Internat oder Irrenhaus – Teil 10

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Maria lachte und ordnete den Overall neben mir. Sie öffnete mehrere lange Reißverschlüsse. Anschließend musste ich mit den Beinen voran in den Overall hineinschlüpfen.

Überrascht stellte ich fest, dass meine Füße und Beine zwischen den Hosenbeinen des Overalls wieder herauskamen.

Doch Maria lachte wieder und machte einfach weiter.

Nun sollte ich meine Hände in die Ärmel stecken. Diese schienen sehr schwer zu sein, als baumelte ein großes Gewicht am Ende der Ärmel.

Maria zog mir den Stoff weiter hoch und meine Hände glitten durch die Ärmel bis sie durch einen engen Gummizug gestoppt wurden. Doch Maria kannte keine Gnade und zog so lange an den Ärmeln bis meine Hände hindurch rutschten und sich jede Hand in einer Höhle aus dickem Stoff wiederfand.

Dicker Stoff presste sich gegen meine gestreckten Finger und ich konnte meine Finger kaum krümmen. Zu ertasten war auch nichts, nichts als weicher Stoff und fest gestopfte Füllung.

Verwundert hob ich meine Hände und betrachtete die großen, dicken Fäustlinge, in denen meine Hände stecken mussten.

Schnell zog Maria den Reißverschluss auf meiner Brust zu und der dicke Stoff legte sich eng um meinen Körper.

Ich hatte genug Platz zum Atmen und fühlte mich auch nicht eingeengt, aber jetzt konnte ich meine Arme unmöglich aus den Ärmeln zurückziehen.

Dafür war einfach kein Platz mehr.

„Was soll das denn? Ich kann ja gar nichts mehr machen?“

„Du sollst ja auch nichts machen“, antwortete Maria betont ruhig.

„Nur schlafen. Und dafür brauchst du deine Hände doch nicht!“

Ich sollte also wirklich die ganze Nacht diesen dicken Overall tragen!

Doch statt entsetzt zu sein, spürte ich, wie sich mein kleiner Philipp regte, er wurde steif und verlangte mehr Platz in der engen Windel, die mir immer noch fest an meinen Körper gepresst wurde und mich zwang die Beine weit gespreizt zu halten.

Aufgeregt lag ich nun flach auf dem Rücken im Bett. Maria hatte meinen Kopf in die Kapuze gebettet. Dicker weicher Stoff umgab mein Gesicht.

Aufgeregt sah ich an die Decke und spürte meine eingepackten Hände, mit denen ich nun vollkommen hilflos war.

An den Beinen dagegen fror ich.

Noch lagen sie neben den Hosenbeinen des Schlafoveralls. Doch nachdem Maria meinen Oberkörper eingepackt hatte, wandte sie sich nun meinen Beinen zu.

Schon wurde mein Fuß in dicken Stoff gehüllt, auch hier musste ein fester Gummizug überwunden werden, dann bedeckte dicker Stoff das Bein und während Maria nun meinen anderen Fuß einpackte und durch den Gummizug zwang, fühlte ich immer noch kalte Luft am ersten Bein.

Nun hörte ich, wie Maria den Reißverschluss zuzog und fühlte auch das Zerren an den Beinen.

Endlich lag ich vollkommen eingepackt auf der Decke in meinem neuen Bett und Maria sah etwas erschöpft, aber zufrieden auf mich.

Indessen bewegte ich mich langsam in meinen Strampelanzügen, fühlte die weichen Stoffe auf meiner Haut und kam mir wie ein Baby vor, dass dick eingepackt in seinem Bettchen lag.

Meine Gedanken wanderten ein paar Jahre zurück, als ich am Bett meiner neuen Schwester stand. Mama hatte erlaubt, dass ich beim Wickeln und Anziehen zuschauen durfte und jetzt lag Lara in ihrem weißen Gitterbettchen.

Mama hatte sie nach Anweisung der Ärzte breit gewickelt und trotz des Strampelanzugs und des dicken Babyschlafsacks zeichnete sich Laras dicke Windel deutlich ab. Doch Lara lag zufrieden in ihrem Bettchen, bewegte sich in ihren Kleidern und lachte Mama an, bevor sie müde wurde und schließlich einschlief.

Neidisch hatte ich daneben gestanden und hätte liebend gern mit Lara getauscht. Und dass nicht nur, weil Mama sich fast ausschließlich um Lara kümmerte und nie mit ihr schimpfte.

Plötzlich klopfte es an der Tür und nicht nur ich selbst, sondern auch Maria wurden aus unseren Gedanken gerissen. Etwas peinlich berührt musste ich feststellen, dass Maria mir die ganze Zeit über zugesehen hatte.

Aber sie konnte ganz sicher keine Gedanken lesen, beruhigte ich mich.

