Der seltsame Fund – Teil 14

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

An diesem Abend gab es ein Gewitter. Und zwar ein richtig hartes Gewitter. So ein Gewitter, bei dem man die Sonne nicht sehen kann, weil der Himmel komplett mit grauen Wolken bedeckt ist. So ein Gewitter, bei dem es so oft blitzt, dass das Blitzen in ein endloses Flackern übergeht. So ein Gewitter, bei dem es so laut donnert, dass einem fast die Ohren abfallen.

Ich bekam Angst. Normalerweise hatte ich keine Angst vor Gewittern, aber vor solchen schon. Also nuckelte ich noch stärker an meinem Schnuller, drückte meine Stofftiere fest an mich und deckte mich zu. Ich glaube, in dem Moment ist auch ein wenig Pipi in meine proppenvolle Windel geflossen. Ich kann das nicht so genau sagen, weil ich es nicht mehr wirklich spüre, wenn sich meine Blase in meine Windel entleert. Es fließt einfach. Ich merkte es lediglich daran, dass in dem Moment meine Windel wieder schön warm wurde. Ob es meiner Schwester wohl ähnlich geht?

Kurz darauf begann es zu hageln. Ich hörte die Hagelkörner auf das Dach prasseln, es klang, als ob jemand mit einem Presslufthammer darauf einschlagen würde. Und auch in meinem Bauch rumorte es, wie ich feststellte. Ich musste groß.

Also ging ich aus dem Bett. Ich musste diesmal gar nicht in die

Hocke gehen und schon spürte ich, wie sich die Wurst in meine Windel drückte. Es war wieder ein atemberaubend geiles Gefühl, als sich alles schön in meiner Windel verteilte. Schließlich legte ich mich wieder in mein Bett und als der Regen nach einer Weile nachließ, schlief ich schnell ein.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Herr Schneiderhahn stand vor seinem Auto. Oder besser gesagt vor dem, was noch davon übrig war. „Hätte ich doch bloß einen Blick in den Himmel geworfen, bevor ich losgefahren bin.“, sagte er verzweifelt zu sich selbst. „dann hätte ich sicher gesehen, dass es ein Unwetter geben würde.“ Doch Schneidehahn hatte natürlich nicht daran gedacht und war voll in den Hagelsturm hineingefahren. Sein Auto war von oben bis unten zerbeult.

Wenigstens habe ich jetzt ein Grund, morgen nicht mit der nervigen Zeugenbefragung vom Busunfall weiterzumachen, dachte er sich, während er seine Wohnung aufschloss.

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Der nächste Morgen begann mit einem Anruf von Niklas.

„Hallo, hier ist Jonas. Was ist?“, begrüßte ich ihn.

„Hallo Jonas. Ich muss dir was sagen“, antwortete er stotternd. „ich bin gestern mit meinem Fahrrad voll ins Gewitter hineingefahren und in einer Pfütze zum Schlittern gekommen. Ich bin gestürzt. Nein, keine Sorge, ich habe mich nicht verletzt. Aber der Brief … „

„Was ist mit dem Brief?“

„Der Brief fürs Jugendamt … er ist vollständig durchweicht und zerstört! Ich konnte ihn leider nicht einschmeißen. Aber hör mal Jonas, ich glaube, das mit dem Brief ans Jugendamt war sowieso eine Mist-Idee. Ich meine, das war doch auch nicht ganz legal von dir und Sara, die Bilder durch das Fenster von Kevins Wohnung anzufertigen. Nicht das wir am Ende noch Ärger bekommen.“

Da musste ich ihm allerdings recht geben. Warum war ich da nicht gleich draufgekommen!

„Aber ich habe eine bessere Idee!“, erzählte Niklas aufgeregt und fuhr fort: „Wir schicken Kevin und unseren Klassenkameraden die Bilder als anonyme SMS zu. Kevin wird vor Wut durchdrehen! Und dann hätten wir es ihm heimgezahlt.“

„Okay, werde ich gleich machen!“, rief ich ins Telefon und schaltete mein Smartphone ein.

Einige SMS-Nachrichten später:

So, noch einmal SMS absenden … jetzt mussten alle meine Klassenkameraden die Bilder von Kevin erhalten haben. Ich wollte gerade einen Blick in die Klassengruppe werfen, um zu schauen, ob schon jemand die Bilder gesehen hatte, als mir einfiel, dass ich ja

gar keinen Zugriff auf die Klassengruppe mehr hatte; ich hatte diese nämlich vor ein paar Tagen verlassen, weil ich die Beleidigungen, die dort über mich geschrieben wurden, nicht mehr lesen wollte. Egal, dann musste mir Niklas eben die Reaktionen meiner Klassenkameraden zeigen. Denn ich hatte schon so eine Ahnung, dass der ein oder andere meiner Klassenkameraden die Bilder bereits gelesen hatte.

Dann setzte ich mich an meinen Schreibtisch und machte Hausaufgaben.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Kevin rannte hektisch auf dem Pausenhof hin und her. Alle um ihn herum lachten. Er brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass alle über ihn lachten. „Wer war das?“, brüllte er zornig. „Wer hat diese Bilder gemacht?“ Die anderen Kinder lachten nur noch lauter und zeigten ihm den Stinkefinger. Kevin brüllte und brüllte und brüllte.

