Internat oder Irrenhaus – Teil 14

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

So saß ich allein in dem stillen Flur, die Röcke lagen ungewohnt schwer auf meinen Beinen und wärmten mich auch ordentlich. Ich lauschte auf Stimmen und Geräusche aus dem Zimmer, dass Maria vorhin betreten hatte, aber weder von dort noch aus den anderen Räumen drang irgendein Geräusch.

Nach etwa zehn Minuten kam Maria heraus. Sie lächelte, als sie mich brav auf meinem Stuhl sitzen saß.

„Sehr schön Leonie. Aber jetzt steh auf und komm herein.“

Neugierig, aber auch etwas beklommen gehorchte ich.

Auch der große Raum, den ich nun betrat war fast vollständig mit Holz ausgekleidet. An den Wänden Regale und Aktenschränke, in der Mitte ein altmodischer Schreibtisch. Hinter dem Tisch saß aber niemand. Stattdessen wurde ich jetzt Frau Dr. Schmitt vorgestellt. Und da sie einen weißen Kittel trug, schien sie tatsächlich Ärztin zu sein.

„Hallo Leonie“, sagte sie, „du bist ja neu hier im Internat. Und damit auch du niemanden anstecken kannst, machen wir jetzt eine Eingangsuntersuchung.“

Im Zimmer war es sehr warm und so begrüßte ich es still, als Maria erst den Reißverschluss meines Kleides und gleich darauf auch den dazugehörigen Body öffnete und ich beides, und damit auch die dicken Röcke, in einem Rutsch ausziehen konnte. Ohne das voluminöse Kleid fühlte ich mich seltsam klein und verletzlich und als Maria mich aufforderte, nun auch Schuhe und Strumpfhosen auszuziehen, zögerte ich.

„Komm schon, Kleines. Hier beißt dich niemand“, sagte Maria freundlich.

Na, ja, dachte ich, schließlich ist es nur eine Ärztin. Ich dachte an meinen Hausarzt und die letzte Untersuchung dort, als ich im Winter schwer erkältet war.

Doch die Ärztin meinte:

„Lass die Strumpfhosen ruhig an, die stören jetzt nicht.“

Auf ihr Geheiß hin setzte ich mich auf einen Stuhl. Der war natürlich auch aus Holz. Es war hier wie im Inneren einer Kuckucksuhr. Das hatte ich mal irgendwo gelesen. Zwar gab es keine Zahnräder und auch keine Vogelfiguren, aber alles, was nur denkbar war, bestand aus Holz; ohne, dass ein Fanatiker am Werk gewesen wäre.

Und natürlich waren die Bücher in den Regalen und der Tischkalender aus Papier und der Kugelschreiber auf dem Tisch aus Plastik. Einen Computer sah ich aber nicht.

Frau Dr. Schmitt war hinter den Schreibtisch getreten und kam nun mit einer Nierenschale zurück. In der Schale lagen einige Röhrchen und die Ärztin nahm mir nun Blut ab. Und es waren fünf oder sechs Röhrchen. Ich mochte gar nicht so genau hinschauen.

Schließlich zog die Ärztin die Nadel und nachdem ich ein paar Minuten einen Tupfer auf die Stelle gedrückt hatte, bekam ich ein kleines Pflaster.

Nun sollte ich die Strumpfhosen doch ausziehen und auch den Body musste Maria entfernen. Das Plastikhöschen über meiner Windel knisterte laut, als ich mich auf die Untersuchungsliege setzte.

Frau Dr. Schmitt untersuchte meine Hände und Arme, strich mir über Brust und Bauch und prüfte auch meine Beine und Füße. Dann zog sie einen kleinen Hammer hervor und ich kam mir ein bisschen vor wie in einem Fernsehsketch, als sie mir leicht auf die Knie schlug, um meine Reflexe zu prüfen.

Dann musste ich mich hinlegen und sie tastete meinen Bauch ab.

„Alles sehr schön“, murmelte sie zu sich.

Sie ging zu ihrem Schreibtisch und notierte sich etwas. Jetzt sollte Maria mir auch noch die Windel ausziehen. Sie machte mir auch den Popo sauber und dann musste ich mich vor der Liege hinstellen.

