Internat oder Irrenhaus – Teil 24

4.7
(23)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Sie trug die gleichen Sachen wie gestern Nachmittag und damit waren wir jetzt genauso, wie die Andere angezogen.

Katja hatte aber keinen Fütterungsknebel im Mund, sondern den gleichen, der auch mir im Mund steckte.

In gewisser Weise sah ich jetzt mein Spiegelbild.

Natürlich war Katja immer noch Katja und sah überhaupt nicht aus wie Leonie.

Aber da wir die gleichen erstaunlichen und einschränkenden Sachen am Leib trugen, wurden wir beim Anblick des Anderen zusätzlich daran erinnert.

Katja stand auf allen vieren, bzw. mit Händen und Knien, auf einem großen Kinderteppich mitten im Zimmer.

Am Rand konnte ich etwas Babyspielzeug erkennen.

Katja sah mir erwartungsvoll entgegen und lachte übers ganze Gesicht.

„Na los Leonie. Sabbere hier nicht den ganzen Boden voll.

Geh zu Katja auf den Teppich“, sagte Maria mit Nachdruck.

„Da könnt ihr spielen.“

Also tat ich wie geheißen und krabbelte zu Katja auf den Kinderteppich.

Katja sah mir zu und kicherte hemmungslos.

Der weiche Teppich war eine Wohltat für meine Knie.

Dieser Augenblick erinnerte mich daran, wer ich eigentlich wirklich war:

Nämlich ein vierzehnjähriger Junge!

Und jetzt war ich zumindest für Katja ein vierzehnjähriges Mädchen, das genau wie sie im Augenblick dicke Windeln und darüber einen rosa Strampelanzug trug.

Von den anderen Dingen ganz zu schweigen.

Katja schien sich keine Gedanken darüber zu machen, dass auch ihre Aufmachung sehr ungewöhnlich für ein vierzehnjähriges Mädchen war.

Kaum hatte ich den Teppich krabbelnd betreten, kam sie mir entgegen und fragte mich lachend.

„Warum trägst du eigentlich das gleiche Kleid wie ich zu diesem Ball? Das ist ganz schön unverschämt von dir!“

Es dauerte einen Moment, bis ich sie verstanden hatte.

Durch Katjas Knebel waren ihre Worte recht undeutlich und dann war ich erst mal sprachlos.

Kleid?

Wir trugen doch Strampelanzüge, keine Kleider.

Ball?

Wollte Katja ein Fest veranstalten?

Kamen gleich noch mehr Kinder?

Oder „Kinder“, also Adult Babys wie wir?

Katja lachte über meine Miene voller Fragezeichen.

Wir waren nun mitten auf dem großen Kinderteppich.

Katja war ein paar „Schritte“ entfernt und ich wollte mich schon dem Spielzeug zuwenden.

Da stürmte Katja plötzlich auf mich los.

Lachend krabbelte sie schnell auf mich zu und rammte mich.

Trotz meiner breit ausgestellten Oberschenkel fiel ich auf die Seite und schon war Katja über mir.

Wir balgten uns und Katja versuchte mich zu kitzeln, erst am Bauch, dann unter den Armen.

Wir trugen beide noch unsere Plastikhandschuhe über den Händen und konnten die Finger nicht krumm machen.

Auf der Seite liegend, konnte ich meine Knie immer noch nicht aneinander drücken.

Das dicke Windelpaket drückte meine Beine auch jetzt konsequent und uneinsichtig auseinander.

Ebenso wenig vermochte ich meine Beine zu strecken.

Auch jetzt schob sich die Spreizplatte unnachgiebig zwischen meine Beine und ich gab den Versuch auf.

Jetzt musste ich andere Wege finden, um mich Katjas „Angriff“ zu erwehren.

Katja war inzwischen über mir und sabberte mir lachend, vielleicht unabsichtlich aber trotzdem, aufs Gesicht, während schon mein eigener Speichel von Kinn aus über meine Wangen lief.

Jetzt streckte sie ihre Zunge heraus.

Sie trug nach wie vor genau wie ich ihren ovalen Ballknebel im Mund.

Den Mund hatte sie jetzt weit aufgerissen, um Platz für ihre Zunge zu schaffen.

Speichel tropfte von ihren Lippen und nun wollte sie mir das Gesicht ablecken.