Da überkam Kevin das nicht zu bändigende Verlangen, jemanden zu schlagen. Er war so sauer wegen der Bilder, der Bilder, der Bilder!!! Also stürzte er sich auf den nächstbesten: Mirko. Er rannte auf ihn zu, prügelte ihn kräftig durch und zog ihm die Hosen runter. Doch anstatt von dem, was man bei Jungen normalerweise sieht, wenn man ihnen die Hosen runterzieht, sahen alle … eine Windel! Mirko trug Pampers! Kurz entschlossen riss Kevin Mirko die schon recht volle Pampers vom Körper und schlug ihm hart in die Eier. Danach begann er Mirko den nackten Po zu versohlen, und zwar so fest, dass plötzlich ein gelber Strahl aus Mirkos Penis schoss: Mirko pinkelte! Doch Kevin schlug Mirko immer weiter auf den nackten Po, bis plötzlich eine laute Stimme hinter ihm rief:

„Halt! Sofort aufhören! Polizei!“

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Nichts davon ahnte ich, während ich an meinem Schreibtisch saß und versuchte, meine Hausaufgaben zu lösen. Ungefähr so 10 Minuten später hörte ich, wie bei uns das Telefon klingelte und meine Mutter ein langes Telefonat führte. Dann rief sie mich zu ihr.

Ich dachte zuerst, es wäre Zeit zum Wickeln, aber sie sagte mir, ich solle mich neben sie auf das Sofa setzen. Dann begann sie mir zu erzählen: „Du hast noch nichts von dem Tumult mitbekommen, der sich heute in der Schule abgespielt hat, oder?“ „Nein, noch nicht“, antwortete ich wahrheitsgetreu.

„Heute hat Kevin Mirko vor der gesamten Schule den Po versohlt. Und zwar den nackten Po. Er hatte ihm davor die Kleider ausgezogen. Die Polizei musste kommen, um ihn zu stoppen“, erzählte meine Mutter.

Oh shit! Was war der Kevin nur für ein Idiot! Und der arme Mirko! Das schlimmste war, dass ich mich ein wenig mitschuldig fühlte. Schließlich hatte ich die Bilder gemacht, die ihn so zum Ausrasten gebracht hatten. oder war er gar nicht wegen der Fotos durchgedreht? „Warum ist er denn ausgerastet?“, fragte ich meine Mutter neugierig.

„Keine Ahnung. Ich glaube, da waren irgendwelche Bilder, die ihn wütend gemacht hatten. Stell dir vor, der Kevin hat Mirko sogar die

Windel vom Körper gerissen und ihm vor allem auf die nackten

Hoden geschlagen.“

Oh no. Der arme Mirko! Aber Moment mal … „Warum hast du gerade eben „Windel“ gesagt? Mirko trägt doch keine Windeln?“

„Doch, mein Schatz“, erklärte mir meine Mutter. „Mirko ist inkontinent. Er ist seit seiner Geburt Tag und Nacht auf Windeln angewiesen. So steht das zumindest in seiner Polizeiakte. Seltsam, da steht auch drinnen, dass auch du inkontinent wärst. Aber ich glaube, nach dem du so lange nur Windeln getragen hast, kannst auch du mittlerweile dein Pipi nicht mehr kontrollieren, oder?“

Was? das hätte ich ja nie gedacht! Mirko hatte also nicht nie beim Sportunterricht mitgemacht, weil er keinen Bock hatte, sondern damit die Klassenkameraden seine Windel nicht entdeckten! Ich war ja so ein Idiot! Ich hatte ihn die ganze Zeit für einen Loser gehalten, dabei war er vermutlich nur so schüchtern, weil ihm das mit den Windeln peinlich war. Denn anders als ich hatte er sich seine Inkontinenz nicht ausgesucht. Da kam mir eine Idee:

„Muss ich ab sofort auch nicht bei Sport mitmachen?“

„So sieht es wohl aus. Aber du wirst sowieso nicht mehr beim

Unterricht deiner alten Schule mitmachen müssen. Du wechselst die Schule.“

„Was? Nein, das mache ich nicht. Ich will mit Jens und Niklas in einer Klasse bleiben!“

„Jens und Niklas und Mirko und jedes Kind, das einigermaßen Verstand hat, wechselt nach diesem Vorfall ebenfalls die Schule. Übrigens kommen Jens und Niklas und Mirko nachher mal bei dir vorbei. Ich dachte, du wolltest ihnen mal deine Windeln zeigen.

Aber jetzt ist es erstmal Zeit für eine frische Windel, okay?“

Fortsetzung folgt.

Eine Geschichte von: Jimket
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3 Antworten zu “Der seltsame Fund – Teil 14”

  1. Hallo Jimket,
    du gibst ja richtig Gas, da komme ich kaum mit dem Lesen, geschweige denn kommentieren hinterher!

    Ich hoffe ja, dass dich meine Kommentare zu den bisherigen Teilen nicht verschrecken oder gar vom weiteren Schreiben abhalten.
    Aber manchmal fragen ich mich auch, macht Jimket noch etwas anderes in seiner Freizeit?

    1. Hallo Diaperlover,
      das wars schon? Mehr hast du dazu nicht zu sagen? Findest du das positiv/negativ/gut/schlecht/spannend/langweilig etc.?
      Nur mal so ein Beispiel, wie ich mir konstruktive Kritik vorstelle: “Die Geschichte hat eine überraschende Wendung genommen. Das finde ich … . Ich würde mir allerdings wünschen, dass … ” Deine “Kritik” sagt für mich überhaupt nichts aus und ist für mich nicht sonderlich hilfreich, um meine Geschichte zu verbessern.
      MfG
      Jimket

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