„Fertig“, sagte Maria.

Frau Dr. Schmitt sah von ihren Unterlagen auf, erblickte meinen kleinen Philipp und sagte lächelnd:

„Aha. Noch ein Möchtegern-Mädchen!“

Mein Gesicht wurde ganz heiß und beide Frauen lächelten noch mehr.

Beschämt stand ich da und nahm es hin, dass Frau Dr. Schmitt mein Geschlecht untersuchte. Sie tat das kühl und fachmännisch und ein bisschen kam es mir vor, als solle meine Eignung fürs Militär geprüft werden. Natürlich war ich noch viel zu jung, um zur Musterung zu gehen und Wehrdienstpflicht gab es in Deutschland ja auch nicht mehr.

Als die Frau Doktor sich schon abwenden wollte, spürte ich, dass ich pinkeln musste. Verzweifelt versuchte ich einzuhalten, aber schon plätscherte es auf meine Füße und den Boden.

Die Frau Doktor brachte sich mit ein, zwei schnellen Schritten in Sicherheit und Maria warf mir ein Mulltuch auf die Füße. Immer noch lief es aus meinem Penis.

Mein Gesicht wurde wieder heiß, noch heißer als zuvor und Tränen liefen mir übers Gesicht, als ich vor den beiden Frauen auf den Boden pinkelte und es nicht im mindesten verhindern konnte.

Ich rechnete mit Strafen und begann zu zittern.

Doch nichts dergleichen passierte.

Frau Dr. Schmitt zog sich hinter ihren Schreibtisch zurück und Maria wischte ruhig und behutsam meine Haut ab und die Pfütze auf.

Niemand erhob Einwände, als Maria mich anschließend wickelte und dabei eine dicke Einlage in meine dicke Windel legte. Das Plastikhöschen knisterte wieder laut und nun umschloss es meine frischen Windeln.

Maria wandte sich jetzt mir direkt zu:

„Schhh, meine Kleine, brauchst nicht weinen. So etwas passiert kleinen Kindern alle Tage.“

Vielleicht wollte sie mich wirklich damit trösten, aber ich hörte nur die Worte „kleine Kinder“ und weinte wieder.

„Schhh“, machte Maria wieder, „komm Leonie, alles wieder gut.“

Nun steckte sie mir auch noch einen Schnuller in den Mund!

Erneut liefen mir Tränen übers Gesicht. Ich war doch schon vierzehn Jahre alt!

Und jetzt lag ich hier, trug Windeln, weil ich sie inzwischen wirklich brauchte und nun wollte mich Maria auch noch mit einem Babyschnuller trösten. Hemmungslos schluchzte ich nun. Maria nahm mich in den Arm und drückte meinen Kopf an ihre Brust. Erst schreckte ich zurück, ich war doch kein kleines Kind mehr! Aber dann gab ich meinen Widerstand auf und weinte mir alles von der Seele.

Frau Dr. Schmitt hielt sich raus und ließ mir die Zeit, die ich brauchte, um mich wieder zu beruhigen.

Schließlich trocknete Maria mein Gesicht und meldete der Frau Doktor.

„Wir sind soweit.“

„Schön“, sagte Frau Dr. Schmitt wieder und bat uns nach nebenan.

Auch dort gab es eine Untersuchungsliege und Maria half mir hinauf.

„Jetzt wird‘s etwas kühl“, wurde ich vorgewarnt und die Ärztin sprühte mir aus einer Sprühflasche Wasser auf die Brust. Es waren nur ein, zwei Stöße und meine Haut war nun ein wenig feucht.

Jetzt setzte mir die Ärztin pilzförmige Saugnäpfe auf die Brust. Das rote Gummi war schon alt und etwas rissig. Und etwa auf halber Höhe gab es einen chromfarbenen Metallring. Ängstlich sah ich zu Maria hin.

Was sollte das denn werden?

Heftig nuckelte ich an meinem Schnuller, den ich immer noch im Mund hatte.

