Der seltsame Fund – Teil 1

4.8
(6)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

“Jonas! Mittagessen ist gleich fertig!”, riss mich die Stimme meiner Mutter von meinem Lego-Baukasten und meiner fast fertiggebauten Konstruktion hoch. Ein riesiger, motorisierter Bulldozer aus Lego, der immer größer wurde, während sich die Packung mit den Teilen zunehmend leerte. Ich bin Jonas und ein begeisterter Lego-Technik Fan. Gerade erst zu Ostern hatte ich von meinen Eltern ein paar Pakete mit Ersatzteilen bekommen, die jetzt alle im Keller verstaut waren und darauf warteten, in anderen Konstruktionen verbaut zu werden. Während sich meine Zimmerregale (oder bei mir eher der Boden, ich bin nämlich ziemlich unordentlich) sich mehr und mehr mit Lego-Konstruktionen füllten, waren meine schulischen Leistungen leider nicht besonders gut (das muss ich leider zugeben …). Bei einem Notendurchschnitt von 3,1 machte ich mir große Sorgen, das Abitur zu bestehen. Ich konnte mir den ganzen Kram, den die Lehrer den ganzen quatschten, einfach nicht merken. In Sport war ich besonders schlecht. Im letzten Halbjahreszeugnis stand dort im Ernst die Note 5+. Habt ihr je einen Sechstklässler gekannt, der so eine Sportnote hat? Mit einem Ball in der Hand konnte ich nicht viel anfangen und ein Barren war für mich absolut langweilig – zumindest als Sportgerät. Ich baute ihn viel lieber selbst aus Lego nach.

Als 12-jähriger Junge mit einer sehr zickigen 15-jährigen Schwester (meinen Eltern nach ist sie gerade in “so einer Phase”) und einer anderen 8-jährigen Schwester hatte ich es auch zu Hause nicht sonderlich leicht, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Meine Eltern hatten meine 8-jährige Schwester offenbar als Lieblingskind auserkoren (wenn ich mir das heute überlege, dann ist das vielleicht schon etwas übertrieben) und meine Schwester rieb mir das bei jeder Gelegenheit unter die Nase. Sie brachte ja auch total gute Noten aus der Grundschule nach Hause, wo sie die 2. Klasse besuchte. Meine Eltern versuchten schon seit der 5. Klasse erfolglos mich zu besseren Noten zu motivieren. Dieser ganze Kram ging einfach nicht in meinen Kopf rein … Kennzeichen des Lebens … bla bla bla … Nominalisierung … bla bla bla … bla bla bla. Ich lernte daraus nur eins: Schule war schrecklich. Ich hasste sie. Aber zuhause war das ganze auch nicht viel besser. Wenn mal kein Nachhilfelehrer im Haus war, dann wollte meine kleine Schwester Puppen spielen und meine große Schwester nervte mit irgend etwas anderem herum. Dann verzog ich mich meistens in mein Zimmer und baute an Lego weiter, vor allem an Tagen wie heute, wo es die ganze Zeit nur regnete. Ich war ein wahrer Baumeister geworden.

Daher ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich mir manchmal wirklich etwas mehr Geborgenheit wünschte. Ich hatte zwar Freunde, fand aber kaum noch Zeit, etwas mit denen zu unternehmen, weil ich andauernd irgendetwas für die Schule machen musste. Das war wirklich der letzte Mist. Schule und lernen war genau so zum Schreien wie dieses blöde Lego-Teilchen, welches mich echt zur Weißglut trieb. Ich suchte jetzt schon nach diesem blöden Teil für die Schaufel des Bulldozers, fand es aber einfach nicht. Da riss mich mein Handy aus meinen Gedanken. Eine neue Nachricht in meiner WhatsApp-Klassengruppe. Doch als ich sah, wer der Absender war, schaltet ich mein Smartphone sofort wieder aus: Kevin, unser Schultyrann. Ein Vollidiot und eine grässliche Nervensäge. Er liebte es andere nach Herzenslust zu Ärgern. Einmal hatte ein Klassenkamerad zu ihm gesagt, seine Mutter könne nicht kochen, woraufhin Erik ihn windelweich geprügelt hatte. Ein gefährlicher Choleriker, dem man besser aus dem Weg ging. Was der gerade wieder tippte, interessierte mich echt nicht.

Aber wo war jetzt dieses Lego-Bauteil! Ich fand es einfach nicht. Kein Wunder, bei so viel Lego wie ich baute gehen halt irgendwann die Teile aus. Da muss ich jetzt wohl in den Keller und die Nachfüllpackung holen, dachte ich schweren Herzens und stapfte die Stufen hinab. Ich musste lange laufen bis ich im Keller ankam, denn mein Zimmer war im Obergeschoss unseres zweistöckigen Einfamilienhaus.Ich bahnte mir einen Weg durch alte Möbel, Stühle, Fernseher, Pakete und anderen Krempel. Meine Eltern konnten genauso schlecht Ordnung halten wie ich.