Ich drehte meinen Kopf weg, doch es gelang ihr, meine Wange abzulecken.

Unsicher, ob mich tatsächlich ihre Zunge oder nur der nasse Knebel im Gesicht getroffen hatte, versuchte ich nun viel energischer sie abzuwehren und von mir herunter zu bekommen.

Beide wurden wir von unseren Anzügen, unseren dicken Windeln und von den Spreizapparaten behindert.

„Hör auf Katja. Lass los“, rief ich nun trotz meines Knebels.

Schon wollte ich Katja mit dem Fuß wegstoßen, da war Maria bei uns.

„Schluss jetzt, Katja!“ sagte sie streng zu ihr.

Und:

„Hör auf Leonie“, zu mir.

Schwer atmend blieben Katja und ich auf dem Kinderteppich liegen.

Ich selbst auf dem Rücken, Katja jedoch auf dem Bauch liegend, gleich einer Katze kurz vor dem Sprung.

Maria stand über uns und passte auf, dass sich keiner auf den anderen stürzte.

Froh darüber, jetzt trotz des Knebels auch durch den Mund atmen zu können, verschnaufte ich ein paar Minuten.

Dann versuchte ich mich wieder auf den Bauch zu drehen, um mich wieder auf alle viere, ähhh, auf Hände und Knie zu stellen.

Doch es gelang mir nicht.

Immer waren meine Beine im Weg.

Strecken konnte ich meine Oberschenkel nicht, das verhinderten das Gurtsystem und die strenge Spreizplatte.

Weiter anziehen konnte ich meine Beine aber auch nicht.

Das verhinderte nicht nur das Gurtsystem.

Auch die dicken Windeln und nicht zuletzt mein dicker Bauch standen dem entgegen.

Katja sah feixend zu.

Maria kniete sich zu ihr und nahm ihr die Plastikfäustlinge ab.

Dann zeigte sie zu den Spielsachen und sagte streng:

„Da ist Spielzeug, Katja. Das kannst du ablecken solange du willst.“

Katja machte ein enttäuschtes Gesicht, trollte sich aber in Richtung der Spielsachen.

„Igittigitt!“ dachte ich.

Sollte ich gleich mit Spielsachen spielen, die Katja vorher gründlich abgeleckt hatte?

Aber ich konnte ja gar nichts in die Hand nehmen.

Doch Maria war nun zu mir gekommen und nahm auch mir die Plastikhandschuhe ab.

Katjas und auch meine Hände steckten jetzt immer noch in den zum Strampler gehörenden dicken Fingerhandschuhen.

Aber wir konnten sie jetzt wesentlich besser einsetzen.

Katja befingerte schon die Spielsachen und mir war es immer noch nicht gelungen, wieder auf die Beine zu kommen.

Ob eine Schildkröte auch so fluchte und schimpfte, wenn sie auf dem Rücken lag?

Maria verbiss sich ein Lachen und tadelte mich:

„Also Leonie, wo hast du nur solche Wörter gelernt?!“

Schmunzelnd half sie mir, mich umzudrehen und jetzt konnte ich zu Katja krabbeln, um mit ihr zusammen alles zu untersuchen und zu besabbern.

Mir war es eher unangenehm, dass von meinem Mund immer wieder Speichelfäden auf das Spielzeug in meinen Händen tropften.

Katja hingegen schien es besondere Freude zu bereiten.

Tatsächlich untersuchte sie das Spielzeug in ihren Händen sehr ausgiebig mit der Zunge, sah es sich genau an und riss dann ihren Mund weit auf, um sich das Spielzeug trotz Knebel in den Mund zu stecken.

Maria sah ihr gelassen zu.

Die Spielzeuge, die sie uns hingestellt hatte, waren allesamt groß und auch wir großen Kinder waren nicht in Gefahr, eines davon zu verschlucken, Knebel oder nicht.

Maria saß ein kleines Stück von uns entfernt auf einem kleinen Sofa, hielt eine Zeitschrift in den Händen und tat so, als würde sie darin lesen.

Vielleicht überflog sie tatsächlich den einen oder anderen Artikel, manchmal blätterte sie sogar eine Seite um.

Aber die meiste Zeit schien sie uns schmunzelnd zuzuschauen.