Nun wurden mir auch noch meine Hand- und Fußgelenke angefeuchtet und darum kamen Bänder aus dunkelbraunem Plastik. In den Bändern waren Metallplättchen, die meine Haut berührten.

„Du musst keine Angst haben, Kleines“, sagte die Ärztin.

„Wir möchten nur ein EKG machen. Das Gerät ist halt schon älter.“

Tatsächlich verband sie jetzt bunte Kabel mit den Hütchen auf meiner Brust und auch den Bändern an Hand- und Fußgelenken.

Maria lächelte mir aufmunternd zu und dann hörte ich ein leises Rattern und Surren. Dazu begann Papier zu rascheln.

Nach einer Minute war es wieder still und die Ärztin begann die Kabel abzunehmen. Auf meiner Brust blieben rote Abdrücke zurück, als auch die Saugnäpfe weggenommen wurden.

„Das geht schnell wieder weg“, meinte die Ärztin.

„Heute Abend ist das kaum noch zu sehen.“

Neugierig rieb ich mit der Hand darüber. Es juckte ein wenig.

Die Ärztin nickte Maria zu und wir beide gingen wieder nach nebenan.

„Jetzt kannst du Body und Strumpfhosen wieder anziehen“, sagte Maria und half mir mit dem Body, den sie dann erneut in meinem Nacken verschloss. Die Strumpfhosen durfte ich mir alleine anziehen und Maria sagte nichts, als ich mit den Füßen auch in die Ballerinas schlüpfte.

Danach ging es wieder ins zweite Zimmer, wo noch meine Gehirnströme gemessen wurden.

Danach war ich endlich fertig, bekam mein Kleid-mit-Body-und-Röcken wieder angezogen. Maria befestigte eine Schnullerkette am Ausschnitt und verband sie mit meinem Schnuller. Ich hatte schon fast vergessen, dass ich ihn im Mund hatte. Doch jetzt war es mir doch peinlich und ich spuckte ihn einfach aus. Nun baumelte er an der Schnullerkette. Maria nahm ihn schnell, wischte ein paar Flusen ab und steckte ihn mir wieder in den Mund.

„Wolltest die Kette einmal ausprobieren, was“, sagte sie lächelnd, wie zu einem kleinen Kind.

Beschämt behielt ich den Schnuller im Mund und wurde von Maria auf den Flur geschickt.

„Sei schön brav! Ich komme auch gleich!“ ermahnte sie mich ernst.

Jetzt stand ich vor der Tür auf dem Flur. Hinter mir schloss Maria die Tür und es war wieder ganz still. Ich ging ein paar Schritte. Hinsetzen wollte ich mich nicht. Den ganzen Tag schon hatte ich gesessen. Erst am Frühstückstisch, dann im Klassenzimmer und auch vorhin hatte ich ja entweder gelegen oder auf einem Stuhl gesessen.

Das Windelpaket, dass ich jetzt trug, brachte sich mir auch deutlich in Erinnerung, war aber lange nicht so heftig, wie gestern oder heute morgen. Langsam ging ich über den Flur. Die Windeln rieben an meinen Beinen. Bei jedem Schritt wurde ich darauf hingewiesen, dass ich wie ein Baby gewickelt war. Der Body drückte mir die Windeln an meine Haut und ich konnte sie nicht selbst ausziehen oder wechseln. Ich konnte den Body ja nicht öffnen. Ich war darin eingeschlossen.

Die langen Röcke umspielten meine Beine. Bei jedem Schritt berührten meine Beine die Röcke und sie schwangen um meine Waden herum.

Mitten auf dem Flur blieb ich stehen. Ich wartete, bis die Röcke ruhig herunter hingen, dann schwang ich meine Hüften und spürte, wie die sich bewegenden Röcke und die Stoffe meines Kleides meinen Körper berührten.

Mit den Händen strich ich über den weiten Rock des Kleides, der ja schon kurz unter meinen Armen begann und sich schnell ausdehnte. Ich betastete meine Haare, die geflochtenen Zöpfe und staunte.

Das war ich jetzt nach außen hin:

Die kleine Leonie in einem weiten Kleid.

Mit weißen Strumpfhosen.

Und Ballerinas an den Füßen.

