Auf dünnem Eis – Teil 2

4.4
(9)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Ganz und gar aufgewühlt, aufgekratzt und mächtig hibbelig war Selina gleich anschließend mit ihrer Mutter nach Hause gefahren. Die ganze Zeit über hatte Diese versucht, ihre Tränen zu unterdrücken und erst losgeheult, als Selina hatte zu trösten versucht.

“ich finde dein Training wunderbar Mama”

Doch schließlich hatte sich Rebecca endlich wieder gefangen und die Beiden waren in ihrer Garage angekommen und ausgestiegen. Ein kleines aber stattliches Anwesen hatte sich die Familie Behringer leisten können, nachdem Selinas Vater fleißig und fast unablässig als leitender Angestellter in einer großen Firma arbeitete. Nur so war es die ganzen Jahre über möglich gewesen, das stete und mit hohem Aufwand verbundene Training zu finanzieren.

Nur zu oft waren deswegen mit ihrer Mutter und Trainerin deswegen Streitereien entstanden, doch es hatte die junge Dame auch auf Kurs gehalten, in die Welt-Elite des Eiskunstlaufs aufzusteigen.

Wie eigentlich fast jeden Tag war auch heute ihr Dad noch nicht daheim und sofort zog sich Selina nach oben in ihr Zimmer zurück.

“Schaaatz – bring mir bitte deine Trainingsklamotten gleich zum Waschen nach unten” wurde von Mama nach oben gerufen, also zog Selina schnell ihre schwarze Trainingshose, den Pullover und die Weste aus, knüllte alles zusammen und trat nur noch mit ihrer Unterwäsche bekleidet hinaus in den Gang und schleuderte die Wäsche in einem Mal die Treppe nach unten zu Mama.

“Zuerst wird auch noch geduscht Selina, dann kannst du in Ruhe deine Unterlagen durchsehen” verlangte ihre Mutter, als Sie den Haufen vom Treppenende aufhob um ihn in die Waschmaschine zu stecken.

Gesagt getan!

Tatsächlich nahm das warme Wasser ihr einen großen Teil der Nervosität und Anspannung, die Frau Gehrents Einladung in das Trainingscamp mit sich gebracht hatte und endlich duftete ihr Körper wieder anständig, was sich nach stundenlangem Training als richtige Wohltat herausstellte.

Trotzdem hüpfte die junge Eiskunstläuferin nur halb abgetrocknet auf ihr Bett um endlich den braunen, großen Umschlag zu öffnen und Klarheit über die vielleicht bevorstehende Zeit in Dänemark zu bekommen.

Mama hatte Selina schon im Auto eine ganze Menge davon erzählt – wie elitär und zielgerichtet die Sportlerinnen dort auf die kommenden Wettkämpfe vorbereitet wurden und wie erfolgreich Viele davon geworden waren.

Allerdings war auch eine große Traurigkeit in den Augen ihrer Mutter zu sehen gewesen, denn auch Selina wusste, dass es die Trennung für ein ganzes Jahr voller Entbehrungen und hartem Training sein würde.

Dann aber nahm sich die junge Athletin dem Schreiben an und verschlang die ersten Seiten von dem ganzen Papier-Stapel förmlich….

Liebe Selina

ich möchte mich hier schriftlich kurz vorstellen:

Mein Name ist Gerlinde Gehrent – ich bin seit 37 Jahren Eiskunstlauftrainerin, Fernsehexpertin beim dänischen Fernsehen und Jury Mitglied bei zahlreichen Wettkämpfen.

Viele meiner Schützlinge haben sich zu erfolgreiche Athletinnen entwickelt – Medaillen und Meisterschaften gewonnen und ich habe DICH als meine neueste “Herausforderung” ausgewählt.

Solltest du zu dem vereinbarten Termin am 17.3.21 erscheinen, wirst du ab diesem Moment im Trainingscamp Gehrent untergebracht sein.

Gleich vorweg:

ich erwarte, dass du deine Liebe zum Eiskunstlauf über alle(s) Andere(n) stellst. Um dich deiner Leidenschaft komplett hinzugeben, musst du bereit sein auf andere scheinbar selbstverständliche Dinge verzichten.

Hierzu gehören:

Familie, Freunde, Handy, Computer, etc.

….solltest du gleich von Anfang an damit nicht einverstanden sein, kann ich dich nicht als Schülerin anerkennen.

….sollte der Wille in dir aber stark genug sein, etwas GROSSARTIGES erreichen zu wollen, ist es erforderlich, nähere Einzelheiten zu klären.

In Selinas Hals hatte sich ein dicker Kloß gebildet und tatsächlich überlegte die junge Frau, was Sie eigentlich wollte.

Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und überlegte….

Es war nichts Neues, dass sich dort, wo Sie gerade eben gesessen war. nasse Flecken auf der Matratze zu sehen waren, aber Selina versuchte wie immer, das zu ignorieren,

“sicher, weil ich mich nicht richtig abgetrocknet habe” dachte sich das Mädchen und grinste dabei.

Eigentlich war der Traum eine Eiskunstläuferin zu werden anfangs der Ihrer Mutter gewesen, die in ihrer Jugend nie wirklich die Möglichkeiten und leider auch nicht das Talent dazu aufgebracht hatte um international in der Weltspitze zu tanzen.

