Internat oder Irrenhaus – Teil 15

4.6
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Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Während wir so durch die Flure gingen und ich mich in meinen Windeln und in dem Kleid bewegte und wieder die Stoffe spürte, stellte ich fest, dass es nach wie vor sehr angenehm war.

Die Vorstellung gleich wieder meine Schuluniform tragen zu müssen, begeisterte mich nicht. Das lag weniger an Bluse und Trägerrock. Aber ich ahnte, dass Maria mich wieder in ein dickes Windelpaket stecken würde. Und dazu hatte ich keine Lust.

Vielleicht würde Maria darauf verzichten, mich neu zu wickeln, wenn ich sie bat, das Kleid auch den Nachmittag über anbehalten zu dürfen.

„Maria“, sagte ich zaghaft.

„Ja, Leonie“, kam es zurück.

„Kann ich… darf ich dieses Kleid noch anbehalten? Ich meine, wenn wir gleich zurück in unserem Flügel sind. Und vielleicht den Nachmittag über?“

Maria hielt an und sah mir ins Gesicht. Nach ein paar Sekunden sagte sie nachdenklich.

„Nun, warum nicht. Wenn es dir so sehr gefällt!“

Wieder sah sie mich forschend an.

„Aber ich fürchte, dieses Kleid wird viel zu warm sein. Wir können ja nicht einfach die Heizung herunter drehen. Da würden deine Kameradinnen ja frieren.“

Dann setzte sie hinzu:

„Und wenn wir gleich zurück sind, wirst du ohnehin neu gewickelt. Und dann bekommst du wieder eine schöne dicke Windel.“

Sie lachte mich an, als wäre das etwas sehr begehrenswertes.

Maria wollte nun weitergehen, aber ich war noch nicht soweit:

„Musst du mich denn so dick wickeln? Und ich war doch ganz brav! Den ganzen Tag über!“

Maria hielt mich jetzt an beiden Händen. Wir standen uns gegenüber:

„Ja, das warst du. Ganz brav. Aber es ist nun einmal so. Jedes Mädchen, dass neu zu uns kommt, wird zunächst dick gewickelt. Damit es nicht vergisst, wo es hier ist. Und das hier andere Regeln gelten. Nicht wie zuhause…“

Maria ging nun weiter und ich ließ mich enttäuscht ein paar Meter mitziehen.

Dann fiel mir etwas ein:

„Jedes Mädchen wird dick gewickelt“, stellte ich noch einmal fest.

„Jedes Mädchen, dass hier neu dazukommt“, bestätigte Maria und fuhr fort, „und auch, wenn es sich daneben benommen hat.“

Und sie setzte noch hinzu:

„Natürlich gibt es auch noch andere Strafen…“

Ich nahm all meinen Mut zusammen und sagte:

„Ich bin aber kein Mädchen!“

Maria hielt wieder an und sah mir ins Gesicht. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, dann ging sie weiter und zog mich sanft mit sich.

Bisher waren wir genau den Weg zurückgegangen, den wir gekommen waren. Die Gänge im Schloß erschienen mir immer noch wie ein Labyrinth, doch ich erkannte doch vieles wieder.

Jetzt aber bog Maria in einen anderen Gang ab und nach wenigen Metern öffnete sie eine Tür. Überrumpelt ließ ich mich in den Raum dahinter drängen und dann schlug die Tür zu.

Überrascht und verwirrt stand ich in dem Raum.

Es war stockdunkel.

Und totenstill.

Was sollte das jetzt?

War es so schlimm, darauf zu verweisen, dass ich trotz der Kleider immer noch ein Junge war?

Was sollte ich hier?

Und wie lange sollte ich hier bleiben?

Was würde passieren, wenn ich mich bewegte?

Ein paar Schritte nach vorn oder auch zurück liefe.

Ich hatte nicht gehört, dass die Tür abgeschlossen wurde. Würde ich sie öffnen können?

Wenn ich weiterging, würde ich dann in eine Grube fallen?

Würde mich eine riesige Steinkugel zermalmen wollen?

Oder fand ich am Ende eine frühere Mitschülerin?

Warum hatte ich mir nur alle Indiana Jones Filme ansehen müssen?

So etwa dreihundert Mal!

