Die Probewoche – Teil 2

4.6
(10)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen vor Aufregung und lag bestimmt bis 1 Uhr hellwach in meinen Bett. Schließlich wird man nicht jeden Tag wieder in ein Baby bzw. Kleinkind verwandelt. Außerdem hatte ich soetwas noch nie in meinem Leben gemacht.  Dementsprechend müde war ich, als der Wecker um 7 Uhr geklingelt hatte. Gerne hätte ich mich umgedreht und noch weiter geschlafen. Doch das ging leider nicht, weil ich ansonsten mein Zug verpasst hätte. Darüber würde Sandra sehr verärgert und enttäuscht von mir sein. Schließlich hatte Sie meine Fahrkarte bezahlt. Sandra ist der Meinung, dass irgendwelche Zahlungsmittel noch nichts für kleine Windelträger sind. Außerdem ist Sie der Meinung, dass junge Leute immer knapp bei Kasse sind.

Nun sitze ich in einem ICE und habe es mir in einer Vierergruppe mit einem Tisch gemütlich gemacht. Mein Reiseziel ist die wunderschöne Stadt Hamburg. Ein beschäftigter Geschäftsmann sitz mir gegenüber und wäre bestimmt lieber mit seinem Privatjet unterwegs, als mit der langweiligen Bahn zufahren. Mit seinem Laptop und seinem Smartphone, verwandelt er unserem Tisch in ein Großraum Büro. Seitdem dieser Mann in Berlin Spandau eingestiegen ist, sitz er vor seinem Laptop und tippt mit hektischen Bewegungen auf der Tastatur herum, als gibt es kein Morgen.

Ich schaue aus dem Fenster und der Zug fährt grade an einen kleinen Bahnhof vorbei. Dieser hat zwei Bahnsteige und ein rotes Backsteingebäude. Die Bahnsteige bestehen aus grauen Ziegelsteinen und sind in einem guten Zustand. Das Gebäude wirkt dagegen sehr alt und marode. Um den Bahnhof sieht man nur Wald.

Je näher der ICE der Stadt Hamburg kommt, desto nervöser und aufgeregter werde ich. Meine Hände fangen an zu schwitzen und mein Herz schlägt etwas schneller, als sonst.

Einerseits freue ich mich schon auf die Probewoche und bin neugierig, wie es sich als kleine Windelkinder anfühlt und lebt. Es wird für mich eine neue Erfahrung sein, wie diese nur Babys und Kleinkinder kennen. Ich darf wieder an einen Beruhigungssauger nuckeln, damit ich mich wieder trösten kann, wenn ich anfange zu schreien bzw. zu weinen. Außerdem darf ich wieder ein kleines Mittagschläfchen abhalten, ohne dafür ausgelacht oder verspottet zu werden. Schließlich schlafen kleine Windelträger sowohl in der Nacht, als auch am Tag. Am meisten freue ich mich, dass ich wieder nach herzenslust mit Spielzeug spielen darf, ohne dieses unterbrechen zu müssen, wegen eines lästigen Toilettengangs. Außerdem darf ich wieder in einen Buggy sitzen und werde schön durch die Gegend kutschiert, ohne selbst laufen zu müssen. Zwischendurch werde ich mit leckeren Getränken aus dem Fläschchen versorgt, wie Babymilch, Babytee oder Babywasser. Zu den Mahlzeiten werde ich mit verschiedenen Babybreis oder andere Gerichte gefüttert. Ein Leben ohne Probleme und Sorgen. Ich werde von vorne bis hinten verwöhnt, wie ein König.

Andererseits habe ich auch etwas Angst vor dieser neuen Situation. Schließlich haben kleine Windelträger kein Mitbestimmungsrecht. Ich lasse eine wildfremde Person über mich entscheiden, obwohl ich diese nur übers Internet kennen gelernt habe? Sandra darf entscheiden, wann es Schlafenzeit für mich ist und wann meine benutzte Windel gewechselt wird? Außerdem darf meine Pflegemama bestimmen, welche niedliche Kleidung ich tragen soll und welche Aktivitäten wir unternehmen werden? Ebenfalls darf Sie entscheiden, was ich feines zum essen bekomme und welches Getränk ich zumir nehmen darf? Genauso darf Sandra über meine Entwicklung bestimmen. Soll ich ein niedliches neugeborendes, ein süßes Krabbelbaby, ein entzückendes Laufbaby oder ein putziges Kleinkind sein? Vielleicht soll ich aber auch alle Entwicklungsstufen eines Babys und eines Kleinkindes durchlaufen? Angefangen von kurz nach der Geburt eines Babys, bis hin zum 3 Geburtstag eines Kindes. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann wäre ich am liebsten entweder ein Krabbelbaby oder ein Kleinkind. Leider darf ich darüber nicht selber entscheiden, sondern meine Pflegemama Sandra.

