Sybille saß mir gegenüber am anderen Ende des Tisches.

Sie sah bleich und übernächtigt aus und hatte dunkle Ringe unter den Augen.

An ihren Handgelenken konnte ich rote Striemen auf der Haut sehen.

Scheinbar hatte sie wirklich die ganze Nacht so verbracht.

„Sybille liebt den Hogtie, aber nach einer Stunde jammert sie nur noch herum“, sagte Mama Bärbel ohne Mitleid. Dann verließ sie den Raum und Sybille und ich waren allein.

Sybille sah schlecht aus und ich konnte es ihr nachfühlen.

Auch ich hatte schon ganze Nächte in unangenehmen und unbequemen Positionen verbringen müssen. Herrin Dorlene hatte da einige Phantasie entwickelt.

Und wenn Mama Bärbel mich die ganze Nacht im Spreizapparat gelassen hätte, würde ich bestimmt auch so trüb aus der Wäsche gucken.

Gern hätte ich etwas Tröstendes gesagt, doch das war ja nicht möglich.

Außerdem hatte Mama mir wieder den großen Schnuller in den Mund gesteckt und mich darauf hingewiesen, dass der Schnuller nur von ihr, also Mama Bärbel entfernt werden dürfte.

Auf dem Tisch standen noch Tassen und Teller von drei Personen, allesamt gebraucht.

Mama und Sybille hatten hier gegessen, aber wer war die dritte Person?

Gab es zu Mama Bärbel noch einen Papa für ihre Babys?

Sybille war meinen Blicken ausgewichen.

Sie trank ihre Tasse leer und stand auf. Dann räumte sie das Geschirr zusammen und stellte alles neben das Spülbecken.

Anschließend ging sie ebenfalls hinaus.

Ich hörte einen heftigen Wortwechsel, erkannte Mamas und Sybilles Stimmen, verstand aber nicht, worum es dabei ging.

Kurz danach erschien Sybille in der Küche und setzte sich missmutig wieder hin.

Eine blöde Situation. Ich saß hier im Hochstuhl und langweilte mich und Sybille saß mir gegenüber und ignorierte mich.

Sybille macht den Babysitter?

Na, vorläufig wohl nicht mehr!

Endlich kam Mama Bärbel zurück und begrüßte mich:

„Jetzt bin ich wieder da, mein kleiner Mäuserich. Und? – War Sybille auch brav?“

„Wie“, dachte ich, „wer passt denn hier auf wen auf?“

Schließlich war ich doch hier das Baby.

Sybille hatte die Anspielung aber genau verstanden und sah sauer aus.

Nun sprach Mama mit kühler Stimme.

„Du kannst jetzt gehen, Sybille. Denke aber daran, du hast gleich einen Termin.“

Sybille lagen die Widerworte auf der Zunge.

Aber sie war dann doch so schlau und schluckte die Worte herunter. Sie stand auf und ging.

Mama holte eine saubere Tasse heraus und schenkte sich Kaffee ein.

Dann begann sie an der Anrichte zu arbeiten. Ich konnte sehen, wie sie ein weiteres Fläschchen vorbereitete.

Dabei schimpfte sie vor sich hin:

„Jetzt muss ich alles alleine machen. Meldet sich freiwillig und bringt dann die Babys absichtlich in Schwierigkeiten. Aber Monika wird ihr schon zeigen, wie der Hase läuft.“

So schimpfte sie weiter vor sich hin.

Dann machte es Ring Ring.

„Ah“, sagte Mama. „Das wird sie sein. Sei brav, Micky, ich geh nur an die Tür.“

Mama ging hinaus und öffnete die Wohnungstür.

Eine helle Stimme sagte:

„Guten Morgen, Fräulein Bärbel, meine Herrin schickt mich. Ich soll Sybille zu ihr bringen.“

„Ja, komm doch rein, ich hole sie.“

Mama lief an der Küchentür vorbei und ein paar Sekunden später mit Sybille im Schlepptau wieder zurück zur Wohnungstür.