Das hier war zwar kein Tempel in einem fernen exotischen Land. Aber alte Schlösser verfügten ja auch über geheime Gänge aus dem Mittelalter, in denen kein Mitarbeiter jemals aufräumte.

Nach einigen langen Sekunden hörte ich ein leises Lachen.

Plötzlich flammte helles Licht auf und geblendet schloss ich die Augen. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sich meine Augen an das helle Licht gewöhnten und staunend sah ich mich um.

Jede Wand war mit großen Spiegelplatten ausgestattet. Sie erstreckten sich durchgehend vom Boden bis zur hohen Decke und die wenigen Fugen waren kaum zu sehen.

Der Raum selbst war gar nicht so groß, für ein Schloß.

Aber jede Wand spiegelte sich in der gegenüberliegenden Wand und erschuf so eine Illusion von viel Platz und Weite.

Die hellen Lampen an der Decke verströmten eine regelrechte Lichtdusche und es war so hell, als schiene die Sonne an einem Sommertag direkt in den Raum.

Überwältigt von diesem märchenhaften Ort betrachtete ich mich in den Spiegeln, die auch ganz ohne Kameras und Videotechnik Bilder lieferten, in denen ich mich sogar von hinten sehen konnte.

Maria stand in einer Ecke und sah mir schmunzelnd zu. Nach einer Weile kam sie zu mir, öffnete die Reißverschlüsse meines Kleides.

Nachdem ich die Ärmel abgestreift hatte, fiel das Kleid zu Boden. Maria hielt mich an der Hand, damit ich aus dem Stoffberg heraussteigen konnte.

Auch die Schuhe musste ich jetzt ausziehen.

Jetzt stand ich nur in weißen Strumpfhosen vor den Spiegeln und auch der helle Stoff des Fixbodys, der mir die Windeln an den Körper drückte, erweckte den Eindruck, als würde ich gleich meine erste Ballettstunde erleben.

Auch Maria hatte ihr Kleid und die Schuhe ausgezogen. Zu ihrer Strumpfhose trug sie mehr als BH und Slip, aber Windeln konnte ich nicht erkennen.

Offenbar trug sie keine. Wie gemein!

Anmutig machte sie ein paar Tanzschritte, drehte sich einmal um sich selbst und versank dann vor mir in einem vollendeten Spagat.

Die Arme nach oben gestreckt sah sie mich lachend an und fragte:

„Na, Leonie, kannst du das auch?“

Staunend und auch ein wenig erschrocken sah ich sie an und mir wurde klar, dass das auch für mich auf dem Stundenplan stehen würde!

Ballettunterricht bekamen höhere Töchter ja von jeher. Und das nicht etwa, weil die Eltern von einer Karriere der Tochter als Balletttänzerin träumten. Gott behüte!

Sie sollte lernen, sich grazil und anmutig zu bewegen, wie es sich für ein zartes Geschöpf gehörte. Auch und gerade auf den Bällen und Tanzfesten der oberen Gesellschaft.

Jedenfalls nach den Vorstellungen aus dem 19. Jahrhundert.

Maria rappelte sich wieder auf und es sah nicht ganz so elegant oder anmutig aus, da es hier keine anderen Tänzer gab, die ihr wieder auf die Beine halfen.

Sie stellte sich neben mich und sah mich übermütig im Spiegel an. Dann wies sie mit ihrer Hand zuerst sich selbst zwischen die Beine und danach mir.

„Siehst du hier irgendeinen Unterschied?“

„Äh“, stotterte ich, „ich äh…nein.“

„Oder doch“, fuhr ich fort, nachdem ich mich ein wenig gesammelt hatte.

„Ich hab eine Windel an.“ – „Und du nicht.“

Maria lachte über meine gestammelten Antworten.

„Ja, schon“, sagte sie, „aber das meinte ich nicht.“

Sie machte eine Pause, dann fuhr sie fort:

„Du hast einen Penis zwischen den Beinen. Und wir Mädchen eben nicht“, stellte sie nüchtern fest.

“Das heißt: Du bist ein Junge! Und ich ein Mädchen!“

Wieder schwieg sie einen Moment bevor sie weitersprach:

„Frauen haben sich gerade in der westlichen Welt soviel erkämpft, können Zimmermann, Schmied, Kaufmann und Buchhalter oder Seemann oder Kapitän werden.