Außerdem bin ich gespannt, wie meine Pflegemama aussehen wird. Wir haben wochenlang mit einander gechattet und Sie hatte keine Fotos von sich ins Netz gestellt. Sandra hat kaum etwas von sich vertraten. Immer wenn ich Ihr eine Frage zur Person gestellt habe, dann hat Sie schnell auf ein anderes Thema gelenkt. Was ich sehr rätselhaft finde, wie bei einen echten Fall für einen Detektiv. Ich weiß nur, dass Sandra in der Nähe von Hamburg wohnt und 49 Jahre alt ist. Außerdem passt Sie regelmäßig auf kleine und große Windelträger auf. Für Sandra wahr es nur wichtig, wie ihr neues Windelkind aussieht und welche Dinge ich am liebsten mag. Trotzdem waren wir uns auf Anhieb sympathisch. Wenn ich im Hamburger Hauptbahnhof angekommen bin, dann soll ich einfach nach einen blauen Luftballon suchen, dort wartet Sie auf mich.

Genauso bin ich neugierig, wie Sandra alles vorbereitet hat? Hat Sie alles für einen kleinen Windelträger eingerichtet oder für einen 21 jährigen Windelliebhaber? Werde ich die Woche bei meiner Pflegemama als erwachsenes Windelkind verbringen oder als richtiges Baby und Kleinkind?

Ich bin richtig in Gedanken versunken.

Noch am Rande nehme ich es wahr, dass kontinuierlich immer mal wieder etwas Pipi in meine Pants läuft und diese sich immer mehr vollsaugt. Hoffentlich hält die Windel schön dicht und läuft nicht aus.

Um auf andere Gedanken zu kommen, hole ich meinem Smartphone mit Kopfhörer und meinem Nintendo 3DS, aus der Bauchtasche heraus. Diese Sachen lege ich auf dem Tisch vor mir hin und stecke die Kopfhörer in meine Ohren. Nun schalte ich das Radio ein und wähle mein Lieblingssender aus. Sofort kommt meine Lieblingsmusik aus dem Kopfhörer. Als nächstes öffne ich meinen Nintendo und hole den Spielstift heraus. Nun starte ich das Gerät und spiele eine Runde,, Pokemon Sonne”. Dadurch vergeht die Fahrtzeit, wie im Flug.

Kurz bevor der ICE die Stadt Hamburg erreicht, speichere ich schnell das Spiel und schalte mein Nintendo aus. Anschließend stecke ich die Spielkonsole in meiner Bauchtasche hinein. Auch mein Smartphone schalte ich aus und es verschwindet ebenfalls in der Bauchtasche. Die Bauchtasche ist das einzige Gepäckstück, was ich mitgenommen habe. Klamotten durfte ich nicht mitnehmen, weil Sandra darauf bestanden hat. Sie ist der Meinung, dass Eltern am besten Bescheid wissen, welche Kleidung ihre Sprösslinge gerne tragen möchten oder welche Anziehsachen sie lieben?

Nun erhebe ich mich von meinem gemütlichen Sitz und gehe in Richtung Toilette. Dort wechsele ich schnell meine Pants. Schließlich möchte ich nicht, dass ich Sandra mit einer fast auslaufende Pants begrüßen. Ich muss enorm viel Pipi in meine Pants gemacht haben, aber zum Glück ist diese nicht ausgelaufen.

Kaum habe ich die Toilette verlassen, kommt schon die Durchsage für den Hamburger Hauptbahnhof. Also bleibe ich vorne bei der Zugtür stehen. Einige Minuten später erreicht der ICE den Hamburg Hauptbahnhof. Während der Zug langsam im Bahnhof einfährt, schaue ich aus dem Bullauge und suche einen blauen Luftballon. Doch ich sehe nur einen vollen Bahnsteig mit Menschen, die auf dem ICE warten. Der Zug wird immer langsamer und dieser kommt einige Augenblicke später zum stehen. Die Zugtür öffnet sich und ich hole noch einmal tief Luft, bevor ich aus dem ICE steige und den vollen Bahnsteig betrete. Auf dem Bahnsteig herrscht ein ganz schönes gedränge. Um nicht von Koffern überrollt oder von irgendwelchen Personen überrannt zu werden, gehe ich erst einmal in die Mitte vom Bahnsteig. Nun stehe ich hier, wie bestellt und nicht abgeholt.