Schon bald aber war es Selinas Lebensinhalt geworden. Sicher deshalb hatte Sie nur wenige – eigentlich gar keine wirklichen Freunde, weil die Schule für die junge Frau sowieso nur zweitrangig neben dem Training rangierte.

Wie viel Zeit und harte Tränen – wie viel Freude und Triumphe aber auch dadurch erzielt?

….die Zeit verstrich viel zu schnell während die Athletin krampfhaft überlegte, was ihrem Erfolg noch im Weg stehen könnte, doch von einem auf das andere Mal drückte ihre Blase plötzlich höllisch. Vielleicht war die junge Frau kurz eingeschlafen gewesen, doch so schnell es ging eilte Selina in den angrenzenden Raum, riss den Deckel nach oben und gerade noch rechtzeitig pieselte Sie in die Schüssel.

“Puh…..das war knapp”

Sie wischte sich den Unterleib mit ein paar Streifen Klopapier sauber, hüpfte fröhlich zurück auf das Bett und machte sich danach an einen weiteren Teil des Dokuments.

Einrichtung:

Das Athletenhaus Gehrent ist mit allen erdenklichen Räumen ausgestattet.

im Haus befindet sich:

  • Zimmer (Athletin)
  • Zimmer (Betreuerin)
  • gemeinsames Wohn-Esszimmer
  • Gemeinschaftsküche
  • Massageraum
  • Sauna
  • Fitnessraum
  • Ballett- und Tanzraum

Die Athletin sollte so komfortabel wie möglich untergebracht sein, um ein reibungsloses Training zu gewährleisten.

Unterbringung:

Ein-Bett Zimmer mit kompletter Verpflegung und Versorgung durch meine Assistentin Katharina.

Medizinische Versorgung:

Gleich zu Beginn werden wir einen Leistungstest durchführen, deren Werte für Dich natürlich einsehbar sein werden. Dieser wird nach einem halben Jahr und am Ende des Trainingsjahres wiederholt.

Physiotherapie, Massagen und andere sportspezifische Versorgung ist inbegriffen.

Andere spezielle medizinische Versorgung wird nach Übereinkunft mit örtlichen Fachkräften abgesprochen.

eigene Gegenstände die mitzubringen sind:

  • Trainingskleidung für 7 Tage
  • Schlittschuhe (ein Paar Wettkampfschuhe wird vor Ort angefordert und angepasst)
  • Unterwäsche für 7 Tage
  • Socken für 7 Tage
  • Relax oder private Kleidung (Jogginghose – Jogahose Jeans etc.)
  • Zahnbürste
  • Schminkutensilien – (falls vorhanden – wird aber vor Ort zur Verfügung gestellt)
  • sanitäre Produkte (Obś, Damenbinden, Slipeinlagen)
  • Handtücher (groß und klein)
  • Natürlich dürfen auch weitere eigene Produkte verwendet werden, z.B Kamm, Nagelset, Tapes etc.)

Im Weiteren Anhang befanden sich noch eine Menge Fotos von dem Haus, einzelnen Räumen und natürlich der erfolgreichen Mädchen und Damen, die unter dem Training von Frau Gehrent so erfolgreich geworden waren.

Selina jedoch war sich trotz allem unsicher, was Sie tun sollte – also zog Sie sich ihren Schlafanzug an, der nicht mehr war wie eine alte graue Jogginghose und ein langes weißes Shirt darüber. So ging die junge Athletin dann nach unten – wo ihre Mutter mit ihrem Vater gerade am Esstisch saß.

“Da ist ja meine junge Auserwählte” schallte ihr schon deutlich ergrauter Dad etwas, sprang stolz von seinem Sitz auf und hob Sie umarmend in die Höhe.

“sei nicht so grob Eduard” tadelte die Mama gleich, doch ihr Vater ließ sich davon nicht beeindrucken.

“ich war gerade Mama – nix passiert” entgegnete Selina grinsend und genoss die Liebe ihres Papas.

“Hast du schon eine Entscheidung gefällt Kleines?” fragte er neugierig nach und setzte die dünne Selina zurück auf den Boden

Sie schüttelte ehrlich den Kopf.

“Es ist eine große Chance!” sagte die junge Eiskunstläuferin diplomatisch – ….”eine Riesen-Chance” verbesserte ihre Mutter Sie.

“So eine bekommst du nicht ein Zweites Mal”

Die junge Frau wusste Das, nickte – dennoch gab es da etwas, dass Sie mehr als alles andere daran hindern konnte, dass Sie zu Frau Behrent nach Dänemark ins Training gehen würde.

Ihre Eltern sahen sich an und wussten Beide sofort um was es ging.

“Nun ich denke – Katharina wird auch für solche Sachen ein offenes Ohr haben, denkst du nicht?”

sagte ihr Vater, nahm seine kleine Tochter erneut in den Arm, die gerade ihre dicken Tränen verdrückte.

Doch tatsächlich beruhigte das eben Gesagte Selina enorm, drückte beiden Elternteilen einen dicken Kuss auf die Wange, sagte beiden gute Nacht und ging nach oben in ihr Bett.

Maxl – ihren kleinen süßen Stoffhund mit langen schwarzen Ohren, einer dicken schwarzen Nase und den süßesten Augen die man sich vorstellen konnte würde Sie natürlich mitnehmen.

Dennoch stiegen ihr die Tränen in die Augen, als Sie sich auf ihre schmale Matratze legte….

Selina hatte große Angst vor dem übernachten Tag.

Eine Geschichte von: Tanja Z.
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