Internat oder Irrenhaus – Teil 21

4.4
(11)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Etwa eine halbe Stunde später wurden Katja und Carlotta aufgefordert in ihr Zimmer zu gehen und im Bett zu verschwinden.

Tante Steffi begleitete sie und würde die beiden dann in ihren Betten sichern, damit sie keine Spaziergänge auf eigene Faust unternahmen.

Inzwischen hatte ich nach der Milch auch meine Teetasse geleert, der Tee war schon deutlich kühler gewesen.

Dann kam Tante Steffi zurück und brachte Sophie ins Bett.

Maria kam zu mir und begleitete mich in mein Zimmer.

Schließlich lag ich wieder vollständig festgeschnallt in meinem Gitterbett, auch vollkommen unfähig dazu, meine Hände oder meinen Kopf zu bewegen.

„Mach dir keine Sorgen“, sagte Maria beruhigend.

„Du hast ja gesehen, wie schnell jemand bei dir war.“

Sie strich mir über die Wange und küsste mich wieder auf die Nasenspitze.

„Gute Nacht, kleine Leonie“, hörte ich noch, antwortete aber nicht.

Maria erwartete sicher auch keine Antwort von mir, denn schließlich hatte sie mir vorhin meinen großen Schnuller in den Mund gesteckt und mit den Bändern gesichert. Er gehörte einfach dazu.

Dann lag ich wieder ganz allein, gefesselt und geknebelt in meinem Gitterbett.

Hier würde ich den Rest der Nacht verbringen und ich konnte auch nichts daran ändern.

Ich dachte an die Milch und den Tee, den ich vorhin noch getrunken hatte.

Auch wenn ich heute Nacht musste – aufstehen brauchte ich dafür nicht…


Einige Zeit hatte ich dann doch noch geschlafen, meiner Lage zum Trotz.

Dann wachte ich auf und wusste sofort:

Da ist jemand in meinem Zimmer!

Ich wollte den Kopf drehen, um mich umzusehen, aber ich war ja festgeschnallt, auch mein Kopf.

Im nächsten Augenblick trat eine junge Frau an mein Bett und sah mir ins Gesicht.

„Oh, du bist ja wach, da hätte ich ja auch das große Licht anmachen können“, sagte sie in normaler Lautstärke.

In ihrem Schweizer Dialekt fuhr sie jetzt fort:

„Bald kommt der Morgen und jetzt bekommst du dein Abführmittel. Dann bleibt deine Windel nach dem Duschen auch sauber.“

Wehrlos musste ich erneut erleben, wie sie den Stopfen an meinem Schnuller entfernte und mir eine Flüssigkeit in den Hals tropfte.

„Und schön schlucken!“

Was sollte ich denn anderes tun? Wie gestern schluckte ich die Flüssigkeit und musste doch etwas husten.

Die junge Frau beobachtete mich sehr aufmerksam und erst als ich mich beruhigt hatte, steckte sie den Stopfen zurück in meinen Schnuller.

„So, du hast noch Zeit. Versuche ruhig noch etwas zu schlafen.

Was passiert, passiert ohnehin und du wirst das nicht ändern können.

Außerdem ist es doch gut, das dein Körper den ganzen Dreck bald los sein wird.“

Sie verschwand aus meinem Blickfeld und wieder konnte ich nicht zur Seite, nicht zur Tür sehen.

Ich hörte, wie die Tür geöffnet wurde, hörte sie „Also, schlaf schön“, die Tür wurde wieder geschlossen und ich war wieder allein.

Erneut blieb ich völlig hilflos zurück und konnte nichts tun.

Vielleicht war der Vorschlag gar nicht so schlecht.

Erst hatte ich gerätselt, was meinte sie mit „Was passiert, passiert ohnehin und du wirst das nicht ändern können“?

Aber der Satz danach machte ja eigentlich klar, was gemeint war:

Das Abfuhrmittel würde meinen Darm entleeren und alles in meine Windeln drücken.

Und ich würde das nicht verhindern können!

Eben durch das Abführmittel und vielleicht durch weitere Medikamente war mir jeder Einfluss genommen worden.

Also warum nicht den ganzen Vorgang verschlafen?

Und erst viel später aufwachen und zu begreifen, dass ich mit vollgeschissenen Windeln in meinem Bett lag.

Unfähig, sofort aufzustehen, mich von den Windeln zu befreien und zu duschen.

Ich musste ja ohnehin warten, bis Maria kam und mich losmachte.

