Der seltsame Fund – Teil 7

3.7
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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

12 Stunden später // Mitternacht

Ich lag in meinem Bett und schlief. Doch mein Wecker schlief nicht. Seine Zeiger bewegten sich langsam und kamen dem roten Zeiger, mit dem die Uhrzeit, zu der das Gerät mich aus dem Schlaf reißen wollte, markiert war, immer näher. Die Stunden, die ich in dieser Nacht schlafen würde, waren gezählt.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Hä? Was für einen Wecker hat der denn? Benutzt der nicht die „Alarm und Uhr“-App auf seinem Handy?

Nein, das tue ich nicht. Meine Mutter ist nämlich felsenfest davon überzeugt, dass die Handystrahlen mein Gehirn „verbrutzeln“ und daher mein Handy nachts aus sein muss. Ich finde das total daneben, all meine Klassenkameraden benutzen schon längst ihr Smartphone dafür. Und die leben ja auch noch. Noch. Würde ich in ein paar Jahren der einzige überlebende sein? Ach Blödsinn. Auf was für Gedanken kam ich nur.

Und deshalb musste ich schon seit Jahren immer so einen uralten Wecker zum Aufziehen benutzen. Einen solchen, wie man ihn nur noch in Clip Arts und Comics findet. Einen aus Messing und mit römischen Zahlen. Und genau so kam ich mir mit dem uralten Teil auch vor, wie ein Römer oder zumindest aus dem römischen Zeitalter. Nur einen Vorteil hatte das Gerät für mich: Immer nach der Zeitumstellung konnte ich als einziger meiner Klasse behaupten, dass ich meinen Wecker noch nicht umgestellt hatte und hatte so eine megacoole Ausrede, wenn ich mal wieder den Bus verpasst hatte. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Zeitumstellung bald sowieso abgeschafft sein wird, fällt auch dieser Vorteil weg.

(Für alle, die diese Geschichte nach dem Jahr 2021 lesen und gar nicht mehr wissen, was die Zeitumstellung überhaupt gewesen ist: Früher wurden immer im Sommer die Uhren um eine Stunde umgestellt, damit man im Sommer noch abends länger wachbleiben kann und noch bis 21 Uhr auf der Terrasse sitzen kann und so. Vor allem aber wurde den Menschen auf die Art viel Schlaf geraubt, was aber zu einer ziemlich großen Wahrscheinlichkeit nicht

Sinn der Sache war.)

Während ich allerlei wirres Zeug, von Mirko, der Kevin seinen Zirkel wegnahm und von unserer Lehrerin, die Kevin verprügelte (oder wie war das noch mal?) träumte, tickte also der Wecker neben mir unermüdlich. Der Minutenzeiger kam dem roten Zeiger immer näher und näher und …

RINGRING!

… riss mich mit einem lauten Läuten aus dem Schlaf.

Ich knipste das Licht an und schaute auf das Ziffernblatt. Der große und der kleine Zeiger befanden sich beide auf XII – römisch 12. Mitternacht. Genau richtig, dachte ich grinsend.

In meinen Gedanken blickte ich noch einmal auf den hinter mir liegenden Tag zurück. Ich dachte an den Busunfall, meine

Klassenkameraden und den verrückten Einfall, der mir heute Mittag gekommen war. Ja, ich hatte meiner Mutter vorgegaukelt, ich hätte eine Blasenentzündung. Aber warum gerade eine

Blasenentzündung? Ich bin mir sicher, ihr seid schon darauf gekommen. Denn welche Folgen zog eine Blasenentzündung oft mit sich? Na? Kommt ihr drauf?

Naja. Ich muss wohl nicht extra sagen, dass ich mir das mit der Blasenentzündung nicht nur überlegt hatte, um daheim bleiben zu können, sondern auch, um meinen Eltern einen Grund geben zu können, warum ich mir gleich ins Bett machen würde. Ja, das ist der Grund, warum ich meinen Wecker auf Mitternacht eingestellt hatte.