Der Besucher wartete nicht auf ein „Herein“ und so öffnete sich die Tür und eine junge Frau trat herein. Lächelnd betrachtete sie mich kurz in meinem Strampelanzug und reichte Maria ein großes Fläschchen mit Kappe.

„Der bestellte Nachttrunk“, sagte sie mit heller Stimme.

Maria bedankte sich und die Frau verschwand wieder.

„So, kleine Leonie. Jetzt musst du noch einmal aufstehen.“

Überrascht schaute ich Maria an. Sollte ich den dicken Overall jetzt wieder ausziehen?

Doch das verlangte Maria gar nicht.

Statt dessen musste ich mich jetzt samt dem dicken Schlafoverall aus dem Bett hieven.

Etwas, das ich allein gar nicht mehr konnte!

Meine Hände waren ja dick eingepackt und ich konnte nichts greifen und mich auch nirgendwo festhalten. Als ich dann mit Marias tatkräftiger Hilfe meine Füße doch auf den Boden brachte, konnte ich kaum stehen.

Nicht nur die Fäustlinge über meinen Händen waren dick aufgepolstert. Meine Fußbekleidung war genauso beschaffen.

Dick und breit standen die dicken Füßlinge des Overalls auf dem Boden. Auch unter meinen Füßen befand sich viel Polsterung und ich konnte mein Gleichgewicht kaum ausbalancieren.

Immer wieder rutschen meine Füße etwas zur Seite und ich musste reagieren und dagegenhalten.

Schließlich saß ich erneut mit weit gespreizten Oberschenkeln auf dem Stuhl. Nach dem Aufstehmanöver war mir jetzt sehr warm geworden. Maria nahm mir die Kapuze wieder vom Kopf und öffnete den Reißverschluss am Hals ein wenig.

Danach holte sie einen weiteren Stuhl, setzte sich neben mich und zückte die Flasche, die die junge Frau vorhin gebracht hatte.

„Jetzt bekommst du noch etwas Tee, quasi als Betthupferl“, sagte sie zu mir.

„Aber ich hab mir doch schon die Zähne geputzt“, wandte ich ein.

„Das macht nichts. Im Tee ist kein Zucker drin.“

Sie zog die Kappe ab, legte ihren freien Arm um meine Schultern und wollte mir nun den Tee zu trinken geben.

Doch ich zuckte zurück.

Ein Schnuller war vor meinem Gesicht erschienen.

„Was soll das denn jetzt“, fragte ich überrascht.

„Nun“, sagte Maria, „das ist dein Tee zum Schlafengehen.“

„Das ist mir schon klar! Aber warum soll ich jetzt aus einem Fläschchen trinken? Ich bin doch kein Baby mehr!“

Maria ließ das Fläschchen sinken und lehnte sich etwas zurück.

„Na ja“, begann sie. „Sicher bist du kein Baby mehr. Aber du sitzt hier vor mir, trägst dicke Windeln, einen, ach was, zwei Strampelanzüge und bist mit den dicken Fäustlingen nun wirklich nicht in der Lage, ein Glas oder die Flasche selbst zu halten, um daraus zu trinken.“

Nur ungern gab ich Maria recht:

„Das stimmt schon. Aber muss der Schnuller wirklich sein. Du könntest mir das Glas doch auch an den Mund halten.“

„Ach Leonie“, erwiderte Maria lächelnd.

„Du bist nun wirklich nicht das erste Kind hier. Wir haben hier schon so viel ausprobiert und manches war dann trotzdem eine ziemliche Sauerei. Möchtest du am Ende in einem mit Tee bekleckerten Overall schlafen? Oder soll ich dich noch einmal umziehen? Nach dem ganzen Aufwand?“

Sie machte eine kurze Pause, dann sprach sie weiter:

„Ein Schnuller ist eine gute Möglichkeit Tee aus der Flasche zu trinken ohne herumzukleckern. Selbst mit einem Trinkhalm ist die Gefahr größer sich zu bekleckern.

Und mal ganz ehrlich, Philipp, kommt es auf den Schnuller jetzt wirklich noch an?“

Ich überlegte ein paar Sekunden, fühlte die dicke Windel, die es mir nach wie vor unmöglich machte, normal auf einem Stuhl zu sitzen, spürte den Stoff der Fäustlingen in denen ich meine Finger immer noch nicht krümmen konnte.

Erneut dachte ich an meine kleine Schwester. Als sie noch ein Baby war, gerade erst geboren, da schrie sie viel und wollte oder konnte nicht schlafen. Jemand erzählte Mama vom Pucken, aber Mama fand es schrecklich und wollte ihr Baby nicht so einpacken.

Irgendwann probierte sie es doch und packte Lara fest in einen Pucksack. Nicht jedes Baby mochte so etwas, aber Lara sprang förmlich drauf an und schlafen war nun gar kein Problem mehr. Auch das stundenlange Schreien hörte damit auf.