Und dann würde sie mich noch auspacken müssen.

Also drehte ich mich noch einmal um… aber nein, das konnte ich ja nicht… und versuchte noch einmal einzuschlafen.

Es verging etwas Zeit und ich war schon fast weggedämmert, als mich plötzlich ein Ziehen im Bauch aus meinen Träumen riss.

Ich hörte ein Grummeln aus meinem Bauch, Knurren und wieder ein Rumpeln und dann drückte sich etwas aus meinem After heraus.

Trotzig versuchte ich meine Schließmuskel anzuspannen.

Aber mein Körper kümmerte sich nicht darum und meine Windel füllte und füllte sich.

Mir schien es wie eine Ewigkeit vorzukommen, als nach weiterem Grummeln und Magenknurren dann doch ein Ende erreicht zu sein schien.

Erleichtert atmete ich tief durch.

Aber schon beim zweiten Atemzug erreichte meine Nase ein widerlicher Geruch.

Ein ganz eindeutiger Geruch.

Höchste Zeit, das WC zu lüften und in einen anderen Raum zu gehen…

Aber auch das konnte ich nicht tun!

Ich musste bleiben!

Und es ertragen, dass sich mein Kaka an meinen Po drückte!

Und nicht nur dort!

Ich versuchte an etwas anderes zu denken und mich wegzuträumen.

Aber der Geruch hing der Luft und drang mit jedem Atemzug erneut in meine Nase.

Wie gestern musste ich mich beherrschen, um nicht zu würgen und mich zu übergeben.


Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis Maria endlich kam und mich aus dem Bett holte.

Sie kam herein, beugte sich über mein Gesicht und lächelte mich freundlich an:

„Guten Morgen, du süße Maus“, sagte sie mit hoher Stimme, „und hast du nach der aufregenden Nacht noch gut schlafen können?“

Erneut küsste sie mich auf die Nase und neckte mich:

„Und? Willst du mir keinen guten Morgen wünschen?“

Ein bisschen widerwillig sagte ich:

„Guten Morgen Maria.“

Aber der große Schnuller in meinem Mund verwandelte alles zu undeutlichem Gebrabbel.

„Ach wie süß“, rief Maria überschwänglich und ich dachte, was hat die denn eingeworfen?

Sie strich mir zärtlich über die Wange.

„Dann wollen wir dich mal losmachen, damit du aufstehen kannst.“

Na endlich, dachte ich, aber vielleicht könntest du mir als erstes den Schnuller herausnehmen.

Doch Maria dachte nicht an meinen Schnuller.

Sie war schon bei meinen Füßen und begann die Gurte zu lösen.

Wie gestern blieben meine Hände und mein Kopf am längsten festgeschnallt und wurden erst zum Schluss gelöst.

Danach half Maria mir aus meinem Schlafoverall.

Mit Stoppersocken  über den rosa Stramplerfüßen und immer noch den Schnuller im Mund, wurde ich dann ins Bad geführt.

Nun begann das, was ich in Zukunft als Morgenroutine bezeichnen würde.

Strampler ausziehen, Body ausgezogen bekommen, ich konnte ihn selber nicht öffnen, selbst Maria brauchte dafür einen Schlüssel.

Plastikhose ausziehen, die Polsterwindel wurde entfernt und in der Dusche fiel auch die letzte Windel.

Mein Popo wurde grob vorgereinigt und dann endlich, endlich, duschen.

Warmes Wasser, Seife und den ganzen Dreck wegspülen!

Schließlich betrat ich mit geföhnten Haaren und frischen Windeln doch sehr watschelnd, die erste Woche war ja noch nicht um, den Korridor, um mich in meinem Zimmer fertig anzuziehen.

Natürlich begleitete mich Maria und passte auf.

Den Fixbody trug ich ja schon und Deo hatte Maria mir auch aufgelegt.

Also in die weißen Strumpfhosen schlüpfen.

Konnte man in eine Strumpfhose hineinschlüpfen?

Egal, schnell den Blusenbody anziehen und im Schritt knöpfen.

Der Rock, die Träger ordnen, den Kragen der Bluse richtig machen und schnell die rote Strickjacke.

Maria sah mir belustigt zu und meinte dann:

„Du musst aber hungrig sein. Ist das Bildungshunger oder möchtest du nur dein Frühstücksbrot?“ fragte sie und zwinkerte mir zu.