Ich würde mir solange ins Bett machen, bis meine Mutter mir wieder

Windeln gibt. Dann muss ich künftig gar nicht mehr heimlich

Windeln tragen, sondern bekomme sie einfach so. Ich hatte meinen Plan schon den ganzen Tag über ausgearbeitet. Als meine Mutter besorgt maß, ob ich Fieber hätte oder als meine Mutter mir besorgt eine Tasse mit Salbeitee neben das Bett gestellt hatte (bäh), immer hatte ich an meinem Plan getüftelt, sodass jetzt eigentlich gar nichts mehr schiefgehen konnte. Oder vielleicht doch? just do it, dachte ich mir. Jetzt oder nie. Und ich ließ mein Urin laufen. Doch mein Schlafanzug wurde ja gar nicht nass, alles blieb trocken! Oh man, was bin ich nur für ein Volldepp!, dachte ich mir. Ich hatte ja noch meine Windel von heute Vormittag an! Natürlich konnte mein

Bett so gar nicht nass werden. Doch genau das sollte es ja. Also stoppte ich mein Urin schnell und riss mir die Windel vom

Körper. Danach ließ ich es weiter ins Bett laufen. Und diesmal stoppte nichts meine Flüssigkeit. Ich spürte, wie langsam alles nass wurde, meine Bettdecke, meine Schlafanzughose, ja, sogar mein T-Shirt wurde nass. Ich lag inmitten meiner warmen Pisse und genoss das Gefühl noch einige Zeit, bis ich schließlich wieder in einen ruhigen Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen wachte ich gegen neun Uhr auf und verspürte als erstes einen Druck auf der Blase. Also ließ ich es noch einmal in mein Bett laufen, wodurch noch einmal alles schön nass wurde. Jetzt konnte meine Mutter zur „Abnahme“ kommen und sich mein nasses Bett ansehen, dachte ich grinsend.

Wie als hätte ich sie ins Zimmer bestellt, ging in diesem Moment die Tür auf und meine Mutter kam herein. „Hallo Jonas!“, rief sie fröhlich. „Geht es dir mittlerweile wieder …“

Weiter sprach sie nicht, denn in dem Moment richtete sich der Blick meiner Mutter auf die nasse Bettdecke. „Hast du dir etwa ins Bett gemacht?“, fragte sie verwundert? „Ja, Mama.“, sagte ich und machte ein verzweifeltes Gesicht.

Meine Mutter begann mich sogleich zu trösten. „Ach je“ und „du armer Junge“, während ich so tat, als würde ich heulen. Tröstend nahm mich meine Mutter in die Arme. „Das ist dir ja schon seit Jahren nicht mehr passiert. Das muss an deiner Blasenentzündung liegen.“

Und dann sagte sie etwas, dass ich nicht erwartet hätte. „Wenn du eine Blasenentzündung hast, dann kann das ganz leicht wieder passieren. Möchtest du vielleicht eine Windel von deiner großen

Schwester anziehen?“

„Ja, wenn es sein muss.“ platzte mir vielleicht doch etwas zu schnell heraus. Ich war total überrascht!

„Na dann hole ich dir mal eine Windel und was frisches zum Anziehen“, sagte meine Mutter und zwinkerte mir beim Herausgehen aus meinem Zimmer zu.

Irgendetwas störte mich an diesem Zwinkern. Ich könnte nicht beschreiben, was genau es ist, das mich daran so nervös machte. Es gab mir irgendwie das Gefühl, als ob meine Mutter schon alles wüsste, als ob sie schon alles bis ins kleinste Detail durchschaut hätte. Aber das konnte doch nicht sein? Ich hatte ihr schließlich nichts davon erzählt. Ob sie es vielleicht von Sara, meiner großen Schwester, erfahren hatte? Nein, das konnte nicht sein. Denn wenn sie es von Sara erfahren hätte, dann hätte meine Mutter sicher weiter nachgeforscht und auch die Sache mit dem Bild herausgefunden, welches Sara gemacht und verschickt hatte. Das hätte Sara niemals riskiert. Oder vielleicht doch? Warum musste nur alles so schrecklich kompliziert sein?

Zur Beruhigung holte ich meinen Schnuller aus dem Versteck und nuckelte ein wenig an ihm herum.

Nach einer Weile kam meine Mutter zurück ins Zimmer. In den

Händen hielt sie nicht nur saubere Kleidung, sondern auch 5 Windeln, eine Wickelunterlage samt babylove-Feuchttüchern von dm, eine Tube mit Creme und ein Objekt, das wie ein Salzstreuer aussah.

Während ich all meine Kleider auszog, rollte sie die Wickelunterlage auf dem Boden aus. Schließlich stand ich splitternackt vor ihr. „Du hast ja schon Schamhaare! Das hatte ich noch gar nicht bemerkt!“, stellte sie verwundert fest. Ja, das hate ich ihr auch nicht erzählt. „Die sind zwar eigentlich nicht so geeignet beim Tragen von Windeln. Aber was solls, es ist ja schließlich nicht lange“, sagte sie und bedeutete mir mit einer Geste, mich auf der Wickelunterlage auszubreiten.

