Internat oder Irrenhaus – Teil 7

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Offenbar nicht. Reihum blickte ich in gespannte Gesichter und Katja rief aufgeregt:

„Erzähl doch weiter!“

Auch Tante Steffi sah mich gespannt an und so erzählte ich weiter. Erzählte von meinem eigenen Zimmer in Hennings Haus, von Barbaras Kaninchen, die Mama nur tolerierte, weil Barbara sich um alles alleine kümmerte und wohl auch, weil Lara ganz vernarrt in die Tiere war und stundenlang das weiche Fell der Tiere streichelte.

Henning und sie machten uns mit Computern vertraut, zeigten uns den Weg ins Internet und erlaubten uns sogar Smartphones.

Doch während Lukas, mein Bruder, und Barbara damit vernünftig umgingen, wollte ich mich unbedingt mit Yannick messen. Er wohnte ein paar Straßen weiter. Seit wir beide zusammen aufs Gymnasium gingen und in der Schule nicht wirklich mitkamen, fanden wir andere Wege, den anderen zu zeigen wie cool und erwachsen wir doch schon waren. Wenigstens bildeten wir uns das ein.

Als ich von meiner Party mit Yannick, Paul und den anderen Jungs berichtete, seufzte Katja:

„Wie Bonnie und Clyde.“

Und mir fiel wieder ein, dass ich hier in Mädchenkleidern am Tisch saß,  bei den anderen hier nur als Leonie bekannt war und dazu noch dicke Windeln trug.

Der Rest war dann auch schnell erzählt.

Schließlich war ich fertig und nahm einen Schluck Tee aus meiner Tasse.

Die anderen am Tisch schwiegen noch unter dem Eindruck meiner Erzählung, da öffnete sich die Tür und Sophie und Maria kamen zurück.

Sophie watschelte jetzt deutlich stärker, als nach dem Abendbrot. Missmutig ging sie zu ihrem Platz und raunzte Katja an:

„He! Du sitzt auf meinem Stuhl!“

Verträumt sah Katja auf:

„Ach Sophie… Hier ist doch genug Platz.“ Mit umwölkter Miene griff Sophie nach ihrer leeren Tasse, knallte sie Tante Steffi hin und sagte laut:

„Tee!“

Auf diesen Befehl reagierte Tante Steffi mit großer Gelassenheit. Schmunzelnd sah sie Sophie an, dann wies sie mit der Hand auf die Teekanne.

„Bedien dich. Hier ist noch genug drin.“

Wütend griff Sophie nach der Kanne, goss Tee in ihre Tasse und kleckerte prompt.

„Scheiße Mann“, fluchte sie und Maria ermahnte sie:

„Sophie! Achte auf deine Worte!“

Ungeduldig zog sie einen Stuhl hervor und wollte sich hinsetzen.

„Was ist denn mit dem Fleck?“

Maria zeigte auf die Lache mit Tee, den Sophie verschüttet hatte.

„Ach, das trocknet schon!“

„In der Spüle ist ein Lappen“, sagte Maria mit Nachdruck.

Aufmüpfig sah Sophie Maria an, doch dann gab sie klein bei und stand wieder auf.

Als sie zur Spüle ging sah es schon komisch aus. Ihre dicken Windeln drückten ihr die Beine stark auseinander und sie watschelte wie eine fette Weihnachtsgans kurz vor dem Fest.

Der Rock schwang heftig hin und her und der Saum baumelte über ihren weißbestrumpften Knien.

Ich dachte an meine dicken Windeln und wie ich vor dem Essen in die Küche und an den Tisch watscheln musste. Immer noch umklammerte das Windelpaket meine Hüften und hinderte mich daran, richtig gerade auf meinem Stuhl zu sitzen.

Auch Sophie war von ihren dicken Windeln nicht begeistert. Mit dem Lappen in der Hand kam sie nun mühsam laufend zurück zum Tisch. Schlecht gelaunt wischte sie den Tee auf und war schon fast wieder auf dem Weg zur Spüle um den Lappen wegzubringen, als Maria sagte:

„Sophie, hier hast du etwas übersehen.“

Und Tante Steffi fügte hinzu:

„Hier ist auch noch etwas.“

Gezwungenermaßen kam Sophie noch mal zurück und wischte den Rest auch noch weg. Endlich war Maria zufrieden und erlaubte Sophie, den Lappen wegzubringen. Genervt watschelte Sophie zur Spüle und beschloss einige Meter vor der Spüle den Lappen zu werfen, um sich ein paar Schritte zu sparen.

Aber es war einfach nicht Sophies Stunde. Natürlich verfehlte sie ihr Ziel, der Lappen fiel auf den Boden und statt etwas zu sparen, musste sie sich in ihren dicken Windeln auch noch bücken, um den Lappen wieder aufzuheben.