Ich schaue mich etwas im Bahnhof um. Auf dem ersten Blick hat sich der Hamburger Hauptbahnhof kaum verändert, als ich vor Zehn Jahren mit meiner Familie, dass letzte mal hier war. Damals haben wir einige bekannte Sehenswürdigkeiten besucht, wie die Sankt Michaelis Kirche, die Krameramtsstuben bzw. Kramerwitwenwohnungen, die Landungsbrücken und die Reeperbahn. Meine Highlights waren die größte Modelleisenbahn der Welt ,,das Miniatur Wunderland” und das Musical “König der Löwen”.

Ich schaue mich weiter um und sehe tatsächlich ein blauen Luftballon aus der Menschenmasse schweben. Dieser ist rund und auf dem Ballon steht in weißen Großbuchstaben ,,Welcome David” geschrieben. Der Luftballon erinnert mich irgendwie an die Geburt eines Babys. Also gehe ich langsam in Richtung des Ballon. Ein kleiner Schritt für die Menscheit, aber ein großer Schritt für mich. Jetzt gibt es kein zurück mehr und meine Probewoche bei Sandra beginnt. Je näher ich den Luftballon komme, desto schneller schlägt mein Herz.

Beim Luftballon angekommen, traue ich meinen Augen nicht, denn dort steht eine wunderschöne junge Frau und hält den Ballon in ihrer rechten Hand fest. Als ich Sie sehe, habe ich mich sofort in diese Frau verliebt. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Ich habe Schmetterlinge im Bauch. In meinem Leben habe ich noch nicht viel Erfahrung mit Frauen gesammelt und jetzt steht meine Traumfrau direkt mir gegenüber.

Ihr Gesicht strahlt eine ganz besondere Ruhe und Gelassenheit aus. Sie hat mittellanges blondes Haar und dieses zu einer tollen Flechtfrisur gezaubert. Ihre Augenfarbe ist blau. Die junge Frau dufte herrlich nach Erdbeer. Sie trägt ein gelbes Sommerkleid und weiße Sandalen. Außerdem hat die Frau eine hellgraue Umhängetasche aus Stoff dabei. Mit dieser bildschönen Frau werde ich jetzt eine ganze Woche verbringen.

Doch ich bin etwas verwirrt, denn diese sieht überhaupt nicht, wie eine 49 jährige Dame aus. Ich würde Sie auf höchsten 25 Jahre alt schätzen und könnte glatt meine Freundin sein. Was wohl ihr Schönheitsgeheimnis ist? Vielleicht ist meine Pflegemama eine Agenten und benutzt dieses Aussehen, als Tarnung? Ist das überhaupt Sandra? Wo bin ich da nur reingeraten? Fragen über Fragen schwirren grade in meinen Kopf herum.

Plötzlich lächelt diese mich freudestrahlend an.

Sandra: ,,Hallo David, schön das du gekommen bist. Habe schon sehnsüchtig auf dich gewartet. Du siehst noch süßer aus, als ich es mir je geträumt oder vorgestellt habe. Wir werden eine Menge Spaß zusammen haben. Das verspreche ich dir.”

Ich bin immer noch etwas überrascht und kriege kein Wort aus mir heraus. Außerdem wusste ich nicht, was ich jetzt sagen sollte.

Sandra kommt auf mich zu und umarmt mich, als würden wir uns schon ewig kennen. Während der Umarmung berüht Sie unauffällig meinen Windelpo und flüstert mir daraufhin etwas ins Ohr.

Sandra: ,,Was für ein braves kerlchen du bist. Hast an deine Windel gedacht und diese sogar schön mit Pipi befüllt. Mami ist Stolz auf dich. Sei nicht so schüchtern. Brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich werde mich rührend um dich kümmern, wie mein eigenes Kind. Ich habe dich ganz doll lieb.”

Sandra löst sich von mir und gibt mir einen dicken Kuss auf den Mund. Danach schauen wir uns noch einige Augenblicke verliebt an.

Ausgerechnet jetzt…

Eine Geschichte von: Ronya Annabell
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3 Antworten zu “Die Probewoche – Teil 2”

  1. Hallo Liebe Windelfreunde, es würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir ein Kommentar hinterlassen würdet. Sei es Anregungen oder Ideen, wie die Geschichte weiter gehen soll. Freue mich auf jeden Kommentar von euch.

    Vielen Dank im voraus.

    1. @ Benedikt

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Schreibe momentan die Fortzsetzung von dieser Windelgeschichte. Musst dich leider noch etwas gedulden, denn so schnell wie jimket bin ich nicht.

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