Ich legte mich also splitternackt auf die knallrote Wickelunterlage und versuchte, ein möglichst griesgrämiges Gesicht aufzusetzen, während mein Herz vor Freude Luftsprünge machte. Als ich schließlich auf der Wickelunterlage lag, bemerkte ich ein leichtes Drücken in der Darmregion. Ich würde also heute groß aufs Klo müssen.

Nachdem ich meine Beine leicht angewinkelt hatte, begann meine Mutter sogleich, meinen Po und meinen Scharmbereich großzügig

einzucremen. Das war für mich ein ganz neues Gefühl. Ich war es vom Urlaub in Spanien gewohnt, dass mein Gesicht mit

Sonnencreme eingecremt wurde, aber dass mein Hintern jetzt auch mit Creme bedeckt wurde, war für mich etwas völlig Neues. Danach nahm sie das Ding, welches wie ein Salzstreuer aussah, und begann den Inhalt auf meinen Po zu streuen. Nun konnte ich auch erkennen, dass auf dem Ding, was ich für einen Salzstreuer gehalten hatte, „Babypuder“ stand. Schließlich nahm meine Mutter eine Windel, faltete sie auf und schob sie mir unter den Popo. Dann legte sie noch eine Einlage hinein. „Sie muss schließlich den ganzen Tag halten …“ murmelte sie, während sie die Windel zwischen meinen Beinen hochzog und sich an den Verschlüssen zu schaffen machte.

Als sie schließlich damit fertig war, stand ich auf und wollte gerade meine frischen Kleider anziehen, als sie mir Einhalt gebot und hinzufügte: „Die Windel ist ja wie du weißt von deiner großen Schwester und daher vielleicht noch ein wenig zu groß. Damit sie nicht verrutscht, solltest du noch einen Body drüberziehen.“ Sie gab mir einen rosa Body. „Zieh ihn einfach wie ein Unterhemd an.“ Nachdem ich das getan hatte, knöpfte sie ihn mir im Schritt zu.

„Dein Unterhemd und deine Unterhose brauchst du heute nicht.“

Nachdem ich fertig angezogen war, hatte ich aber noch eine Frage:

„Was ist denn, wenn ich mal Pipi muss? Die Windel ist doch nur zur

Sicherheit da.“

„Du musst deine Windel und deinen Body nicht extra ausziehen, falls es doch mal passieren sollte, dass du etwas merkst, bevor es läuft. Aber ich glaube, dass du meist erst merkst, dass du gerade Pipi in deine Windel machst, wenn es schon zu laufen begonnen hat.“

„Aber was ist denn, wenn ich mal groß muss?“

„Dann rufe mich einfach. Ich komm dann schnell hoch in dein

Zimmer und zieh dir deine Windel aus.“

„Aber du bist doch bei der Arbeit! Und ich glaube kaum, dass Papa seine Arbeiten am PC unterbrechen will.“

„Hmmm … „, erwiderte meine Mutter nachdenklich. „Würde es dich sehr stören, auch dein großes Geschäft in die Windel zu drücken?“

„Wenn es unbedingt sein muss, dann würde ich es machen.“

„Gut.“, entgegnete meine Mutter.

„Aber wie geht das denn?“, fragte ich.

„Geh einfach in die Hocke und drücke, so wie du es auch auf der Toilette machst.“, erklärte meine Mutter. Beim Herausgehen aus meinem Zimmer fasste sie noch mal zusammen:

„Solltest du also zufällig merken, dass du gerade während du dich ausruhst nebenbei in deine Windel machst, dann pinkle einfach weiter. Und wenn du es nicht merkst, auch nicht schlimm. Im Gegenteil, das ist ganz normal während einer Blasenentzündung.

Ach ja, übrigens, da du ja dein Badezimmer heute nicht brauchen wirst, werde ich das gleich noch kurz abschließen. Du weißt ja, wie ich es hasse, wenn du die Badezimmertür offenlässt, da ist es besser es gleich ganz abzuschließen, wenn du es nicht brauchst.“ Während meine Mutter das sprach, atmete sie kein einziges Mal. So viele Wörter am Stück, das bekam nur meine Mutter hin.

„Und nur damit du es weißt, ich habe dir vor deine Badezimmertür einen Windel-Abfalleimer gestellt. Nicht dass du dich wunderst, was das für ein Ding ist, was dort steht.

Ich muss jetzt zur Arbeit, tschüss!“

Dabei zwinkerte mir meine Mutter wieder auf diese seltsame Art zu.

Eine Geschichte von: Jimket
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