Oder sogar Politiker und Regierungschef. Ganz selbstverständlich tragen Frauen heutzutage Hosen, gerade bei der Arbeit. Sogar bei Staatsempfängen trägt eine Kanzlerin Hosenanzüge.

Manche mag das noch bestaunen, aber niemand regt sich darüber auf.

Und die Männer? Die kriegen schon Beklemmungen, wenn der kleine Sohn in weißen oder rosa Strumpfhosen herumrennt.

„Oh Gott, oh Gott, er wird noch schwul werden, wenn er so etwas trägt.“

Wenn es warm ist, tragen auch die hartgesottensten Frauen gern mal ein luftiges Kleidchen. Hast du mal einen Mann im Rock gesehen?

Und jetzt komm mir nicht mit den britischen Thronfolgern. Und selbst die behaupten ja, es sei ein Kilt, kein Rock. Als ob der Name einen Unterschied machen würde!

Und wenn ein Mann sich wirklich mal traut, dann wird er gleich angemacht:

„Ey, du schwule Sau, dass du dich so auf die Straße traust!“

Dabei ist das ja schon ein Widerspruch in sich.“

Sie zwinkerte mir zu:

„Schwule Sauen gibt‘s doch gar nicht. Die sind vielleicht lesbisch. Aber doch niemals schwul!“

Wieder zwinkerte sie mir zu.

„Wir Frauen sind auch nicht perfekt. Aber ihr Männer müsst noch viel lernen!“

Das ärgerte mich jetzt schon, dass Maria uns Männer so über einen Kamm scherte.

Henning hatte ich immer als sehr rücksichtsvoll erlebt und auch Papa war nicht schlecht zu Frauen gewesen. Er hatte sich aber auch immer sehr in seine Kunst vertieft.

Doch auf dem Bauernhof gab es auch noch andere Männer und neben den Softies war der eine oder andere auch ein richtiger Macho.

Aber Maria schien sich in Rage geredet zu haben und da hielt ich mich mit Kritik doch lieber zurück.

Maria hatte ihren Vortrag offensichtlich beendet und war nun dabei ihr Kleid wieder anzuziehen.

Irgendwie erschien mir ihre Rede unvollständig.

Offenbar hatte sie etwas vergessen, denn das hätte sie mir ja auch auf dem Flur sagen können. Oder in unserem Flügel.

Doch ich sagte nichts und sah mich stattdessen noch einmal in den Spiegeln an. Maria hielt mein Kleid in den Händen, blieb aber zunächst in der Ecke, wo sie unsere Sachen abgelegt hatte und sah mir schmunzelnd zu.

Ich drehte mich vor den Spiegeln hin und her und staunte, wie ähnlich ich Lara in ihrem Ballettkostüm sah.

Die dicke Windel mit zusätzlicher Saugeinlage war unter den Strumpfhosen deutlich zu erkennen, doch ich fand, dass das die Ähnlichkeit mit einem kleinen Mädchen nur noch steigerte.

Und auch ich beherrschte ja im Moment noch keine einzige Ballettübung oder Tanzfigur.

Schließlich musste auch ich mich wieder anziehen lassen und mit den Schuhen an den Füßen traten wir wieder auf den Flur.

Ich warf noch einmal einen Blick in das Zimmer, dass jetzt ohne uns noch geheimnisvoller und magischer zu sein schien.

Und als Maria an mir vorbei griff und das Licht ausknipste, schien auch die Magie mit zu verlöschen.

Nachdenklich ging ich neben Maria zurück in unseren Flügel.

Sie hielt mich an der Hand und manchmal sah ich den Schnuller, der an der Schnullerkette an meinem Kleid baumelte.

In meinem Zimmer musste ich mich ausziehen und nur im Fixbody ging es ins Bad. Dort wurde ich neu gewickelt und überrascht musste ich mir sagen lassen, dass ein Wechsel überfällig gewesen sei.

Maria ließ die Windel, die sie mir im Sprechzimmer umgemacht hatte, samt Einlage auf den Boden fallen und es klatschte laut, als die schwere, also entsprechend volle, Windel auf dem Boden auftraf.