Auf die Dauer fand ich die Spielsachen nicht so interessant wie Katja.

Der Anzug, den ich trug, reizte mich mehr und ich wollte nun doch noch ein wenig ausprobieren, welche Bewegungen ich trotzdem so machen konnte.

Der Kinderteppich war groß genug, um uns beiden großen Babys genug Platz zu bieten und so krabbelte ich von einem Ende quer über den Teppich bis zum anderen Ende.

Katja hatte sich ablenken lassen, doch als sie nun auch loskrabbeln wollte, hielt Maria sie zurück.

„Nein Katja! Du bleibst sitzen! Spiel schön weiter mit dem Spielzeug!“

Ein paar Minuten krabbelte ich kreuz und quer über den Teppich, zwischendurch versuchte ich mich zu strecken, aber meine Hüften konnte ich nur sehr eingeschränkt bewegen.

Krabbeln oder sitzen, das schienen die einzigen Optionen zu sein.

Meine Arme und Hände wurden dagegen kaum eingeschränkt.

Natürlich wurde das Greifen nach dem Spielzeug durch die Handschuhe schon erschwert und auch das Erkennen ohne hinzusehen, war kaum möglich.

Aber meine Hände, Finger und Arme konnte ich praktisch unbehindert bewegen.

Etwas enttäuscht blieb ich mitten auf dem Kinderteppich sitzen.

Die Spreizplatte brachte sich unangenehm in Erinnerung als ich jetzt auf ihr saß, selbst durch mein dickes Windelpaket.

Aus meinem Mund lief schon wieder Speichel über mein Kinn und tropfte in meinen Schoß.

So feucht hatte ich mir das Babysein oder Babyspielen nicht vorgestellt.

Sogar meine Handschuhe waren feucht.

Katja und ich hatten sehr oft auf den Teppich gesabbert und an vielen Stellen war auch der Teppich schon ziemlich feucht.

Der Stoff saugte die Flüssigkeit zwar auf, gab sie aber auch wieder ab, wenn ich mit Händen oder Knien hindurchkrabbelte.

Auf dem Teppich sitzend sah ich mich ein wenig um und überlegte, was ich jetzt noch tun wollte.

Vielleicht sollte ich zu einem Möbelstück krabbeln.

Dort könnte ich mich festhalten und versuchen zu stehen.

Sicher müsste ich dann die Beine sehr weit öffnen halten, um die Spreizplatte auszutricksen.

Der Raum, in dem wir drei uns befanden, war eigentlich denkbar ungeeignet, um darin kleine Kinder spielen zu lassen.

Der Boden bestand aus Parkett und die Wände waren etwa einen Meter hoch vollständig mit Holz getäfelt.

Darüber waren die Wände glatt verputzt und bemalt.

Hatte das Schlafzimmer in dem Maria mich umgezogen hatte wie ein modernes Hotelzimmer gewirkt, schien dieser Raum aus Mozarts Zeiten zu stammen.

An den Wänden standen mehrere kleine Sofas mit einem Holzrahmen.

Alles wirkte sehr elegant und ich fühlte zum ersten Mal wirklich in einem Schloss.

Dies schien ein guter Raum zu sein, um eine kleine Gesellschaft zu veranstalten.

Nach einem geselligen Essen zu tanzen oder sich nur zu unterhalten.

Es war sogar genug Platz für ein kleines Kammerorchester.

Und darin waren nun wir zwei Babys in unseren Strampelanzügen und unfähig, unsere Münder zu schließen und unseren Speichel nicht überall zu verteilen.

Ich beschloss, zu Maria zu krabbeln und zu schauen, was sie gerade las.

An ihrem Sofa würde ich mit festhalten und hochziehen können.

Aber kaum berührte meine Hand den Boden abseits des Kinderteppichs, wurde ich von Maria ermahnt:

„Zurück Leonie! Geh sofort zurück auf den Teppich!“

Überrascht hielt ich inne und blieb mit einer Hand im vor Sabber feuchten Handschuh auf dem Parkett stehen.

Maria sah mich streng an, dann stand sie auf und kam zu mir.

Sehr ernst blickte sie mir in die Augen, ich sah zu ihr hoch und als ich eingeschüchtert zurückwich, kam ich mir fast vor wie ein Hund, der zurück ins Körbchen geschickt wird.

