Internat oder Irrenhaus – Teil 3

4.4
(17)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

Doch ich kam gar nicht erst aus dem Zimmer heraus. Obwohl ich mich richtiggehend an die Türklinke hängte, öffnete sich die Tür nicht. Diesmal verrauchte meine Wut ziemlich schnell. Ich hatte mich schon beim Kampf mit der Tür verausgabt und nun knurrte mir auch noch der Magen. Erschöpft drehte ich mich um.

Maria stand am Bett und hatte meine Sporttasche geöffnet. Ohne mich anzusehen fragte sie nüchtern:

„Weglaufen willst du also! Was glaubst du, wie weit du kommst? Selbst, wenn du schnell einen Ausgang findest, draußen ist es schon dunkel. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es hier sehr kalt. Auch im Hochsommer kann es am Morgen null Grad haben. Und ohne die richtige Kleidung kann man selbst bei fünfzehn Grad plus an Unterkühlung sterben.“ Sie machte eine Pause, dann sprach sie weiter:

„Deine Mama hat dir ein Geschenk mitgegeben. Willst du es dir nicht wenigstens vorher ansehen?“ Sie zog einen großen Stoffbeutel hervor und drückte ihn mir in die Hand. Tatsächlich war oben eine rote Schleife angeheftet. Maria sah zu, wie ich den Beutel öffnete und schließlich einen großen Plüschbären hervorzog. Mit dem Bären kam ein kleiner Umschlag zum Vorschein. Ich ließ es zu, dass Maria ihn an sich nahm und öffnete.

Sie entfaltete das Papier und überflog den Text. Lächelnd las sie anschließend laut vor:

„Lieber Philipp, deine Mama hat uns erzählt, dass Du keine Stofftiere mehr hast. Jetzt wirst Du vierzehn und bist mitten in der Pubertät. Da erlebt man auch immer wieder Enttäuschungen und dann braucht man jemanden, an dem man sich nachts festhalten kann. Jemanden, der einen nicht verurteilt oder widerspricht. Deshalb schenken wir Dir diesen Bären. Für Teddys bist Du definitiv schon zu groß und ein echter Hund… deine Mama würde uns mitsamt dem Hund aus der Stadt jagen. Du kennst sie ja.

Also, wir wünschen Dir alles liebe zum vierzehnten Geburtstag. Deine Großeltern“

Überrascht schluckte ich und blinzelte schnell eine Träne weg. Stofftiere im Zimmer eines Jungen in meinem Alter waren einfach uncool und nachdem Yannick mal eine ätzende Bemerkung fallen ließ, hatte ich schweren Herzens fast alle meine Stoff- und Plüschtiere in einen Plastiksack gepackt und in den Keller gestellt.

Nur meinen Liebling hatte ich behalten und im  Kleiderschrank versteckt. Seit fast einem halben Jahr lag er dort hinter den Klamotten.

Verlegen betrachtete ich den großen Bären, fühlte sein weiches Fell an den Händen, mit denen ich ihn festhielt. Seine Schnauze war fast an meinem Gesicht und er roch nach Waschmittel. Oma hatte ihn schon einmal gewaschen.

Und mein altes Kuscheltier lag zuhause im Schrank!

Maria sah ganz verzückt auf mein neues Plüschtier:

„Die anderen Mädchen werden dich glühend darum beneiden!“ Mit einer Hand streichelte sie ihm durch das Fell.

„Mal sehen, was deine Mama dir noch eingepackt hat.“ Erneut griff Maria in meine Sporttasche und zog einen weiteren Stoffbeutel hervor. Der war allerdings deutlich kleiner und er war auch nicht mit einer Schleife geschmückt.

Unentschlossen hielt ich weiter meinen neuen Bären und machte keine Anstalten, den zweiten Stoffbeutel zu ergreifen. Also löste Maria den Knoten, den die Henkel des Beutels bildeten.

Wieder kam ein Plüschtier zum Vorschein. Doch es war nicht neu, sondern sah schon ziemlich abgeliebt aus.

