Der seltsame Fund – Teil 10

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

DER SELTSAME FUND

Am nächsten Morgen konnte ich endlich mal wieder richtig ausschlafen. Also schlief ich bis 9 Uhr durch. Als ich dann schließlich aufstand, war meine Windel natürlich trotz der Einlage am Limit (ich hatte mir offenbar wieder in die Windel gemacht, ohne

es zu merken), weshalb ich als erstes meine Mutter zum Windelwechseln rief.

Kurz darauf stand meine Mutter auch schon in meinem Zimmer.

“Guten Morgen, Jonas!”, sagte sie, während sie begann, meinen

Body aufzuknöpfen. “Hast du gut geschlafen?”

Heute wickelte sie mich offenbar auf die schnelle Art: Sie legte die frische Windel direkt unter die alte und diesmal cremte und puderte sie mich auch nicht. “Warum denn so eine Eile?”, fragte ich sie verwundert.

Meine Mutter antwortet nicht, sondern knöpfte meinen Body wieder zu. Danach sagte sie: “Wir müssen mal reden.”, und sah mich streng an.

Verwundert runzelte ich die Stirn, ich hatte doch nichts angestellt.

“Ich habe dir schon oft gesagt, dass ich nicht möchte, dass du an meinen Rechner gehst.”, sagte meine Mutter streng.

Woher weiß die das?, dachte ich erschrocken.

“Du fragst dich jetzt sicher, woher ich das weiß. Und ich muss sagen, es ist schon komisch, wenn man im Google-Suchverlauf Sachen findet, die irgendjemand aus dem Browserverlauf gelöscht hat, nicht wahr?”, fuhr sie fort und funkelte mich böse an.

Oh shit! Ich hatte ja ganz vergessen, die Sachen aus dem GoogleSuchverlauf zu löschen! Google speicherte ja alle Suchanfragen, die man getätigt hat! Fuck! Wie konnte ich nur so blöd sein?

“Und jetzt komm mir nicht wieder damit, dass das angeblich deine kleine Schwester Sonja war, die an meinen Rechner gegangen ist. Ich weiß ganz genau, dass du das warst.”, schimpfte sie mich. Ich sackte kleinlaut in mich zusammen.

“Das letzte Mal, wo ich dich erwischt habe, da habe ich es ja noch akzeptiert. Aber diesmal bist du zu weit gegangen. Ich werde dich bestrafen müssen.”, erklärte sie mir.

Erschrocken stammelte ich: “ Www w as bedeutet das denn genauer ausgedrückt?

“Das bedeutet, dass ich vielleicht ein bisschen an der Einrichtung deines Zimmer arbeiten sollte, meinst du nicht auch?”, erklärte sie mir und fuhr fort: “Erstmal kommt all dein Lego aus den Regalen raus. Lego geht ja gar nicht, das enthält viel zu viele Kleinteile, daran können sich kleine Kinder ja verschlucken. Und auch einen Rechner können Babys noch nicht bedienen. Ich denke, für deinen Computer wird sich ein schöner neuer Platz im Keller finden.” Sie blickte sich in meinem Zimmer um, als suche sie nach irgendetwas Bestimmten. “Ach, und bevor ich es vergesse”, fuhr sie fort. “Deine

Lesegewohnheiten werden sich ändern, denn solche spannenden

Krimis sind nix für kleine Kinder, davon bekommen die nur Albträume. Ich werde dir ein paar Bilderbücher hinstellen, die besser passen. Natürlich wird dann in deinen Regalen viel Platz frei werden, da kommen dann die … Ach, egal, du wirst das alles schon noch sehen.

So, und jetzt raus mit dir! Geh ein wenig in den Garten. Wenn ich jetzt gleich dein Zimmer umräume, dann stehst du nur im Weg rum.”

Ich sah sie ungläubig an.

“Hast du was an den Ohren?”, wiederholte sie. “Ich habe gesagt, du sollst raus gehen, in den Garten!”