Aber sie konnte sich genauso schlecht vorbeugen wie ich und so musste sie in die Knie gehen. Die Beine weit geöffnet, war sie mit Händen und Knien schon fast auf dem Boden, bevor sie den Lappen endlich greifen konnte. Leise schimpfend richtete sie sich wieder auf, warf den Lappen wütend ins Spülbecken und kam zurück zum Tisch. Endlich konnte sie sich hinsetzen und aus ihrer Tasse trinken.

Nachdem Sophie ihr „Schauspiel“ beendet hatte, richtete sich die Aufmerksamkeit wieder auf mich. Katja wiederholte, was ich erzählt hatte und Carlotta, Tante Steffi und auch ich ergänzten und korrigierten Katjas Nacherzählung.

Und in der relativen Ruhe, die sich für mich jetzt ergab spürte ich immer deutlicher:

Ich musste ganz dringend aufs Klo!

Mach doch einfach, dachte ich mir. Maria und alle anderen erwarteten doch sowieso, dass ich mir in die Hose machte. Deshalb hatte Maria meinen Popo doch in dicke Windeln gepackt und das Paket noch mit der All-in-One verstärkt! Und eine Plastikhose trug ich auch noch darüber.

Aber ich konnte nicht!

Ich versuchte mich ganz zu entspannen, aber meine Blase weigerte sich etwas herzugeben, während sie gleichzeitig doch zum Platzen voll zu sein schien!

Während ich zunehmend auf meinem Stuhl herumrutschte, sah Maria immer wieder zu mir herüber.

Doch es war Carlotta, die mich dann ansprach:

„Was ist los Leonie? Ist der Tee endlich durch? Dann mach doch einfach! Du trägst doch Windeln! Und du kommst sowieso nicht drumherum!“

Alle sahen mich an und Katja gestand:

„Ich hab schon dreimal eingepullert, seit Sophie wieder da ist.“

„Und da nennst du mich Streberin“, bemerkte Carlotta trocken.

Maria war aufgestanden und trat hinter mich.

„Komm Leonie, ich massiere dich mal.“

Erschrocken sah ich auf. Wollte Maria jetzt meine Blase massieren? Oder meinen Bauch?

Stattdessen berührte sie mich an den Schultern und massierte nun meinen Nacken durch die Kleidung hindurch.

Nun – das war ja lieb gemeint, wirkte aber kontraproduktiv! Oder auf deutsch: es lenkte mich ab. Trotzdem lief gar nichts. Im wahrsten Sinne des Wortes!

„Na, kommt schon etwas“, fragte Maria und als ich verneinte, musste ich aufstehen.

Verkrampft hielt ich mich an der Stuhllehne fest, während meine Windeln meine Beine auseinander drückten. Das taten sie zwar schon den ganzen Abend, aber jetzt im Stehen fand ich es noch unbequemer als bisher.

Alle starrten mich an, während ich versuchte meinen Körper zu überreden, die Schleuse zu öffnen.

Doch ich schaffte es nicht.

Maria führte mich nun zur Spüle. Dort drehte sie das Wasser auf.

„Denke an einen Bach. Er fließt durch eine Wiese abwärts. Hörst du, wie er rauscht? Mach die Augen zu und stell es dir vor“, sprach Maria.

„Stell dir vor, wie er über die Steine fließt. Siehst du, wie dass Wasser schäumt?“

Mit geschlossenen Augen stand ich neben Maria an der Küchenzeile. Ich hörte, wie das Wasser in das Becken plätscherte. Krampfhaft versuchte ich an einen Bach zu denken, vielleicht mit einem kleinen Wasserfall…

Aber das dicke und breite Windelpaket zwischen meinen Beinen und auch die Plastikhose, deren Gummis sich in meine Haut drückten, erinnerten mich daran, wo ich mich jetzt befand.

Und ich wusste, wenn ich jetzt die Augen öffnete, würde ich drei Mädchen sehen, die mich gespannt anstarrten.

So vergingen einige Minuten.

Doch ich konnte nicht!

Es kam einfach nichts!

Nicht ein Tröpfchen konnte ich meiner Blase abringen!

Fast verzweifelt stand ich da und öffnete meine Augen wieder. Und siehe da: drei Augenpaare sahen mir ganz gespannt zu!

Nur Tante Steffi trank demonstrativ desinteressiert aus ihrer großen Tasse. Ob sie vielleicht auch Windeln trug? Und Maria? Auch die beiden tranken ja viel Tee.

Hinter mir drehte Maria den Wasserhahn zu.

„Und Leonie, alles klar“, fragte sie mich.

Als ich dann den Kopf schüttelte, wirkte sie nicht überrascht.