Überrascht warf ich den neuen Bären aufs Bett und riss Maria das zweite Tier förmlich aus den Händen.

„He“, rief sie, „Vorsicht! Sonst geht es noch kaputt!“ Ja, da musste ich ihr zustimmen. Hier war Vorsicht oder besser Umsicht angebracht!

Mein alter Löwe lag doch nicht mehr daheim in meinem Kleiderschrank!

Er war schon alt. Mit neun Jahren hatte ich ihn ebenfalls zum Geburtstag geschenkt bekommen. Die Haare seiner dunklen Mähne waren schon lange ausgefallen und er sah eher nach Löwin aus. Auch die Augen fehlten schon lange, nur die dunklen Fellkreise, die die Augen ursprünglich eingerahmt hatten, waren noch da. Früher hatte Mama mich einmal gefragt, ob sie ihm nicht neue Augen annähen sollte. Aber ich hatte abgelehnt. Wenn er so neben mir oder auch auf mir lag, sah es so aus, als würde er friedlich bei mir schlafen. Dabei strahlte er dann soviel Ruhe aus.

Endlich mal etwas Erfreuliches zu meinem Geburtstag.

Auch Leo duftete nach Waschmittel und Mama hatte vorher ein paar Löcher zugenäht.

Etwas beschämt sah ich von meinem alten Kuscheltier auf und blickte in Marias Gesicht, die genau zugesehen hatte, wie ich auf das Stofftier reagierte.

Nach einer Minute, in der sie den neuen Bären ordentlich auf mein Bett legte, wurde ihr Blick dann ernst und sie sagte:

„Nun Philipp, jetzt musst du deinen Kuscheltieren aber etwas Ruhe gönnen. Es ist Zeit, dass du dich endlich umziehst.“ Erschrocken blickte ich wieder auf.

„Muss ich denn wirklich Mädchensachen anziehen?“ „Ja, Philipp! Schließlich ist es die Schuluniform. Es wäre doch keine Uniform, wenn sie nur von der Hälfte der Schüler getragen würde.“ Aber die Bluse, der Rock, das waren nicht wirklich die Dinge, die mir jetzt Sorgen bereiteten.

„Aber ich muss doch keine Windeln tragen. Ich brauch doch keine! Es wird doch noch andere Unterwäsche geben, die ich unter der Uniform tragen kann!“ Doch Maria blieb unerbittlich. Freundlich aber bestimmt sagte sie:

„Der Body gehört nun mal dazu!“

Sanft nahm sie mir den Löwen aus den Händen und drapierte ihn sorgfältig auf dem Kopfkissen. Dann zog sie mir den Pullover aus. Danach half sie mir aus den restlichen Sachen. Schließlich trug ich nur noch den Slip, den Mama mir heute morgen frisch gegeben hatte.

Maria warf einen nachdenklichen Blick darauf, führte mich aber wortlos in ein Badezimmer.

Hier gab es die gleiche Ausstattung wie auf der Autobahn, doch es gab auch noch eine Badewanne und es wirkte auch alles viel wohnlicher, eben wie das große Badezimmer einer großen Familie.

„Also Philipp, wenn du möchtest darfst du noch einmal auf die Toilette“, sagte Maria und dankbar nahm ich ihr Angebot an.

Mamas Tee machte sich schon länger bemerkbar und auch an anderer Stelle drückte es schon. So pinkelte ich nicht nur im Sitzen in die Kloschüssel, sondern setzte auch meinen letzten Stinker hinein.

Danach wies Maria auf die bodengleiche Dusche und so duschte ich zum zweiten Mal an diesem Tag. Ich nahm es hin, dass ich den Vorhang nicht schließen durfte und spielte mit dem Gedanken, Maria nasszuspritzen. Doch ich saß hier fest! Es war sicher nicht hilfreich, Maria zu verärgern.

Sanft dirigierte sie mich nun auf die Liege.

„Na sowas, du hast ja schon ein paar Schamhaare! Die brauchen wir hier nicht!“ Sie zog sich einen Plastikhandschuh über die Hand und strich mir Salbe auf die Haut, die sie aus einer Tube nahm.