Ich entschied, dass ich lieber tun sollte, was sie von mir verlangte. Als ich das Zimmer verließ, sah ich, wie sie all meine Unterhosen in einen Sack stopfte und dabei murmelte: “Die bringe ich nachher in den Altkleidercontainer.”

Ich rannte die Stufen hinunter, öffnete die Tür nach draußen und setzte mich auf eine Gartenbank. Nachdem ich kurz eingenässt hatte, lehnte ich mich entspannt zurück und wartete.

Es war wirklich ein herrlicher Tag. Die Vögel zwitscherten in den Bäumen, die Blumen blühten, und am Himmel war kein einziges Wölkchen mehr zu sehen.

Ich dachte an die “Strafe”, die meine Mutter mir gegeben hatte. So schlimm war die eigentlich gar nicht. Sie wollte mich halt ein wenig wie ein Baby behandeln, na und? Ein bisschen am Schnuller nuckeln, was ich ja eigentlich gern mochte, und ein wenig Puppen spielen machte mir ja nichts aus. Ganz im Gegenteil, ich freute mich sogar ein wenig darauf! Aber auch nur ein wenig. Vor allem, dass sie mir mein Lego wegnehmen wollte, ärgerte mich sehr.

So in Gedanken versunken saß ich da, als meine große Schwester plötzlich vor mir auftauchte. Ich hatte sie gar nicht kommen hören.

“Hallo Jonas.”, sagte sie zu mir. “Hat sie dich auch rausgeschickt?”

“Ja, das hat sie. Hallo Sara.”, entgegnete ich verwundert. “Aber warum wurdest du denn in den Garten geschickt? Du hast doch nichts angestellt?”

Eine Sekunde nachdem ich das gesagt hatte, wurde mir klar, dass es vielleicht nicht ganz so schlau war meiner Schwester zu erzählen, dass ich etwas angestellt hatte, doch da war es schon zu spät; die Worte waren raus.

“Du hast etwas angestellt? Was denn, erzähl mal!” sagte meine große Schwester.

“Muss das sein?”

“Wir sind doch jetzt ein Team. Du kannst es mir ruhig erzählen. Ich sage es auch keinem weiter, versprochen!”

“Okay, okay.”, antwortete ich resigniert. “Also es ist so: Ich bin heimlich an den PC meiner Mutter gegangen und meine Mutter möchte jetzt als Strafe mein Zimmer in ein Babyzimmer umbauen

und damit ich sie dabei nicht störe, hat sie mich in den Garten geschickt.” Erst jetzt viel mir ihre Kleidung auf. Sie hatte nun genau wie ich untenrum auch nur eine Windel und einen Body an. Doch ich sah sofort, dass bei ihrem Body die Knöpfe vorne angenäht waren, sie könnte ihn also selbstständig öffnen und die Windel ausziehen. Aber das würde ihr sowieso nichts bringen, meine Mutter hatte nämlich gestern auch ihr Badezimmer abgeschlossen. “Und, wie fühlt es sich so an wieder eine Windel zu tragen?”

“Naja, gar nicht mal so schlimm, wie ich erwartet habe. Es fühlt sich irgendwie … gut an. Ein bisschen wie eine Binde, aber irgendwie doch anders.”

“So fühlt es sich also an, eine Binde zu tragen?” Von so etwas hatte ich natürlich überhaupt keine Ahnung, das war Mädchensache.

“Vielleicht ein bisschen. Aber die Windel fühlt sich besser an, irgendwie weicher, wärmer, angenehmer.”

Eine Zeit lang sagte keiner von uns etwas.

Schließlich brach ich das Schweigen: “Lasst uns etwas spielen. Wie wäre es mit Fangen?”

“Gute Idee!”