Und ich hatte gar nichts mehr bemerkt!

Ich bekam eine neue Tageswindel, diesmal mehrere Einlagen und darüber wieder eine dicke All-in-One.

Und zum Abschluss folgte wieder eine laut knisternde Plastikhose. Der Fixbody dämpfte das Knistern nur unwesentlich und wurde wie immer in meinem Nacken verschlossen.

An Marias Seite watschelte ich zurück in mein Zimmer und sollte nun die Strumpfhosen wieder anziehen. Das ging nun nicht mehr so einfach mit dickem Bauch und dicker Windel. Doch schließlich hatte ich es geschafft und musste jetzt in den nächsten Body steigen.

Der war auch nicht im Schritt geknöpft, hatte dafür aber viele Rüschen am Hosenteil, wo der Beinausschnitt praktisch nicht mehr vorhanden war. Auch er wurde in meinem Nacken verschlossen, aber scheinbar nicht verriegelt.

„So Leonie, jetzt kommt eine Überraschung. Streck mal deine Arme nach vorne. Und jetzt schön die Augen zumachen.“

Es musste komisch aussehen, wie ich da O-beinig und mit angewinkelten Knien im Zimmer stand und versuchte mit ausgestreckten Armen und mit geschlossenen Augen das Gleichgewicht zu halten.

Jetzt zog mir Maria etwas von vorn über meine Arme.

Erschrocken linste ich auf meine Arme und wurde sogleich ermahnt:

„Nicht mogeln, Leonie. Schön die Augen zulassen.“

Etwas beruhigt machte ich die Augen wieder fest zu. Bänder und Schnallen schien es an dem Kleidungsstück nicht zu geben.

Trotzdem war ich erleichtert, als meine Hände die Ärmel wieder verließen und auch nicht in Fäustlingen landeten.

Ich spürte, wie Maria mir das Teil über die Schultern zog, um es anschließend auf meinem Rücken zu schließen.

Endlich durfte ich die Augen wieder öffnen. Maria hatte mich gedreht, damit ich jetzt direkt in den Spiegel sehen konnte.

„Na, Leonie, ist das nicht richtig schön?“ sagte Maria.

Nun ja, schön war es schon, das rote Kinderkleid, das ich jetzt trug. Es war ein kräftiges Rot. Und die Taille befand sich wieder hoch auf meiner Brust.

Aber es war sehr kurz!

Unten schauten die Rüschen des Bodys hervor.

Es war ein richtiges Babykleidchen für Kinder, die noch mehr krabbelten, als das sie liefen.

Selbst Lara hätte sich geweigert, solch ein Babykleidchen zu tragen. Dafür fühlte sie sich schon zu groß.

Und auch das bunte Einhorn auf der Brust hätte sie nicht umstimmen können.

Doch ich hatte keine Wahl. Maria hatte es ausgesucht und ich würde es erst einmal anbehalten müssen.

Und statt Ballerinas bekam ich auch noch weiße Stoppersocken angezogen.

Als wir losgingen baumelte der Schnuller an meiner Brust. Maria hatte die Schnullerkette nun an meinem neuen Kleidchen befestigt.

So ging es jetzt zur Küche und ich fragte mich, was ich denn gleich serviert bekommen würde.

War es am Ende ein Milchbrei?

Und müsste ich mich dann füttern lassen?

Oder bestand das Mittagessen für mich aus einer großen Flasche warmer Milch?

Eine Geschichte von: Joe Miller
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2 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 15”

  1. Hallo Yan,

    vielen Dank für Deinen Kommmentar.

    Ich freue mich immer über einen Kommentar zu meinen Geschichten, denn ich möchte ja doch wissen, ob das, was ich mir im stillen Kämmerchen zusammen schreibe, auch anderen Menschen gefallen könnte.

  2. Hallo und Guten Tag
    Einmal mehr eine super gute Vortsetzung von Deiner Geschichte. Wie bis jetzt immer liest sich die Geschichte super Gut. Ich freue mich sehr auf eine weitere Vortsetzung von Dir.
    Besten Dank für Deine Bemühungen und Dein Schreiben. Ich Wünsche einen schönen Tag.
    Beste Grüsse aus der Schweiz sendet der Yan

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