Aversionstherapie – Teil 1

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Alles begann an einem ganz normalen Tag in den Sommerferien. Melissa war gerade aufgewacht und wollte sich anziehen, da riefen ihre Eltern sie zu sich:

„Melissa, wir müssen reden. So geht es nicht weiter. Deine Noten in der Schule sind schlecht, du bist aufsässig…“ „Was? Wieso bin ich aufsässig? Ich habe…“ „Unterbrich mich nicht“, mahnte die Mutter. „Du bist frech zu den Lehrern, du hältst dich nicht an Regeln, du hast keine richtigen Freunde und hängst immer nur alleine rum! Kurz um, wir haben beschlossen, dich für ein Jahr in eine Therapieeinrichtung zu bringen!“ Melissa wusste nicht, ob sie wirklich richtig hörte. Therapie? Was denn für eine Therapie? War sie denn krank?

„Eine Aversionstherapie“, erklärte die Mutter. „Dort wird man dich mit deinen Verfehlungen konfrontieren und sie dir austreiben! Die Therapeutin, die wir für dich ausgesucht haben, behandelt Jugendliche ab 13 Jahren. Und du bist letzten Monat 13 geworden und wir finden, es ist an der Zeit, dass wir etwas unternehmen. Sonst wird es ein böses Ende mit dir nehmen eines Tages!“ „Aber das könnt ihr nicht machen! Ein Jahr? Was machen die da mit mir? Ich will das nicht! Mama, bitte!“ Melissa kamen die Tränen. Sie spürte bereits, dass ihre Eltern es ernst meinten.

„Du wirst dort eine harte Behandlung bekommen. Aber es ist nur zu deinem besten.“ Der Vater versuchte gar nicht erst, Melissa zu beruhigen. Er stellte klar, dass es nichts zu diskutieren gab und dass die Sache beschlossen war. Noch heute würden sie Melissa an einen bestimmten Ort bringen, von dort wird sie dann abgeholt. Sie braucht keine Sachen zu packen, weil sie alles in der Einrichtung bekommt.

Melissa bekam Angst. Sie wollte schreien, weglaufen… Aber sie konnte nur weinen! Die Eltern nahmen sie an den Händen und beförderten sie mit allem Nachdruck zum Auto. Jeder Widerstand war zwecklos! Nach einer Stunde Fahrt kamen sie an einen Parkplatz. Außer ihnen schien niemand hier zu sein.

„Jetzt trink diesen Saft“, sagte die Mutter. „Was ist das?“ wollte Melissa wissen. „Davon wirst du müde und schläfst. Wenn du aufwachst bist du schon am Ziel. Du sollst auf der Fahrt dorthin keine Störungen verursachen. Das ist auch zu deinem Schutz! Also trink jetzt!“ Bei ihren letzten Worten wurde die Mutter laut. Melissa gehorchte fast automatisch und trank. Dann durfte sie sich wieder ins Auto setzen. Kurze Zeit später wurde sie sehr müde… und schlief ein.

Eine Geschichte von: Susanne
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