Wenn es Zeit zum Füttern war, ließ Mama Lara meistens im Pucksack und ich sah die beiden oft, wenn Mama dem Bündel namens Lara in ihrem Arm die Flasche gab.

Manche Babys umklammerten die Flasche beim Trinken, auch wenn sie sie noch gar nicht halten konnten. Aber Lara schien dazu kein Verlangen zu haben.

Erst als Lara fast fünf Monate alt war, lehnte sie den Pucksack auch nachts ab, praktisch von einem Tag zum anderen.

Und nun  saß ich selbst hier, trug dicke einschränkende Windeln und trug zwar keinen Pucksack, war aber, wie Maria ganz richtig gesagt hatte, durch meine Kleidung nicht in der Lage, selbstständig bzw. ganz allein etwas zu trinken.

Oder zu essen.

Oder sonst etwas zu tun, bei dem ich meine Hände brauchte… Nein, auf den Schnuller kam es nun wirklich nicht mehr an!

„Na gut“, sagte ich. „Dann lass mich mal trinken.“

Maria hielt mir das große Fläschchen vor die Lippen, aufgeregt öffnete ich meinen Mund und ließ mir den großen Schnuller in den Mund stecken.

Der Schnuller war viel größer, als die Schnuller an den Flaschen meiner kleinen Schwester. Als wissbegieriger großer Bruder musste man das doch schließlich einmal ausprobieren.

Dieser Schnuller hier war viel größer. Hatte sich Laras Schnuller in ihrem kleinen Mund genauso angefühlt?

Jedenfalls schaffte ich es, daran zu saugen und der Tee floss mir in den Hals. Es war anstrengend zu saugen, obwohl es doch nur Tee war und es dauerte einige Zeit, bis die große Flasche endlich leer war.

Erschöpft saß ich breitbeinig auf dem Stuhl. Mir war ganz heiß geworden, dabei war der Tee nur lauwarm gewesen.

„Braves Mädchen. Hast dein Fläschchen aber schön leergetrunken.“

Marias Worte waren weit entfernt. Hundemüde und etwas benommen saß ich da und wollte nur noch ins Bett.

Maria hatte eine Bürste geholt.

„In der Nacht brauchst du keine Zöpfe.“

Sie löste die Schleifchen und bürstete die beiden Zöpfe behutsam aus meinen Haaren aus.

Erschöpft schloss ich meine Augen und spürte, wie Maria meine Haare bürstete.

Schließlich war sie damit fertig und ich hörte sie mit der Bettdecke rascheln.

Doch ich war so müde und ließ meine Augen zu.

Nun erklang Marias Stimme:

„Komm Leonie, stehe noch einmal auf. Dann kannst du dich ins Bett legen.“

Müde öffnete ich meine Augen ein wenig und ließ mir von Maria auf die Beine helfen. Maria hatte die Bettdecke weggenommen und half mir nun, mich aufs Bett zu legen.

Doch es lag nicht nur das Laken auf der Matratze.

Darauf sah ich weiße Gurte mit silbern blinkenden Nieten und Löchern darin. Aber ich war so müde, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, wofür die gut sein sollten.

Schließlich lag ich auf dem Rücken in meinem neuen Bett und als Maria verlangte, ich solle noch etwas nach oben rutschen, tat ich ihr den Gefallen ohne weiter nachzudenken.

Maria packte meinen Kopf wieder in die Kapuze und während ich immer wieder wegdämmerte, spürte ich, dass mir Gurte über den Körper gelegt wurden. Ich hörte immer wieder metallisches Klackern und dann brachte Maria erst meine Arme und danach auch meine Beine in neue Positionen, legte Gurte darum und wieder hörte ich das leise Klicken.

Schließlich lag ich sehr o-beinig auf der Matratze, auch meine Ellbogen waren etwas angewinkelt. Maria steckte mir noch einen großen Schnuller in den Mund und befestigte die große Mundplatte mit einem Gurt um meinen Kopf.

Ohne wirklich zu begreifen, was da mit mir geschah, spürte ich jetzt wie sich der dicke Stoff der Kapuze um mein Gesicht legte, als Maria den Reißverschluss ganz zuzog.

„Das kommt dir jetzt vielleicht ziemlich krass vor, aber es ist nur zu deinem Besten“, hörte ich Maria sagen.

„Deinen Bären lege ich hier unten hin und dein Löwe kommt hier an deine Seite.“

Ich spürte eine Bewegung an meinem rechten Arm und nun drückte etwas leicht dagegen.

„Also Leonie, schlaf gut. Bis morgen früh.“

Eine Hand tätschelte meine Wange, dann hörte und spürte ich, wie die Türen am Bett geschlossen wurden.

Ein paar Sekunden später fiel auch die Zimmertür ins Schloss und im nächsten Augenblick war ich endgültig eingeschlafen.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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2 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 10”

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