Internat oder Irrenhaus – Teil 9

4.7
(6)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Doch bei aller Phantasie. Nach Zwangsjacke sah das Ding nicht aus.

Maria legte es nicht auf die Liege, sondern auf den Boden.

Dort sortierte sie die Riemen und anschließend half sie mir, mich darauf zu legen.

Zwei Riemen wurden wie Träger über meine Schultern gelegt, der größte Teil des weißen Objekts kam zwischen meine Beine und ich musste sie noch stärker abspreizen.

Viel stärker.

Und weiter öffnen.

Maria legte die Riemen von Taille und Schulter  rechts wie links zusammen auf je einen Stahlstift, den sie danach mit einer schwarzen Kappe verschloss.

Nach dem letzten Riemen und der letzten schwarzen Kappe stand sie auf und betrachtete zufrieden ihr Werk.

Mit dem Rücken lag ich auf dem Boden und das Ding, dass Maria mir umgeschnallt hatte, spreizte rücksichtslos meine Beine.

Als würde ich rittlings auf einem breiten Stuhl sitzen, mit dem Bauch direkt an der Lehne, wurde ich gezwungen meine Beine soweit es irgendwie ging weit geöffnet zu halten.

Und gleichzeitig konnte ich sie nicht strecken. Meine Knie waren frei, doch wie die Sitzfläche eines Stuhls drückte sich die Spreizplatte gegen meine Oberschenkel und hinderte mich daran meine Hüften zu bewegen.

Aufgeregt untersuchte ich den Apparat, der mich umklammerte und festhielt, zog an den schwarzen Kappen, die zwar wackelten sich aber nicht entfernen ließen, und je mehr ich verstand, dass ich mich daraus nicht selbst befreien konnte, um so mehr regte sich mein kleiner Philipp in der engen Windel.

Überrascht, dass mich das Ganze auch noch erregte, sah ich auf Maria, die mir zufrieden zuschaute, während ich in meinem Gefängnis auf dem Boden herumzappelte und offensichtlich nicht in der Lage war aufzustehen.

Der Spreizapparat setzte nur meine Hüften außer Gefecht, sonst konnte ich mich ungehindert bewegen. Arme, Hände, Unterschenkel und Füße, auch Hals und Kopf, alles frei beweglich.

Trotzdem war ich nicht in der Lage, mich auf den Bauch zu drehen und kam mir vor, wie ein Käfer auf dem Rücken.

„Dann komm Leonie! Zeit fürs Bettchen“, sagte Maria und öffnete die Tür.

Ich selbst lag aber immer noch hilflos auf dem Rücken und hatte keine Ahnung, wie ich Marias Aufforderung nachkommen sollte.

Maria stand an der Tür mit einer Hand am Türknauf, sah zu mir und sagte dann:

„Na los Leonie, hopp hopp! Oder willst du da übernachten?“

„Es geht nicht“, rief ich fast verzweifelt.

Würde sie mich bestrafen, weil ich ihrer Anweisung nicht nachkam?

Zappelnd lag ich weiter auf dem Boden des Badezimmers und bemühte mich ohne Erfolg irgendwie vom Fleck zu kommen.

Maria lächelte in sich hinein und kam endlich zu mir.

„Dann wollen wir dem Baby mal helfen.“

Zu meiner Überraschung ergriff sie nicht meine Hände, sondern packte mich an den Fußgelenken und drehte meinen Körper so auf den Bauch.

Danach ging sie wieder zur Tür.

Platt lag ich nun auf dem Bauch, die Oberschenkel immer noch weit gespreizt, die Hüften unbeweglich und japste vor mich hin. Das war ganz schön anstrengend und es tat auch ein bisschen weh.

Nun schob ich meine Hände unter meine Brust und stemmte meinen Oberkörper hoch.

Dass Lara, meine kleine Schwester gekrabbelt war, war nicht so lange her und auch wenn sie schon gut laufen konnte, war sie auch immer wieder auf allen Vieren unterwegs. Dann spielte sie, sie sei ein Hund oder eine Katze. Und ganz oft natürlich, wenn sie mit den Kaninchen spielte.

An sie dachte ich jetzt und wollte es ihr gleichtun, denn mit dem Apparat am Körper konnte ich unmöglich laufen.

Aber ich konnte jetzt nicht einmal auf allen Vieren krabbeln. Wie eine echte Spreizschiene für kleine Kinder, schaffte es dieser Apparat meine Beine rigoros zu spreizen und ich war nicht in der Lage meine Oberschenkel wenigstens ein bisschen zusammenzudrücken, um dann auf Händen und Knien zu laufen.

Maria stand immer noch abwartend an der Tür und erwartete offensichtlich, dass ich trotz der starken Behinderung durch den Spreizapparat zur Tür kam.

So schob ich mich mit Händen und Armen vorwärts in Richtung Flur. Trotzdem meine Füße nackt waren und ich meine Unterschenkel auch weitgehend frei bewegen konnte, konnte ich meine Beine kaum einsetzen.