Maria sagte dann auch:

„Braves Mädchen. Geh schön zurück auf den Teppich. Da kannst du spielen.“

Etwas geknickt krabbelte ich zu Katja und erforschte nun ebenfalls die Spielzeuge.

Wir zwei spielten bzw. untersuchten die Spielzeuge mit den Händen und auch mit der Zunge.

Ja, auch ich wagte es, das eine oder andere Spielzeug mit der Zunge zu ertasten und es fühlte sich immer sehr viel größer an, als in meinen behandschuhten Händen.

Es kostete viel Mühe, meine Zunge an dem Knebel in meinem Mund vorbeizuschieben, aber ich machte sie so lang, wie es irgendwie ging.

Katja sah mir zu und hatte wieder Grund zum Kichern.

Derweil saß Maria auf ihrem Sofa und hatte ihre Zeitschrift in den Händen.

Nach einiger Zeit klopfte es und eine junge Frau in weißer Pflegerkleidung kam herein.

Sie sah kurz zu uns Babys hin und trat dann zu Maria ans Sofa.

Leise sprachen beide miteinander und zu Katja und mir drangen nur wenige Wortfetzen.

Verstehen konnte ich sie aber nicht.

Dann erhob sich Maria, legte die Zeitschrift weg und kam mit der jungen Frau zu uns Kindern.

Sie knieten sich zu uns auf den Teppich.

Maria warf Katja einen Blick zu, dann wandte sie sich an mich:

„Leonie, bald ist es Zeit für das Abendessen. Ich nehme Katja jetzt mit zum umziehen. Linda wird solange bei dir bleiben und aufpassen, dass du keinen Unfug anstellst.“

Sie nickte mir zu und sah mich aufmerksam an, was ich denn von ihrem Plan hielt.

„Ist das okay für dich?“ fragte sie schließlich.

Schnell betrachtete ich die junge Frau, sie schien ganz in Ordnung zu sein.

Also lächelte ich und brabbelte:

„Ja, ist okay.“

Dabei nickte ich.

Maria lächelte nun ebenfalls und strich mir über die Wange.

„Schön“, sagte sie und stand auf, „dann ist ja alles klar. – Katja. Kommst du dann?“

Aber Katja wollte offenbar noch nicht gehen.

Maria war schon auf dem Weg zur Tür, als ihr auffiel, dass Katja immer noch neben mir auf dem Teppich saß und auch keine Anstalten machte das Spielzeug in ihren Händen wegzulegen.

Schelmisch lachte Katja Maria zu und betastete das Spielzeug in ihren Händen mit der Zunge.

Was konnte Maria denn machen?

Ein Kleinkind würde man einfach hochnehmen und hinaustragen.

Aber dafür war Katja zu groß und damit zu schwer.

Oder Maria zu klein?

Katja schien sich sehr sicher zu sein, dass Maria sie nicht einfach zwingen konnte, jetzt mit ihr zu gehen.

Tatsächlich sagte Maria nun:

„Katja. Kommst du bitte!“

Doch Katja reagierte nicht und blieb einfach sitzen.

Erst sah Maria genervt drein, doch dann lächelte sie.

Sie ging zum Sofa, nahm dort etwas in ihre Hand und kam dann überlegen lächelnd zu uns.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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6 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 24”

  1. Sehr schöne Fortsetzung, vielen Dank für den weiteren Teil!

    Womit man Katja wohl “überzeugen” kann mitzukommen? Das Stockwerk finde ich immer noch interessant. Ist dies zum Spielen gedacht oder hat es noch andere Funktionen?

    Wie wohl die anderen aus der Gruppe auf Leonie beim Abendessen reagieren?

    Freue mich auf weitere Teile und bin gespannt wie du die Geschichte weiter entwickeln wirst.

  2. Tolle Fortsetzung! Großartig, wie das Niveau deines Schreibens so hoch bleibt.

    Hoffe wir können bald erfahren, womit sich Katja zum Gehen überreden lässt.

  3. Einmal mehr eine super Vortsetzung von Deiner Geschichte. Macht richtig spass auch diese zu lesen. Herzlichen Dank und es würde mich sehr Freuen noch viele weitere Teile zu lesen.
    Herzliche Grüsse vom Yan

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