Da fand ich die Packung mit den Lego-Teilen und wollte gerade danach greifen und die Hand ausstrecken, als ich plötzlich gegen einen Stapel von wage aufeinandergestapelten Paketen stieß. Es macht WUSCH und und der riesige Stapel rauschte auf mich zu. Ein weißes Paket traf meinen Fuß mit Karacho. Ich schrie laut auf und wollte das Paket aufheben, als plötzlich der Boden des Pakets durchbrach und meinen anderen Fuß traf. Ich torkelte nach hinten und knallte gegen einen Tisch, der wiederum die Packung mit den Lego Teilen traf. Die Packung fiel um und alle Teile ergossen sich auf den Boden. Meine schönen Lego-Teile!

Alles am Körper tat mir weh. Ich blickte mich um und stellte fest, dass ich haarscharf neben eine Waschmaschine gefallen war. Ich atmete erleichtert auf. Wäre ich auf die Waschmaschine gefallen, hätte ich das sicher nicht überlebt. Ich versuchte eine Weile lang die auf dem ganzen Boden verstreuten Lego-Teile aufzusammeln, stellte aber bald fest, dass dies keinen Sinn macht. Stattdessen widmete ich jetzt meine Aufmerksamkeit einem anderen Objekt, dass wohl ebenfalls von irgendeinem Schrank heruntergefallen sein musste. Es sah aus wie eine weiße Tüte und war mit Babymotiven bedruckt. Aber eine Tüte konnte es eigentlich nicht sein, denn dafür war das Objekt viel zu dick. Ich bemerkte, dass man das Ding einfach aufklappen konnte und dass es so vier Bündchen mit unverschlossenen Klebestreifen dran hatte. Außerdem hatte es von innen so ein total weiches Vließ, so als ob das Objekt zum Tragen gedacht wäre. War das etwa eine … Da entdeckte ich eine Packung direkt nebendran, es war die, die mir auf die Füße gefallen ist. Oben drauf stand “Moltex Ökowindeln Größe 6”. Ich öffnete das Paket. Es war voll mit weiteren weiße Windeln. Ich stöhnte auf. Meine kleine Schwester war bis zu ihrem 5. Lebensjahr nachts noch nicht trocken gewesen und hatte selbstverständlich wie immer die besten der besten Windeln bekommen. Ökowindeln. Während meine Eltern immer kritisch drauf waren, wenn sie mir Lego kauften, sparten sie bei meiner Schwester bei nichts. Natürlich. Windeln waren mir immer wie der größte Alptraum vorgekommen, wenn sie voll geschissen und stinkend draußen in der Mülltonne lagen und ich war froh gewesen, als meine Schwester nachts keine Windeln mehr brauchte und meine Eltern die Packung in den Keller verfrachteten. Doch jetzt kamen mir die Windel eigentlich gar nicht so schlimm vor, mit ihrem weichen kuschligen Fließ. Ich überlegte, Größe 6 sollte mir eigentlich auch noch passen. Wie es wohl wäre, selbst so eine zu tragen?

Ich zog also meine Hose aus und versuchte, mir die Windeln anzuziehen. Das war gar nicht so einfach, weil die Windel mir vielleicht doch ein paar Größen zu klein gemacht war. Meine Schwester war ja erst 5 Jahre alt gewesen, als sie diese Windeln trug und ich war jetzt schon 12! Aber schließlich, nach einem langem “Kampf” (ich musste das Plastik ein bisschen in die Länge ziehen), verschloss ich endlich die Klebstreifen. Ein Wohlgefühl durchströmte mich. Die Windel war so weich und bequem, wenn auch etwas kalt. Kein Wunder, wenn man sie auch so lange in einem Kellerloch verrotten lässt, dachte ich wütend. So etwas wie eine Windel verdiente so einen Umgang nicht. So etwas wie eine Windel verdiente es, getragen zu werden. Und genau das brachte mich auf eine Idee: Wie wäre es denn, für immer diese herrlich-weiche Unterwäsche tragen zu dürfen. Oder wie wäre es, mal in eine Windel zu pinkeln? Dafür sind die ja schließlich gemacht! Ich versuchte also, meine Blase in die Windel zu entleeren. Das war viel schwerer als ursprünglich gedacht. Es wollte einfach nicht fließen. Wie ich doch aufs Toilettengehen fixiert bin!, dachte ich erstaunt. Doch plötzlich begann ein Schub Pipi sich den Weg in die Windel zu bahnen. Instinktiv hielt ich den Rest ein, doch dann öffnete ich meinen Schließmuskel und ließ dem Pipi freien Lauf. Was für ein Gefühl! Das davor kalte Fließ in der Windel war jetzt nicht mehr eiskalt, sondern herrlich warm. Gewärmt durch mein Urin. Ich schaute verzückt drein. Herrlich! Da hörte ich meine Mutter im Obergeschoss mit den Töpfen klappern. Verdammt, das Mittagessen war ja gleich fertig! Schnell zog ich mir meine Windel wieder aus, schnappte mir eine frische und rannte mit ihr zurück in mein Zimmer, ehe jemand etwas merkte.

Anmerkung vom Autor: Alle Rechte vorbehalten. Diese Geschichte ist rein fiktiv.

Eine Geschichte von: Jimket
Diese Geschichte darf nicht kopiert werden!

Wie fandest du diese Geschichte?

4.8 von 5 Sterne. 6 Nutzer hat/haben abgestimmt!

Bisher gibt es keine Bewertungen....

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.