Aversionstherapie – Teil 4

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Melissa hatte schon seit über zwei Monaten nichts mehr von ihren Eltern gehört. Sicher sind sie enttäuscht, weil ich noch ein Jahr länger hierbleiben muss, weil ich es nicht geschafft habe, mich zu bessern! dachte Melissa. Allerdings hatte sie nicht die geringste Ahnung, wie sie sich bessern sollte. Alles was sie in den Sitzungen auch sagte, war falsch. Ständig gab es irgendwelche Strafen, weil sie wieder etwas Verbotenes getan hatte. Sie hatte längst aufgegeben, darüber nachzudenken. Die Strafen waren nichts als Chikane, man konnte ihnen nicht entgehen!

Vielleicht muss ich für immer hierbleiben, überlegte Melissa. Oder sie setzen mich mit 18 einfach auf die Straße. Obdachlos! An den Schmutz hatte sie sich ja schon gewöhnt. Denn immer seltener kam es vor, dass Melissa sich wirklich einmal die Woche waschen durfte. Meistens fiel mindestens einmal der Waschtag aus, sodass alle zwei bis drei Wochen waschen eher die Regel war. Ein Grund fand sich immer!

Oder sie werfen mich mit 18 ins Gefängnis. Oder stecken mich in ein Irrenhaus und quälen mich einfach weiter. Mein ganzes Leben lang. Melissa weinte leise vor sich hin. Das geschah nicht mehr so oft. Sie hatte fast keine Tränen mehr. Sie hatte sich beinah schon leergeweint!

Seit einem knappen halben Jahr hatte Melissa jetzt regelmäßig ihre Menstruation. Während dieser Tage bekam sie keine Anwendungen! Das war eine richtige Erholung. Und sie durfte immer, wenn die Periode vorbei war, duschen! Sich das Blut abwaschen! Natürlich wurde dieses „Geschenk der Güte“ gleich wieder genommen, denn der folgende Waschtag fiel deshalb immer aus! Trotzdem war es eine Wohltat. Melissa war wohl die einzige junge Frau, die sich auf ihre Periode freute.

Und noch etwas hatte sich geändert: Melissa musste jetzt den ganzen Tag über Windeln tragen. Es war ihr zweimal passiert, dass sie sich tagsüber eingenässt hatte. Ob es daran lag, dass sie sich schon so sehr an die nächtliche Windel gewöhnt hatte? Oder ob es an den Strombehandlungen lag? Die Stromstöße waren jetzt heftiger und von längerer Dauer. Und dazu kam, dass die Elektroden von den Schenkeln jetzt direkt an den Schamlippen befestigt wurden! Ob man davon inkontinent werden konnte? fragte sich Melissa. Gesund konnte es bestimmt nicht sein, und der Schmerz war höllisch. Hinterher war sie an den Stellen immer wie betäubt. Jedenfalls verlor sie immer mehr die Kontrolle über ihre Blase. Und nun Windeln den ganzen Tag! Das hatte auch Vorteile: Sie bekam keinen Slip mehr, den sie dann mehrere Tage oder sogar Wochen bis zum nächsten Duschen tragen musste. Allerdings wurde die Windel auch so selten wie möglich gewechselt. Wenn noch nicht sehr viel drin war, wurde sie Melissa wieder umgelegt. Gleichzeitig durfte sie aber auch nicht auslaufen, sonst gab es wieder eine Strafe. Es war ein Glücksspiel, und nicht immer konnte man gewinnen.

Es war Nacht. Melissa lag auf dem Bett, fixiert, und konnte nicht schlafen. Die Gedanken gingen ihr durch den Kopf. Früher, zu Hause, hatte sie manchmal masturbiert. Schon als ganz kleines Mädchen. Natürlich ohne zu ahnen, was sie da eigentlich machte. Es war eben nur ein soooooo schönes Gefühl. Später dann wusste sie, dass es eine sexuelle Handlung war. Aber sie hatte kein schlechtes Gewissen dabei. Warum auch? Es ging ja niemanden etwas an, und sie tat ja auch niemandem weh damit. Und es tat ihr immer gut!

Seit sie hier in der Einrichtung war hatte sie es nicht mehr getan. Wie auch? Sie war nachts gefesselt, konnte sich nicht bewegen. Tagsüber wurde sie ständig kontrolliert. Sogar auf der Toilette und beim Duschen wurde sie überwacht, beobachtet! Es gab keine Privatsphäre! Aber wenn Sina ihr die Elektroden anlegte, dann stieg manchmal ein leichtes Kribbeln durch ihren Körper. Melissa konnte es sich nicht erklären. Ausgerechnet Sina, die sie mehr als alle anderen quälte? Sollte sie für die Gefühle haben? Mit ihr vielleicht…? Nein! Ganz sicher nicht! Es war nur ein Gefühl, das durch die Berührung ausgelöst wurde. Sie war eben doch noch nicht tot! Warum aber wünschte sie sich dann immer, Sina würde sie weiter Berühren, länger brauchen…?

Jetzt lag Melissa, wie immer, auf dem Rücken auf der Matratze. Die Füße, die Schenkel, das Becken und der Oberkörper mit Gurten stramm fixiert. Die Hände neben dem Kopf ebenfalls fixiert. Sogar die Ellenbogen waren mit Gurten fixiert. Melissa fühlte die Windel. Sie war gut gefüllt. Ihr Gewicht lag auf ihrem Unterleib, sie drückte auf die Schamlippen, auf den Kitzler… Melissa spannte die Muskulatur an. Sie versuchte, sich in der Windel leicht zu bewegen, sich gegen die Feuchte, gegen das Gewicht ihres Urins zu reiben. Immer wieder spannte sie die Muskeln an, ließ sie wieder los. Dann noch mal. Der Beckengurt sorgte für den nötigen Gegendruck. Melissas Gedanken wirbelten wie wild durch ihren Kopf. Ein Porno im Kopfkino, den sie wie in Trance verfolgte. Immer wieder, die Windel, der Urin, reiben, reiben, rei…. Ahhhhh! Melissa versuchte, möglichst lautlos zu stöhnen. Sie wusste immer noch nicht, ob sie vielleicht nachts abgehört wurde. Es durfte niemand erfahren! Es war jetzt ihr kleines Geheimnis! Es war so gut, sooooo gut. Sie hatte zum ersten Mal wieder so etwas wie ein Glücksgefühl gehabt. Ja, sie hatte sich ein Stück ihrer Freiheit zurückerobert!

Eine Geschichte von: Susanne
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