Internat oder Irrenhaus – Teil 4

4.1
(18)

Diese Geschichte ist frei erfunden und enthält möglicherweise sexuelle Inhalte!

„Na, eines nach dem anderen. Erst gibt es Abendessen und dazu brauchst du deine Schuluniform. Du wirst sie jetzt jeden Tag tragen und da musst du dich an sie gewöhnen.“

An ihrer Hand watschelte ich zurück in mein neues Zimmer. Mühsam setzte ich mich auf den Stuhl. Der Bund des Windelpakets drückte sich in meinen Bauch. Trotzdem machte Maria sich daran, mir die weiße Strumpfhose anzuziehen. Dazu musste ich wieder aufstehen. Das Höschenteil der Strumpfhose legte sich elastisch über das Windelpaket, als Maria die Strumpfhose weiter an meinem Körper hochzog. Danach musste ich in die Bluse schlüpfen. Das war aber keine normale Bluse, die vorne durchgeknöpft wurde, nein es war ebenfalls ein Body. Der wurde aber im Schritt mit Druckknöpfen verschlossen und hatte zusätzlich noch eine Knopfleiste auf der Brust.
Den Trägerrock zog sie mir über den Kopf und stellte die Träger so ein, das der Bund des Rocks oberhalb der Windeln lag. Darunter wölbte sich der Rock über meinem dicken Windelpaket. Dann musste ich noch eine rote Strickjacke anziehen.

Schließlich stand ich vor dem großen Spiegel, den Maria hereingerollt hatte, und betrachtete mich. Ich trug nun Ballerinas an den Füßen, deren dunkle Farbe einen deutlichen Kontrast zu den weißen Strumpfhosen bildete. Ich trug nur ein Exemplar Strumpfhosen, aber der Stoff war so dick, dass nicht ein bisschen Haut durchschimmerte.
Der hochliegende Bund des Rocks machte meine Erscheinung noch kindlicher. Auch war der Rocksaum jetzt weit über meinen Knien. Damit sah ich noch mehr nach Kleinkind aus.

Doch ich kam mir vor wie in einem Umstandskleid. Als ich mich ins Profil drehte, war mein Bauch auffällig dick. Doch auch mein Popo wölbte sich auffällig und zerstörte das Bild eines schwangeren Mädchens schnell.

Maria bürstete meine Haare.
„Du bist wirklich ein sehr hübsches Mädchen“, stellte sie fest.
„Aber wir können dich jetzt nicht mehr Philipp nennen. Hast du dir einmal überlegt, welcher Mädchenname dir gefallen könnte?“

Oje, dachte ich, soweit war es schon gekommen. Jetzt verlor ich auch noch den Rest meiner Identität.

„Wie wäre es mit Phyllis“, schlug Maria vor.

Verzweifelt dachte ich an meinen Löwen und wünschte, er könne mich hier wegbringen. Das geschah natürlich nicht. Aber der Gedanke brachte mich auf eine Idee.
Leo, der Löwe.

„Leonie“, stammelte ich leise.

„Was hast du gesagt“, fragte Maria lächelnd.

„Leonie“, stieß ich etwas lauter hervor.

Marias Blick wanderte zum Bett und dann wieder zurück zu mir.

„Das ist ein sehr schöner Name. Und er passt hervorragend zu dir.“

Nun kämmte sie mir einen Mittelscheitel und flocht meine Haare hinter meinen Ohren. Ein kleines rotes Schleifchen links und eines rechts schmückten dann die Enden der beiden Zöpfe. Die Zöpfe gaben mir ein noch kindlicheres Aussehen.
Maria räumte Kamm und Bürste weg, trat hinter mich und betrachtete mein Spiegelbild.
Dann sagte sie:

„Also Phil…“, sie unterbrach sich, „entschuldige bitte. Also Leonie, jetzt bist du fertig. Jetzt gehen wir in die Küche. Dort gibt es dann endlich Abendbrot.“

Aufgeregt betrachtete ich mich noch einmal im Spiegel. Würde mich jemand als Philipp erkennen? In meiner Heimatstadt bestimmt! Sicher wäre der Mensch erst verwirrt, aber ich war nicht geschminkt. Meine Kleidung und meine Frisur hatten sich sehr verändert, aber mein Gesicht war geblieben.

Maria nahm meine Hand und an ihrer Seite watschelte ich aus dem Zimmer in den Flur. Das Windelpaket hielt meine Hüften fest und das Laufen kostete mehr Kraft als sonst. Im Flur war es wieder kühler.

Eine Geschichte von: Joe Miller

Wie fandest du diese Geschichte?

4.1 von 5 Sterne. 18 Nutzer hat/haben abgestimmt!

Bisher gibt es keine Bewertungen....

2 Antworten zu “Internat oder Irrenhaus – Teil 4”

  1. Hallo Joe Miller
    Dies ist eine Geschichte nach meinem Geschmack.

    Habe auf diese Seite durch einen Hinweis von Dir auf Windelgeschichten gefunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.