Nur mit Händen und Armen robbte ich jetzt über den glatten Fliesenboden und schaffte es tatsächlich zur Badezimmertür.

Maria ließ mir den Vortritt und nachdem ich meine abgespreizten Oberschenkel durch den Türrahmen bugsiert hatte, schließlich war ich ja doch deutlich größer als ein zwei oder drei Jahre altes Kind mit Spreizschiene, erreichte ich schließlich die Tür meines Schlafzimmers. Maria stand neben mir.

„Na, denn Leonie. Mach auf und geh hinein!“

Verwundert sah ich zu ihr hoch. Dabei musste ich mir ganz schön den Kopf verdrehen.

Erwartete Maria ernsthaft, dass ich mich jetzt nach oben streckte und den Türknauf drehte?

Der Leser fragt sich sicher, warum ich das ganze überhaupt mitmachte. Schließlich hatte ich doch nichts falsch gemacht!

Brav hatte ich mich wickeln und anziehen lassen, war in Rock und Bluse zum Abendessen gegangen und hatte danach auch brav in meine Windeln gepinkelt.

Warum trug ich jetzt den Spreizapparat? Warum musste ich jetzt so mühsam über den Boden robben?

Aber es war auch eine Herausforderung!

Wie weit konnte Maria mich treiben, bevor ich protestieren, jammern und vielleicht sogar in Tränen ausbrechen würde?

Aber so leicht würde ich es ihr nicht machen!

Also versuchte ich jetzt mich hochzustemmen und streckte meine Hand vom Boden aus zum Türknauf hin. Aber auch als ich mit dem anderen Arm meinen Oberkörper hochstemmte erreichte ich den Knauf nicht.

Nach mehreren Versuchen griff Maria ein und öffnete die Tür für mich. Japsend lag ich am Boden und nach einem bedeutungsvollen Blick von Maria schob ich meinen Körper so mühsam wie zuvor über den Boden und die Türschwelle in das Schlafzimmer.

Japsend und pustend lag ich nun vor dem Bett.

Maria hatte die Tür hinter uns geschlossen und kam zu mir.

Wieder ergriff sie meine Fußgelenke um mich diesmal auf den Rücken zu drehen.

„Nicht schlecht Leonie“, sagte sie anerkennend.

„Nicht viele Mädchen ertragen den Spreizapparat so tapfer und widerspruchslos.“

Maria begann mich von dem Spreizapparat zu befreien. Ich konnte etwas Rotes in ihrer Hand sehen, mit dem sich die schwarzen Kappen von den Stahlstiften ziehen ließen und endlich die Gurte freigaben.

Leise stöhnend rappelte ich mich hoch und immer noch stark behindert von meinen dicken Windeln setzte ich mich auf den Stuhl.

„Hättest du dir vorhin die Windeln abgemacht um aufs Klo zu gehen, würdest du das Ding jetzt womöglich die ganze Nacht lang tragen“, sagte Maria, so ruhig und sachlich wie immer.

„Und dann auch noch den Nachmittag über“, setzte sie noch hinzu, „weil es so schön ist. Und damit dir klar ist, wer hier das Sagen hat!“

„Das ist aber ganz schön gemein“, wandte ich ein.

„Vielleicht“, gab Maria zu.

„Aber viele Kinder, die zu uns kommen, glauben, sie könnten sich alles erlauben und auch hier ihre eigenen Regeln machen. Da muss man sofort dazwischengehen und klar machen, wer hier das Sagen hat!“

Während sie sprach hatte Maria einen rosa Schlafanzug hervorgeholt und ich musste mir nun die Beine des Overalls über die Füße ziehen lassen. Wie ich erwartet hatte, gingen die Hosenbeine in Füße über, deren Stoff nun locker meine eigenen Füße bedeckte und mich auch in der Nacht zusätzlich wärmen würde.

„Steh bitte auf“, wurde ich aufgefordert und Maria zog den rosa Overall weiter an meinem Körper hoch. Die Arme sollte ich noch nicht durch die Ärmel stecken, durfte mich aber wieder hinsetzen.

Maria holte eine Tube aus der Tasche.

„Nun zeig mal deine Hände.“

Widerspruchslos ließ ich mir meine Hände dick eincremen. Trotzdem Maria mir die Creme einmassierte, blieb doch ein Teil auf meiner Haut zurück. Sie hatte die Creme ziemlich dick aufgetragen, gerade auf den Wunden an meinen Händen.

„Jetzt schmier ich ja meine Tiere ein“, sagte ich.

Maria cremte und massierte noch und lächelte vor sich hin.

Etwas abwesend erwiderte sie:

„Dagegen kann man etwas tun.“

Sie erhob sich schließlich und holte etwas aus der Kommode. Anschließend zog sie mir weiße Handschuhe über meine eingecremten Hände.

„Das sind Kosmetikhandschuhe“, erklärte Maria.