Dann sprach Mama noch einmal:

„Wenn du Sybille abgeliefert hast, kommst du bitte wieder her. Ich habe bereits mit Frau Monika gesprochen, sie weiß Bescheid.“

Die helle Stimme ertönte wieder und sagte:

„Sehr wohl, Fräulein Bärbel.“

Die Wohnungstür wurde geschlossen und Mama kam zurück in die Küche.

„So, da bin ich wieder. Alles in Ordnung hier?“

Mama schaute mich fragend an und ich nickte.

„Das war die Doro. Die kommt gleich wieder und räumt hier auf. Das macht die ganz prima und hat auch noch Spaß daran.“

Bei den letzten Worten schauderte Mama fast.

Das hörte sich so an, als wäre Haushalt für Mama Bärbel nur ungeliebte Arbeit.

Sie machte das Fläschchen fertig und stellte es in den Flaschenwärmer. Dann kam sie wieder zu mir.

„Jetzt muss ich dich mal an die Seite stellen.“

Sie hob den Hochstuhl etwas an und stellte ihn ein Stück weiter wieder ab.

Nun schob sie den Sessel an dessen Stelle.

Noch im Hochstuhl sitzend, bekam ich ein Lätzchen umgebunden.

Kurz darauf saß Mama im Sessel, ich auf dem dicken Kissen in ihrem Schoß und wurde wieder mit der Flasche gefüttert.

Diesmal war es aber keine Milch.

Mama hatte mir einen Brei gemacht.

Der schmeckte nach Vanille.

Ich hatte die Flasche kaum leer gemacht, da klingelte es wieder an der Wohnungstür.

Ohne Eile nahm Mama mich hoch, stand auf und setzte mich in den Hochstuhl.

Dann ging sie zur Tür und öffnete.

Sofort erscholl die helle Stimme und ihre Besitzerin entschuldigte sich höflich, dass es so lange gedauert habe und sie erst jetzt käme.

„Ist schon gut, komm doch herein“, sagte Mama.

Die Wohnungstür wurde geschlossen.

„Ein schönes Kleid hast du da an“, hörte ich Mama sagen und die Antwort kam prompt.

„Danke, Fräulein Bärbel.“

Beide betraten nun die Küche und ich staunte nicht schlecht.

Neben Mama Bärbel stand ein echtes Stubenmädchen.

Die junge Frau war etwas älter als Sybille und auch fülliger.

Sie trug ein schwarzes, hochgeschlossenes Kleid und darüber eine weiße Kleiderschürze.

Ihr helles Haar war zu einem Dutt gedreht und auf dem Kopf hatte sie tatsächlich ein weißes Häubchen.

Als wäre sie geradewegs aus dem neunzehnten Jahrhundert gekommen, stand sie hier in dieser modernen Küche und schaute mich genauso neugierig an, wie ich sie.

Mama Bärbel stand amüsiert daneben und lachte. Dann sagte sie:

„Darf ich vorstellen? Das ist Micky, mein neuer Schützling für die nächsten Wochen und das ist Doro, der gute Geist dieser Wohnung, der mir die meiste Hausarbeit abnimmt. Doro, willst du gleich loslegen oder trinkst du erst noch einen Kaffee?“

Mamas freundliches Angebot lag noch in der Luft, doch Doro sah betreten zu Boden.

„Herrin Monika hat mir ausdrücklich aufgetragen, ich soll Ihnen auszurichten, dass ich Dorothea heiße. Außerdem soll ich mich nicht in Versuchung führen lassen.“

Doro sprach so, als würde sie das eigentlich nicht sagen wollen, als müsste sie ihrer besten Freundin sagen, dass ihre Mutter ihr den Umgang mit ihr lieber verbieten würde.

Doch Mama Bärbel nahm das nicht krumm.