„Das brennt jetzt ein bisschen, aber das wischen wir gleich wieder ab“, sagte sie mit beruhigender Stimme.

Tatsächlich brannte es ein bisschen auf meiner Haut, doch ich fand es nur ein wenig unangenehm. Nach etwa fünf Minuten nahm sie ein feuchtes Papiertuch und wischte mir die Salbe wieder ab. Anschließend reinigte sie die Haut noch einmal gründlich und das Brennen verschwand vollständig.

„Das neue Windelpaket wird jetzt deutlich breiter sein und du wirst damit nicht mehr so problemlos laufen können“, sagte Maria, als sie mir jetzt tatsächlich eine Windel unter den Po schob. Dazu musste ich meinen Popo etwas anheben und dann lag ich auf einer dicken Windel.

„Hebe doch bitte noch einmal deinen Popo“, bat Maria.

„Ich lege dir noch eine zusätzliche Saugeinlage in die Windel. Bei dem ganzen Tee, den du heute getrunken hast… Und zum Abendessen gibt es auch wieder Tee.“ Moment mal, dachte ich. Woher wusste Maria, dass ich den ganzen Tag Tee getrunken hatte. Nachdem wir alle im Büro waren, hatte doch niemand davon gesprochen!

Und der Body! Wenn er wirklich ein fester Bestandteil der Schuluniform war, wie gingen die anderen Mädchen dann aufs Klo?

Apropos Schuluniform! Es wäre keine Schuluniform, wenn die eine Hälfte der Schüler sie nicht tragen würde… War ich nicht der einzige Junge hier?

Dann zog Maria die dicke Windel durch meine Beine und verschloss sie geübt über meinem dicken Bauch.

Das Gefühl der dicken Windel an meinem Körper verdrängte alles andere aus meinen Gedanken. Doch ich durfte noch nicht aufstehen. Statt dessen musste ich meinen Popo noch einmal anheben und Maria schob mir eine weitere Windel unter den Po.

„Das ist eine Stoffwindel, eine All-in-One, die wird dir helfen, wenn die eigentliche Windel doch überläuft. Oder ausläuft. Das passiert jedem manchmal.“ Darüber bekam ich dann noch eine knisternde Plastikhose, deren Bündchen sich in meine Haut drückten.

Immer noch auf der Liege sprühte Maria mir aus einer Pumpflasche unter die Arme und es breitete sich ein blumiger und eindeutig femininer Geruch aus.

„Du bist ja kein Baby mehr und in deinem Alter brauchen auch Mädchen schon ein Deo.“ Wirklich begeistert war ich aber nicht.

„Du bleibst hier schön liegen“, verlangte Maria und ging kurz hinaus.

Fünf Sekunden später war sie wieder da und zog mir noch eine kurze Hose über die Beine. Dann musste ich aufstehen und während ich breit- und o-beinig auf den warmen Fliesen stand, zog Maria den Body weiter hoch. Ich musste meine Arme durch die Ärmel stecken und mich etwas vorbeugen, damit sie mir den Body über die Schultern ziehen konnte. Als ich mich danach etwas streckte, drückte mir der Body die Windeln stärker zwischen die Beine und ich war gezwungen, sie noch weiter zu öffnen. Wenn das so weitergeht, dachte ich, kann ich gleich gar nicht mehr laufen!

Musste ich dann auf allen Vieren ins Esszimmer krabbeln?!

„Eigentlich könntest du mir gleich einen Strampelanzug anziehen“, platzte ich heraus.

„Ich komm mir vor wie ein Baby, dass gerade laufen lernt!“ Maria hatte meinen Body gerade verschlossen und kam zu mir herum. Lächelnd sah sie mich an. „Und wie fändest du das? Würdest du gern einen Strampler anziehen?“ „Jetzt kommts auch nicht mehr drauf an“, entfuhr es mir.

Eine Geschichte von: Joe Miller

Wie fandest du diese Geschichte?

4.4 von 5 Sterne. 17 Nutzer hat/haben abgestimmt!

Bisher gibt es keine Bewertungen....

2 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 3”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.