Aversionstherapie – Teil 2

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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Als Melissa aufwachte befand sie sich in einem fensterlosen Raum. Sie war an einen Stuhl gefesselt und konnte sich kaum bewegen. Ihre Gelenke schmerzten. Wie lange sie wohl schon hier war. Die Tür wurde aufgeschlossen, und eine etwa 40-jährige Frau betrat den Raum. Gefolgt von einer jüngeren, etwa 25-jährigen Frau.

„Hallo Melissa, mein Name ist Dr. Fromm!“ stellte sich die ältere der beiden vor. „Das dort ist Sina, die uns bei den Behandlungen und der Betreuung hilft.“ „Wo bin ich? Was soll das hier?“ Melissa zerrte an ihren Fesseln. „Deine Eltern haben dir doch erklärt, worum es hier geht! Du bist hier, weil wir deine Abnormalitäten behandeln sollen!“ Die Therapeutin sprach mit ruhiger Stimme.

„Ich erkläre dir jetzt den Ablauf: Du bekommst täglich von Montag bis Freitag eine zweistündige Strombehandlung. Dabei werden dir Elektroden angelegt und du wirst mit deinem Fehlverhalten konfrontiert. Zwischendurch werden dir Fragen hierzu gestellt. Wenn du falsch oder gar nicht antwortest bekommst du einen schmerzhaften Stromschlag von 1 bis 10 Sekunden Dauer verabreicht!“ Melissa dachte, sie hätte sich verhört. „Stromschlag? Aber ist das nicht…“ „Es ist sehr schmerzhaft, aber es ist ungefährlich! Es soll dir helfen, dein Fehlverhalten mit dem Schmerz zu koppeln und damit auszulöschen.“ Dr. Fromm fuhr fort: „Darüber hinaus gibt es natürlich auch Bestrafungen, falls du nicht kooperativ bist oder dich sonst wie ungebührlich verhältst. Dazu gehören Stock- und Peitschenhiebe oder auch Fesselungen in unbequemen Stellungen. Aber ich hoffe doch, dass es dazu nicht kommen wird, oder?“ Unbequeme Stellungen! Was sollte das hier auf dem Stuhl sein? Bequem? Melissa dachte immer noch, in einem bösen Traum zu sein. Das konnte doch unmöglich alles wahr sein. Ob ihre Eltern wirklich wussten, was für eine Therapie hier auf sie wartete? Wie konnten sie ihr das nur antun? Stromschläge, Peitschenhiebe… das konnte doch nicht sein!

„Sina wird dir jetzt alles Weitere erklären. Wir sehen uns dann morgen zur ersten Therapiesitzung!“ Dr. Fromm verschwand. Melissa sah Sina an. Sie sah eigentlich ganz nett aus. Aber würde sie ihr wehtun, wenn sie doch bei den Behandlungen hilft?

„Also,“ begann Sina, „morgens um 8:00 Uhr ist Wecken. Dann werden die Fixiergurte gelöst, die Windel entfernt, dann Toilette und Zähneputzen. Um 8:30 Uhr ist Frühstück. Anschließend ist Zeit im Bewegungsraum. Hier kannst du lesen oder das Trimmrad benutzen. Wenn du keine Strafe hast! Um 10:30 Uhr beginnt die erste Therapiesitzung. Danach ist eine Stunde Ruhe. Dazu wirst du auf einen Stuhl fixiert, so wie jetzt! Später gibt es Mittagessen. Danach darfst du nochmal in den Bewegungsraum. Nachmittags ist dann die zweite Therapiesitzung dran, Anschließend ist Nachtruhe. Dir wird die Windel angelegt und du wirst ans Bett fixiert. Samstag und Sonntag ist keine Therapie! An diesen Tagen wirst du die meiste Zeit ans Bett fixiert bleiben. Samstags darfst du duschen. Wenn du keine Strafe hast!“ Melissa saß da mit offenem Mund. Sie glaubte nicht, was sie eben gehört hatte. „Windeln? Wieso bekomme ich Windeln? Das brauche ich nicht!“ „Oh, doch“, antwortete Sina, „glaube mir: Wenn du die ganze Nacht ans Bett fixiert bist, spätestens an den Wochenenden, brauchst du die Windeln! Sie sind übrigens nur zum Pinkeln im Notfall gedacht. Wenn du Groß in die Windel machst musst du mit einer Strafe rechnen!“ „Und wieso einmal die Woche nur duschen?“ Melissa standen jetzt die Tränen in den Augen. „Darf man sich denn jedenfalls morgens etwas waschen?“ Sina schüttelte den Kopf. „Nein! Der Waschraum darf nur am Samstag benutzt werden. Morgens geht es nur zur Toilette. Dort werden dann auch die Hände gewaschen und die Zähne geputzt. An einem kleinen Becken. Sonstiges waschen ist nicht erlaubt!“ Melissa war keines von den Mädchen, die jeden Tag duschen mussten. Aber jeden zweiten Tag, oder wenigstens jeden dritten Tag, das war bisher normal für sie gewesen. „Ich werde dich jetzt abschnallen und du ziehst dich aus. Dann ziehst du das Nachthemd an und ich begleite dich zur Toilette und zum Zähneputzen. Dann lege ich dir deine Windel an und fixiere dich am Bett. Morgen beginnt dann für dich der erste Tag“ Sina wirkte entschlossen. Aber Melissa spürte Widerstand aufkommen! „Nein, das mache ich nicht! Ich will nach Hause! Ich will keine Windel, ich will nicht gefesselt werden, ich…“ Sina sah auf einmal gar nicht mehr so nett aus. Sie drückte einen Knopf, und zwei weitere Frauen kamen in das Zimmer gestürzt. Sie konnten nicht viel älter sein als Sina, die eine sicher noch deutlich jünger, vielleicht gerade 18 Jahre alt. Sie hielten Melissa fest, zogen sie mit Gewalt aus und steckten sie in das Nachthemd. Dann führten sie sie in einen Schlafraum und drückten sie auf die Matratze. Sie legten ihr die Windel an und schon zogen sie die Fixiergurte fest! „Gute Nacht, und träum süß!“ Sinas Worte klangen wie Hohn.