Während ich losrannte spürte ich, wie es wieder ein wenig in meine Windel lief. Wir rannten über die gesamte Wiese. Es war spannend mit ihr zu spielen, weil wir beide ungefähr gleich schnell rannten: Auch wenn wir beide gleich unsportlich waren, konnte ich als Junge schneller rennen, dafür hatte sie die längeren Arme und Beine. Wir wurden jedoch beide ein wenig durch das Windelpaket eingeschränkt. Wenn ich die Windeln künftig auch in Sport tragen müsste, dann würde das meine Sportnote noch mehr ruinieren. Ich warf einen Blick auf die Straße hinter unserem Haus und zufällig sah ich dort gerade Mirko, der gar nicht an Sport teilnehmen musste, vorbeilaufen. Hatte der heute auch schulfrei?

Irgendwann stoppte meine Schwester, breitete die Beine ein wenig auseinander und stand für eine halbe Minute wie erstarrt da. Danach kniff sie kurz die Beine zusammen und spielte dann einfach

weiter, so als ob nichts geschehen wäre. Ich war mir ziemlich sicher, dass meine Schwester gerade in ihre Windel gepinkelt hatte, traute mich aber nicht danach zu fragen.

Nach einer Weile setzen wir und beide außer Puste auf eine

Gartenbank. Schließlich fragte mich meine Schwester: “Steht dein

Angebot immer noch?”

“Welches Angebot?”

“Du wolltest mir doch helfen, wegen Kevin, der mich erpresst.”

“Ja, natürlich!” Ich dachte kurz nach. “Fassen wir also mal zusammen: Der Kevin erpresst dich und lässt dich fiese Sachen machen, weil er sonst deiner Mutter erzählt, dass du perverse Bilder von mir im Internet veröffentlicht hast. Warum erzählst du deiner Mutter nicht einfach, was du getan hast? Dann wäre … “

“NEIN!”, unterbrach mich meine Schwester energisch. “Das kommt nicht in Frage. Meine Mutter bringt mich um, wenn sie etwas davon erfährt!”

“Okay, okay, schon gut. Mal ein anderer Vorschlag: Was ist, wenn wir den Spieß rumdrehen und Kevin erpressen?”

“Hä? Wie sollen wir denn das machen?”

“Vielleicht gibt es bei Kevin ja auch ein paar Dinge, die ihm vielleicht peinlich sind und die er vor den anderen versteckt. Wenn wir diese Sachen herausfinden könnten, dann können wir vielleicht Kevin androhen, die Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen, wenn er dich nicht endlich in Ruhe lässt”, sagte ich und fügte noch hinzu: “Wir müssen ihn also irgendwie ausspionieren.”

“Und wie sollen wir das anstellen?”, fragte mich meine Schwester.

“Nun ja, du hast doch deine Videokamera … “ An dieser Stelle brach ich ab, weil in diesem Moment meine Mutter in der Tür zum Garten auftauchte und rief: “Sara! Jonas! Es ist Zeit für eine frische Windel!”

Sie schleppte auf die Rasenfläche zwei Wickelunterlagen, zwei

Windeln und andere Wickel-”Utensilien”. “Aufgrund des schönen Wetters werde ich euch beide heute draußen.” Wir sollten also heute draußen im Garten, wo alle reinsehen konnten, gewickelt werden? Oh man, wie peinlich. Aber das war wohl auch Teil meiner Strafe. Meine große Schwester fragte verblüfft nach: “Warum werde denn auch ich draußen gewickelt? Ich habe doch nichts angestellt!” Meine Mutter entgegnete: “Ich habe das Gefühl, dass auch du bei der ganzen Sache, nicht unbeteiligt bist. Hier passiert gerade irgendetwas, was eigentlich nicht passieren sollte, das merke ich.” Wie recht sie doch hatte! Meine Mutter war echt schlau.

Nachdem meine Mutter unsere Bodys aufgeknöpft hatte, wickelte sie zuerst mich und machte sich dann an der Windel meiner Schwester zu schaffen. Dabei sagte sie: “Jonas, deine Lehrerin hat vorhin bei mir angerufen. Nein, keine Sorge, nichts Schlimmes. Sie hat mir nur gesagt, dass du in letzter Zeit öfter mal Probleme hattest, die Aufschriebe auf der Tafel zu lesen. Ich habe einen Termin beim Augenarzt vereinbart. Wir fahren gleich nach dem Wickeln los.” Oha, ein Termin beim Augenarzt. Hoffentlich war das nicht genauso schlimm wie beim Zahnarzt. Ich hasste es, wenn der mir mit seinen Geräten im Mund rummachte.