„Na schön.“

Maria nahm mich an die Hand.

„Du bleibst solange hier“, fragte sie in Tante Steffis Richtung.

„Aber sicher“, antwortete diese und dann führte Maria mich auf den Flur.

Auf halbem Wege in mein Zimmer hielt sie an und forderte mich noch einmal auf:

„Also Leonie, hier sind wir ganz allein. Keiner guckt dir zu. Nun entspann dich und versuche es nochmal.“

Maria sprach ganz ruhig, fast hypnotisch.

Also folgte ich ihrer Aufforderung und konzentrierte mich.

Du stehst vor dem Klo, sagte ich lautlos zu mir, direkt vor der Schüssel. Du bist ganz allein im kalten WC-Raum. Musste denn wirklich ständig das Fenster im Bad auf Kipp stehen?

Aber obwohl ich meine ganze Willenskraft aufbrachte und in meiner Phantasie nun der von Maria beschworene Bach vor meinem inneren Auge vorbeifloss…

Es kam immer noch nichts!

Wo sollte das nur enden?

Nach einigen Minuten nahm Maria mich wieder an die Hand und mühsam watschelte ich neben ihr her. Meine Blase schien nun wirklich zum Bersten voll zu sein und mein verkrampfter Schließmuskel tat richtig weh.

Maria öffnete eine Tür und führte mich ins Bad. Hoffnungsvoll sah ich auf die Liege, auf der sie mich gewickelt hatte.

Würde sie mir endlich die Windeln abnehmen, damit ich aufs Klo gehen konnte?

Noch während ich mir diese Frage stellte, wurde mir die Widersprüchlichkeit darin klar. Entweder trug man keine Windeln, weil man in der Lage war, sich zu beherrschen bis man eine Toilette zur Verfügung hatte oder man trug Windeln um da hinein zumachen. Ganz ohne Toilette. Oder jedenfalls ohne Schüssel.

Maria brachte mich tatsächlich bis zur Toilette.

„Stell dich hierhin Philipp“, sagte sie zu mir, „und nun stell dir vor, du stehst hier vor dem Klo, hast deinen kleinen Philipp in der Hand und lässt es einfach laufen.“

Sie öffnete den Deckel der Toilette, dann drehte sie am Waschbecken das Wasser auf und wie in der Küche ertönte nun Wasserrauschen.

Ich tat wie geheißen und dann endlich, spürte ich wie die ersten Tropfen meine Blase verließen. Fast glücklich entspannte ich mich weiter und lauschte dem Wasserrauschen. Stellte mir vor, wie das Pipi im Bogen in die Toilette rauschte.

Stattdessen wurde es warm an meinem Po und zwischen meinen Beinen. Ein großer See schien in meine Windel zu fließen, immer mehr und mehr…

Wie sollte eine Windel das nur fassen? Gab es überhaupt so große Windeln?

Erschrocken versuchte ich einzuhalten. Mein Po schien in Wasser getaucht. Alles fühlte sich nass an. Bestimmt lief die Windel schon aus.

Aber jetzt, wo es einmal am Laufen war gab es kein halten mehr!

Nach einer Ewigkeit versiegte der Strom dann doch.

Mit Tränen in den Augen sah ich auf.

Das Wasser lief nicht mehr ins Waschbecken. Maria hatte es abgedreht und stand wieder neben mir.

„Gut gemacht, Philipp“, sagte sie mit warmer Stimme zu mir.

„Ich hab mich nass gemacht“, stammelte ich. „Alles ist nass.“

Gleich würde ich weinen. Heulen wie ein Mädchen!

„Nein Philipp, nein nein. Alles ist gut. Deine Windeln können nicht auslaufen. Die Plastikhose hält alles fest. Wir warten noch ein paar Minuten, bis die Windeln alles aufgesogen haben.“

Also warteten wir. Und obwohl ich es nicht für möglich gehalten hatte, verschwand die Nässe nach und nach von meiner Haut. Dafür schien sich die dicke Windel zwischen meinen Beinen noch weiter auszudehnen. Trotz des Bodys, der mir das Windelpaket immer noch gnadenlos an den Körper drückte.

Schließlich sagte Maria:

„Das sollte reichen. Und jetzt gehen wir zurück.“

„Aber meine Windeln sind voll“, gab ich erschrocken zu bedenken, „die müssen jetzt doch gewechselt werden!“

Aber Maria lachte:

„Nein Philipp. Diese Windeln müssen noch nicht gewechselt werden! Da ist noch viel Platz drin. Und nun, liebe Leonie, komm. Lass uns gehen.“ Verwirrt ging ich an Marias Hand aus dem Badezimmer. Das Laufen mit der vollgesogenen Windel war wirklich noch mühsamer.

Eine Geschichte von: Joe Miller

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