„Beides“, antwortete ich und wollte die Tür öffnen, damit wir in die Küche gehen konnten.

„Langsam, langsam“, sagte Maria ernst, „hast du nicht etwas vergessen?“

„Was denn“, fragte ich und als mir die Haare in die Stirn fielen, wusste auch ich, was Maria gemeint hatte.

Also ging ich zurück, setzte mich brav auf den Stuhl und ließ mir von Maria die Zöpfe flechten.

Danach ging es dann aber endlich in die Küche, wo schon die Anderen waren und die Mädchen unter Tante Steffis Augen den Tisch deckten.

Ohne Aufforderung schloss ich mich den Dreien an und stellte dabei fest, dass Sophie heute auch nicht mehr watschelte als ich.

Und wir alle trugen unsere Schuluniformen.

Keine Spur von Strampelanzügen.

Zu Brot gab es heute nur Fencheltee.

Zucker stand nicht auf dem Tisch.

Dafür gab es Aufschnitt, Wurst und Käse.

Nach dem Frühstück mussten wir vier den Tisch wieder abräumen.

Die Lebensmittel kamen in den Vorratsschrank bzw. den Kühlschrank.

Das benutzte Geschirr kam in einen großen Nebenraum, in dem es unter anderem eine große Spüle, einen Tisch und einen großen Schrank gab.

Dann mussten wir uns an der Küchentür aufstellen und wurden wieder von Maria durch das Schloß zum Klassenzimmer geführt, während Tante Steffi erneut die Nachhut bildete.

Dort setzten sich Carlotta, Katja und Sophie an die gleichen Tische wie gestern.

Und so nahm auch ich wieder auf meinem Stuhl von gestern Platz.

Tante Steffi und Maria setzten sich aber nicht neben Sophie und mich.

Stattdessen nahmen beide zwei Reihen hinter uns Platz.

Jetzt hatte jeder einen Zweiertisch für sich allein.

Einige Sekunden war alles still.

Mit unseren Aufseherinnen im Rücken traute sich keiner ein Gespräch zu beginnen.

Dann klopfte es auch schon, wir erhoben uns alle und der Lehrer von gestern trat herein.

Ihm folgte ein junger Mann, sehr jung, fast noch ein Junge.

Der Lehrer trat an den Schreibtisch vor der Tafel, stellte seine Aktentasche ab und sagte wieder:

„Guten Morgen, Klasse.“

Ziemlich unkonzentriert erwiderten wir den Gruß.

„Guten Morgen, Herr Lehrer.“

Und setzten uns wieder hin.

Dr. Schreiber schmunzelte, als er die Blicke von uns Mädchen sah, die erwartungsvoll auf den Jungen neben ihm gerichtet waren.

„Dann will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen.“

Dr. Schreiber legte dem Jungen, der genauso groß war wie er, die Hand auf die Schulter.

„Das ist unserer neuer Praktikant.

Er heißt Lars und wird mir helfen, euch mit den digitalen Medien vertraut zu machen.

Und das heißt, dass er mir heute ganz praktisch helfen wird, euch einen Film über den Beamer vorzuführen.“

Alle Augen waren auf Lars gerichtet, als er nach hinten durchging und sich erstmal neben Maria und Tante Steffi an einen freien Tisch setzte.

Wie er sich bewegte in seinem legeren Hemd und seinen einfachen Jeans.

Sogar Carlottas Augen glänzten, als wir ihm zusahen.

Ich dagegen musste an Dr. Lecter denken, der nach vielen Jahren in einer psychiatrischen Klinik plötzlich Besuch bekam von einer jungen und hübschen FBI Agentin namens Starling.

Sicher war Lars ein hübscher junger Mann, aber in meinen Augen nur guter Durchschnitt.

Vielleicht sogar ein Konkurrent um eines der Mädchen hier.

Aber er würde sicher keinen Kontakt mit uns außerhalb des Unterrichts haben dürfen und so war ich derjenige, der mehr Zeit mit den Mädchen verbrachte.

Allerdings war ich auch derjenige von uns beiden, der schon seit Tagen Kleider und Strumpfhosen trug und mit seinen Windeln und auch den Zöpfen weit davon entfernt war, als Mann oder Junge Eindruck auf die Mädchen machen zu können.

Dr. Schreiber hatte wieder einen kleinen Stapel Zeitungen hervorgeholt und legte ihn vor Sophie hin.

„Verteile das bitte“, sagte Dr. Schreiber und Sophies Kopf fuhr herum.