„Das trägt die gepflegte Frau des Nachts, damit sie das Bettzeug nicht mit der Handcreme benetzt. Auch ist es nicht so schön, wenn man die Handcreme oder in diesem Fall die Heilsalbe ins Gesicht oder gar in die Augen bekommt.“

Für Kosmetikhandschuhe waren die Handschuhe ziemlich dick. Jeder meiner Finger war dick eingehüllt und der Bund erstreckte sich ein gutes Stück über meinen Unterarm. Das Anziehen war mit der Creme auf meiner Haut gar nicht so einfach, aber geduldig zog und zupfte Maria am Stoff, bis die Handschuhe so saßen wie sie sollten.

Traurig sah ich auf meine eingepackten Hände.

„Wie soll ich den jetzt meine Tiere streicheln“, fragte ich.

„Na, streicheln kannst du sie doch“, erwiderte Maria.

„Aber das Fell kann ich so nicht spüren“, wandte ich ein.

„Dann musst du heute Nacht wohl mal darauf verzichten“, sagte Maria glatt und ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass ich sie immer noch mit meinem Gesicht berühren konnte.

In meine Gedanken hinein sprach Maria weiter.

„Und es kommt noch besser. Steh mal auf!“

Also erhob ich mich von meinem Stuhl und stand nun sehr breitbeinig und mit angewinkelten Knien davor, während Maria mir den Overall weiter anzog.

Die Ärmel des Overalls endeten nicht wie befürchtet in Fäustlingen, bedeckten aber meine Handflächen und hatten jeder ein Loch für meinen Daumen.

Maria ordnete den Kragen und zog den Reißverschluss nun ganz zu bis unter mein Kinn. Der weiche Stoff umschloss meinen Hals, ließ mir aber genug Platz und würgte mich nicht.

Ich war ganz froh über den Overall, denn im Zimmer war es deutlich kühler als heute Nachmittag, und während Maria mich umsorgte, schien es im Raum immer noch kälter zu werden.

Sanft strich Maria über den weichen Stoff meines Overalls.

„Und Leonie? Wie gefällt dir dein neuer Schlafanzug? Ist das nicht ein wirklich schöner Strampler?“

Fast grinsend sah sie mich an.

Und ich sah an mir hinunter. Der durchgehende rosa Stoff bedeckte meine Haut von der Brust bis zu meinen Füßen ohne Saum und Taillengummi. Nur mein dickes Windelpaket beulte den Strampelanzug überdeutlich aus und unterstrich die Aussage:

Das ist kein Overall, kein Jumpsuit.

Das ist ein Strampelanzug für kleine Windelträger!

Mit meinen behandschuhten Händen strich ich nun selbst über meinen Körper und bemerkte erneut, wie sich mein kleiner Philipp regte, angesichts des weichen Stoffs und der dicken Windeln und dem Gedanken, dass ich die Nacht so eingepackt verbringen würde.

Ich konnte es kaum erwarten im Bett zu liegen, ganz allein, nur mit meinen Tieren und unbeobachtet…

Maria lachte leise und erschrocken sah ich auf. Waren mir meine Gedanken etwa anzusehen?

„Heute Nacht wird es wieder sehr kalt“, sagte Maria ernst.

„Da wird der einfache Strampler nicht reichen. Ich werde dir jetzt einen dicken Schlafoverall anziehen. Du kannst dich schon einmal aufs Bett legen.“

Aufgeregt betrachtete ich das Bett, in dem ich die nächste Zeit schlafen sollte. Die Matratze war von dicken Holzplatten umgeben, die vom Boden bis etwas über die Matratze reichten. Darüber erhob sich eine Art Geländer, etwa fünfzig bis achtzig Zentimeter hoch und die Stäbe des Geländers endeten jeweils in einem Abschlussholm, der zwischen den vier Bettpfosten einmal um das Bett entlanglief.

Bei näherer Betrachtung war es ein Gitterbett!

Ich war aufgestanden und stand in meiner Zwangsposition breitbeinig und mit angewinkelten Knien ungelenk vor dem Bett und fragte mich, wie ich mich über das Gitter ins Bett begeben sollte.

Da bat mich Maria, ein Stück zur Seite zu gehen. Sie löste ein paar Riegel und klappte dann das zweiteilige Vorderteil nach links und nach rechts weg. Die Matratze war nun frei zugänglich, darauf lag eine dicke Bettdecke und am Kopfende gab es mehrere Kopfkissen.

Um mich hineinzulegen, wollte ich die Bettdecke beiseite schieben, doch Maria sagte heftig:

„Nein!“

Ruhiger fuhr sie fort:

„Lege dich bitte auf die Decke, den Rest machen wir später.“

Sie half mir dabei, mich ins Bett und auf die Decke zu legen. Mit dem dicken Windelpaket, das meine Hüften fest umschloss, war mir Marias Hilfe sehr willkommen.

Schließlich lag ich dort. Maria drehte sich kurz um und holte einen riesiges Stück Stoff aus dem Kleiderschrank. Sie warf den dunkelblauen Berg aufs Bett und meine Beine und mein Bauch verschwanden unter dem schweren Stoff.

Eine Geschichte von: Joe Miller

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1 Antwort zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 9”

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