Da lag Melissa jetzt. Ohne Zähneputzen und ohne noch mal auf die Toilette zu dürfen, war sie, noch ehe sie es begriff, ans Bett geschnallt worden. Hatte eine Windel um. Die würde sie nicht benutzen, das war klar. Sie war doch kein Baby mehr! Allerdings spürte sie jetzt schon einen heftigen Drang zu pinkeln. Hätte sie nicht so einen Aufstand gemacht, dann wäre sie noch einmal zur Toilette gewesen und könnte es nun sicher bis morgen früh aushalten. Aber so? Sie versuchte sich abzulenken. Was war eigentlich passiert? Sie war plötzlich in dieser Einrichtung. Ans Bett gefesselt. Mit einer Windel. Sie durfte sich nicht waschen! Wann hatte sie eigentlich zuletzt geduscht? Am Freitag! Und heute war Montag. Das hatte sie auf dem Kalender vorhin in dem Zimmer gesehen, wo Dr. Fromm mit ihr gesprochen hatte. Gestern hatten ihre Eltern sie weggebracht und heute ist sie dann in diesem Zimmer wieder aufgewacht. Die Fahrt muss die ganze Nacht gedauert haben. Sie würde erst am Samstag wieder duschen dürfen, hatte Sina gesagt. Wenn sie keine Strafe hätte! Was sollte das wieder heißen? Bekommt man zur Strafe Waschverbot?

Ihre Blase fing an, weh zu tun. Melissa wusste noch nicht einmal, wie spät es war. Wie viele Stunden müsste sie noch aushalten, bevor sie endlich zur Toilette darf? Auch die Fixiergurte taten ihr weh. Und man wollte ihr ja noch viel mehr weh tun! Fast hatte sie das schon vergessen! Die Stromtherapie! Schöne Therapie! Nach Folter hörte sich das an! Melissa mochte an dieses Wort nicht mal denken. Folter, das klang so erbarmungslos. Deshalb redete sie sich selber ein, dass es eine Therapie ist. Dass es ihr helfen soll, und dass es nur zu ihrem besten ist! Melissa war ein wenig eingedöst. Aber der Schmerz in ihrer Blase hatte sie wieder geweckt. Sie konnte es nicht mehr aushalten. Aber was sollte sie tun? Es einfach laufen lassen? Sie wollte es nicht, nein, auf gar keinen Fall, nein, nein, nein… Sie konnte nicht mehr. Erst lief nur ein ganz kleiner Rinnsal und es brannte fürchterlich! So im liegen, mit den strammen Gurten gefesselt, dass sie sich praktisch gar nicht bewegen konnte, war es ungewohnt und deshalb nicht gerade einfach, zu pinkeln. Außerdem hatte sie es schon viel zu lange zurückgehalten. Langsam lief es besser, dann mehr und schließlich entleerte sich endlich der gesamte Inhalt ihrer Blase in die Windel. Das war ein seltsames Gefühl und Melissa schämte sich. Aber die Befreiung war herrlich, endlich war dieser Schmerz weg. Langsam schlief sie ein.

Eine Geschichte von: Susanne
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1 Antwort zu “Aversionstherapie – Teil 2”

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