Sie hatte immer noch zu Lars hingesehen und war völlig überrascht.

„Nein“, sagte sie dann leise, „ich kann nicht.“

Dr. Schreiber war schon an seinem Tisch und im Begriff sich hinzusetzen und sah nun erstaunt auf.

Doch er ermahnte Sophie nicht, seiner Bitte oder Anweisung zu folgen.

Stattdessen sagte nun Maria:

„Sophie! Dr. Schreiber hat dich um etwas ganz einfaches gebeten.

Also stehe jetzt auf und verteile die Zeitungen.“

Doch Sophie blieb sitzen und starrte zur Tafel.

Maria stand auf, ging zu Sophie und schaute ihr ins Gesicht.

Dann lächelte sie und sagte:

„Es muss dir doch nicht peinlich sein, Sophie.

Lars weiß, dass ihr Mädchen alle Windeln braucht und manche kleinen Mädchen eben auch ein größeres Paket nötig haben.“

Nicht nur Sophie bekam nun einen roten Kopf.

„Also, Sophie“, fuhr Maria zuckersüß fort, „sei nun ein braves kleines Mädchen. Stehe auf und verteile schön die Zeitungen.“

Es vergingen ein paar Sekunden, dann stand Sophie widerwillig auf und verteilte breit watschelnd (ihr Windelpaket ließ kein elegantes Laufen zu) die drei Zeitungen an ihre Mitschüler.

Etwas erschrocken sah ich Sophie beim Watscheln zu und war froh, dass ich als Junge keinen Eindruck auf Lars machen wollte.

Jedenfalls nicht als Mädchen.

Aber was würde er wohl von einem dick in Windeln gewickelten Jungen halten?

Würde er ihn, also mich, als gleichwertig betrachten?

Sophie hatte sich wieder hingesetzt und auch Maria war zu ihrem Platz zurückgekehrt.

Wir alle schlugen die Zeitungen auf, betrachteten die Titelseite und lasen einige Schlagzeilen.

Dann forderte Dr. Schreiber Katja auf, einen Artikel vorzulesen.

Anschließend diskutierten wir kurz darüber.

So lasen wir uns in der ersten Stunde durch die Zeitung und sogar über einen Comicstrip wurde diskutiert.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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8 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 21”

  1. Interessanter Teil. Cool das die auch mal in die Schule gehen. Wie immer hat mir auch der Teil gefallen.
    Freue mich auf weitere Teile der Geschichte. Und ich finde es mega cool das du so gut erzählen kannst.

    LG
    Sascha E.

  2. Interessanter Teil. Cool das die auch mal in die Schule gehen. Wie immer hat mir auch der Teil gefallen.
    Freue mich auf weitere Teile der Geschichte. Und ich finde es mega cool das du so gut erzählen kannst.

    LG
    Sascha

  3. Hallo
    Vielen Dank für due Vortsetzung. Einmal mehr eine gute Geschichte. Daführ Danke ich Dir Herzlich.
    Ich bin jetzt schon sehr Gespannt wie die nächste Vortsetzung sein wird sei es in der Schule oder in der Freizeitzeit oder beim Sport mit Windeln.
    Auf jeden Fall Danke ich für die super Geschuchte und fpr Deine Bemühungen.
    Bitte Schreiebe Weiter den Du schreibst sehr gut.
    Besten Dank und ich freue mich auf einen 22 und 23 und……. Teil.

    Beste Grüsse Yan

  4. Vielen Dank für den neuen Teil.

    Weiterhin toller Erzählstil!

    Habe mich schon gefragt, was eigentlich mit dem großen Geschäft Bei Leonie ist und prompt findet es Erwähnung.
    Bin gespannt wie der Alltag weitergestaltet ist und natürlich welche Outfits Leonie probieren darf.

    Auf jeden Fall weiterschreiben!

  5. Hallo
    Cool das Du Weiter geschrieben hast. Einmal mehr hast Du sehr spannend Geschrieben. Auch dieser Teil liest sich von der ersten bis zur letzten Zeile sehr gut. Deine Geschichte hat Spannung vorhanden so das beim lesen nie Langweilig wird. Daführ Danke ich Dir. Ich hoffe sehr das es noch viele weitere Teile gibt die sich ebenso so Spannend sind wie alle Teile zuvor.
    Herzlichen Dank für Deine Bemühungen und Bitte schreib bald Weiter.
    Herzlichst
    Matthias

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