„Na gut. Ich möchte dich ja auch nicht in Schwierigkeiten bringen. Dann fang am besten gleich hier an und danach dann die Kinderzimmer. Micky und ich gehen solange ins Nähzimmer.“

„Sehr wohl, Fräulein Bärbel“, sagte Dorothea mit gesenktem Blick und machte tatsächlich einen Knicks.

Mama kam zu mir, nahm mich auf den Arm und dann gingen wir hinaus.

Dorothea stand an der Seite und erst als wir draußen waren, begann sie mit ihrer Arbeit.

Das Nähzimmer war nicht so gefährlich, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich konnte wohl eine Nähmaschine entdecken und ich sah auch eine Schneiderpuppe, doch sonst lag nichts herum.

Auf einem Tisch stand ein Wäschekorb und es gab auch zwei Stühle.

Auf dem Boden gab es aber etwas interessantes.

Dort lag eine bunte Kinderdecke und darauf stand ein Gestell.

An dessen Querstange hingen bunte Spielzeuge.

Mama behielt mich auf dem Arm und legte sich wieder ein Tuch über die Schulter.

Ach ja, das Bäuerchen.

Nachdem auch das erledigt war, nahm Mama mir das Lätzchen ab und wischte mir damit über den Mund.

Sie holte eine kleine Plastikbox aus ihrer Tasche und entnahm ihr einen großen Schnuller.

Es war aber ein anderer Schnuller, den hier kannte ich noch nicht.

Mama wollte ihn mir in den Mund stecken, doch ich zögerte.

Der trockene Schnuller würde sich wieder sträuben.

Ich streckte die Zunge heraus und begann den Schnuller abzulecken.

Erst hatte Mama streng geguckt, als ich den Schnuller nicht sofort in den Mund nahm, doch nun lachte sie leise.

Jetzt war der Schnuller feucht genug und mit dem Speichel als Schmiermittel ließ er sich besser in meinen Mund schieben.

Mama hielt mich weiterhin auf dem Arm und ich kuschelte mich an ihren Körper. Mein Kopf lag auf ihrer Schulter und Speichel lief zwischen Haut und Mundplatte auf Mamas Schulter.

Dann bemerkte Mama den Speichel und sagte liebevoll:

„Micky, du kleines Ferkel.“

Sie nahm mein Lätzchen vom Tisch, wischte sich damit die Schulter und dann mein Gesicht ab.

Nun legte sie mich auf die Kinderdecke und die Spielzeuge waren jetzt genau über meinen Schultern.

„Hier hast du etwas zum Spielen, kleiner Mann, Mami muss noch etwas erledigen.“

Mama Bärbel nahm das Spucktuch und das Lätzchen und brachte beides hinaus.

Sie war aber sofort wieder da, warf mir einen liebevollen Blick zu und ging dann zu einem Schrank. Dort holte sie ein Notebook heraus, stellte es auf einen Tisch und schaltete es ein.

Während der PC hoch lief, knipste sie noch ein paar Fotos von mir.

Zurück am Computer entnahm sie der Kamera die Speicherkarte und kopierte die Bilddateien auf die Festplatte.

Mamas Tun war viel interessanter, als die blöden Spielzeuge an der Greifschaukel über mir und so sah ich ihr lieber zu.

Mama schaute sich auf dem Bildschirm die Fotos an.

Sie bemerkte, dass ich ihr aufmerksam zuschaute, holte mich und setzte mich auf ihren Schoß. Jetzt konnte wir beide die Fotos betrachten, die sie seit heute Morgen gemacht hatte.

„Daraus machen wir ein wunderschönes Fotoalbum, und wenn du groß bist, hast du ganz tolle Erinnerungen an deine Kindheit“, sagte Mama leise zu mir.

Es klopfte an der Tür. Mama rief „Herein“ und als die Tür sich öffnete, lief ein großer, schwarzer Hund ins Zimmer.

Vor unserem Stuhl blieb er stehen und sah uns erwartungsvoll an.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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