“Nein, keine Sorge, wir machen nur einen Sehtest”, sagte meine Mutter und lächelte. Dann fuhr sie fort: “Während wir weg sind, werden Handwerker im Haus sein. Die Toiletten in euren

Badezimmern werden abgebaut und stattdessen wird an der Wand so ein herabklappbarer Wickeltisch installiert werden.” Oha. Meine Mutter meinte es also ernst. “Und jetzt komm, Jonas! Zieh dir noch diese Hose über.”, rief sie und warf mir eine weit geschnittene Jeans zu.

Nachdem ich die Hose hochgezogen und mich ins Auto gesetzt hatte brausten wir auch schon los. Dabei ließ ich wieder ein wenig Pipi in meine Windel laufen.

Eine Geschichte von: Jimket
Diese Geschichte darf nicht kopiert werden!

Wie fandest du diese Geschichte?

von 5 Sterne. Nutzer hat/haben abgestimmt!

6 Antworten zu “Der seltsame Fund – Teil 10”

  1. Meine Mutter, deine Mutter, – Sind Sara und Jonas jetzt Geschwister oder nicht? Es ist im ersten Moment doch ein bisschen verwirrend.
    Bloß weil die Kinder wieder einnässen, müssen sie doch nicht vollständig als Babys oder Kleinkinder unter drei Jahren behandelt werden. Drynights sind doch auch nicht für Babys gedacht und müssen doch wie Windeln funktionieren und dichthalten. Und die Kinder haben ja trotzdem ihre altersentsprechenden Hobbies und Interessen.
    Bin mal gespannt, wie es mit Kevin weitergeht.

  2. Finde deine Geschichte großartig. Ich wünsche mir, dass Kevin ein Bettnässer ist und deshalb nachts Windeln tragen muss.

    Warum Kevin nicht von der Schule fliegt, wenn alle Kinder Angst vor diesem Fiesling haben? Warum keiner zur Polizei geht?

    Jonas bekommt bestimmt jetzt eine Brille, damit er entweder besser sehen kann oder noch schlechter, wie ein Kleinkind oder ein Opa?

    Vielleicht dürfen die beiden bald wieder in den Kindergarten gehen?

    Bin noch am überlegen, ob ich meine Werke hier auf veröffentliche lasse?

    1. Hallo Ronya Annabell,
      danke für dein Feedback. Es freut mich, dass dir meine Geschichte gefällt.
      Zu der Frage, ob es sich lohnt seine Geschichten hier einzusenden, kann ich nur folgendes sagen: Ich finde diese Seite großartig, der Admin hier ist viel aktiver als der von Windelgeschichten.org. Es fehlen zwar eine Funktionen wie z.B. das Vergeben von Sternen für eine Geschichte, aber abgesehen davon ist an dieser Seite nichts auszusetzen.
      Viele Grüße
      Jimket

    1. Hallo Diaperlover

      kannst du auch mal was anderes schreiben als “Oh Nein … die Geschichte war so gut! Bitte nicht schon wieder das “[hier bitte einsetzen]” …”

      Schon dein anderer Verdacht, dass “Jonas jetzt erwischt wurde und jetzt die übliche Erpressungsleier kommt”, den du auf Windelgeschichten .org geschrieben hast, hat sich nicht bestätigt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Jimket (Autor)

      1. Was ich damit wirklich ausdrücken will ist, dass mir dein Schreibstil gefällt und ich es schade finde, dass die Geschichte in die 0815-Geschichte umzuschwenken scheint.
        Und ganz ehrlich, die Prämisse, dass die Mutter das Zimmer als Strafe in ein Babyzimmer umbauen will und alles Andere in den Keller wandert, sieht schon sehr danach aus. Das Einzige, was noch groß passieren könnte, wäre, dass Alles ein Traum war.

Schreibe einen Kommentar