Und Zöpfen im Haar.

Überwältigt dachte ich, das ist soweit weg von allem. Von allem, was ich bisher als normales Leben als Philipp betrachtet hatte!

Ich dachte auch daran, wie ich die Schuluniform getragen hatte und diese Kleidung jetzt, genau wie für Katja und Carlotta, meine Zukunft sein sollte. Und das über die nächsten Monate und vielleicht Jahre hinweg.

Etwas geistesabwesend ging ich den Flur entlang, betrachtete die kleinen Schilder neben den Türen und las neben den Raumnummern auch die Namen und Titel dazu, die mir alle gar nichts sagten.

Dann blieb ich wieder stehen, schwang noch einmal meine Hüften und ließ die Röcke schwingen. Das tat ich ein paar Mal hintereinander und spürte dabei, wie die Röcke meine Beine einhüllten und meine Waden umspielten.

Plötzlich erscholl eine Stimme:

„Na Kleine, spielst du auch schön?“

Erschrocken sah ich auf. Maria und die Ärztin waren mit dem Gespräch fertig. Beide standen nun zusammen auf dem Flur und schauten mir schmunzelnd zu.

Fühlte ich mich im ersten Moment ertappt, antwortete ich jetzt einfach nur:

„Ja.“

Die Ärztin zog die Augenbrauen hoch, als würde sie ein „Ja, Maria“ erwarten, aber diese lachte nur.

Ich hatte mich den Beiden zugewandt und wollte zu Maria hingehen, der Ausgang befand sich ohnehin in dieser Richtung, da zog Maria etwas aus der Tasche.

Ein heller Blitz erleuchtete den Flur und bevor ich begriff, dass Maria fotografierte, machte sie noch schnell ein paar weitere Bilder.

„Komm, lach doch mal“, sagte sie dann.

Doch ich wollte nicht.

„Warum fotografierst du mich?“ fragte ich. Und:

„Was machst du mit den Bildern?“

Maria unterbrach das Knipsen, dann erklärte sie:

„Das Schönste schicken wir deiner Mama. Die möchte schließlich auch wissen, wie herzallerliebst du jetzt aussiehst!“

Nein, ich würde jetzt nicht lachen!

Noch nicht einmal lächeln!

Dass Mama diese Bilder sehen würde fand ich nicht schlimm. Schließlich hatte sie mich hierher geschickt! Und sie war ja trotzdem immer noch meine Mama.

Aber was machte sie mit den Bildern?

Würde Henning das sehen?

Und würde sie die Bilder meinen Geschwistern zeigen?

Was würde Lukas, mein älterer Bruder sich dabei denken?

Und Barbara? Was würde meine Schwester denken, wenn sie wüsste, dass ich hier in Röckchen herumlief?

Mit weißen Strumpfhosen! Und Zöpfen im Haar!

Auch sie war in früheren Tagen manchmal so herumgelaufen. Meistens, wenn wir meine Großeltern besuchten.

Sie hatte das gehasst, wenn sie nicht so herumspringen durfte, wie auf dem Bauernhof. Und wenn Oma oder Opa sie ermahnten, sich beim Spielen nicht schmutzig zu machen.

Meistens waren die Spuren des Spielens als erstes auf den weißen Strümpfen zu sehen. Oder an Flecken auf der weißen Bluse. Vom Naschen oder Safttrinken. Darüber waren Oma und Opa nie erfreut.

Maria drängte mich nicht. Sie spürte wohl, dass es jetzt der falsche Zeitpunkt war, für ein Foto mit einer lachenden Leonie.

Sie verabschiedete sich von der Ärztin, nahm mich freundlich an die Hand und verließ mit mir den Flur.

Eine Geschichte von: Joe Miller
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1 Antwort zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 14”

  1. Wieder einmal eine wunderschöne Fortsetzung. Das die richtige Mutter Fotos von Leonie bekommt, finde ich überhaupt nicht angebracht. Schließlich soll sich doch Leonie an Maria sich gewöhnen. Da Leonie ein kleines Kind ist und eine Bezugsperson braucht. Bin mal gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Vielleicht träumt Philipp alles?

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